Grinugildis Rinnfoldshaus von Waldenklamm

 

Titel: Gesellin des Ingerimm
Lehen: keins (Gemahlin des Junkers von Goldacker)
Tsatag: 26 ING 1015 BF
Familienstand: verheiratet mit Waldhold v. Leufels
Nachkommen: Waidhardt (1036), Ulfert (1039)
Kurzprofil: Kluge und engagierte Geweihte
• Name
Grinugildis Rinnfoldshaus von Leufels bzw. Ingrada von Salthel (Weihename)
 
• Titel
Gesellin des Ingerimm 
 
• Wappen
Von einem schwarzen Keil geteilter Schild in grün. Darauf ein sitzend-steigender Löwe in gold, rot bewehrt und bezungt.
 
• Lehen
Keins. Sie ist die Gemahlin des Junkers von Goldacker (Baronie Schroffenfels)
 
• Geburtsjahr
1015 BF
 
• Familienstand
Verheiratet mit Waldhold von Leufels (seit 1035 BF).
Zwei leibliche Söhne – Waidhardt (1036 BF) und Ulfert (1039 BF)
Zwei adoptierte Kinder – Peraidan (1025 BF) und Oleana (1026 BF)
 
• Hauptgottheit
Ingerimm, Travia
 
• Beschreibung
Grinugildis ist 167 Halbfinger groß, hat schulterlanges tiefschwarzes Haar, welches meist mit einem einfachen Lederband zu einem Zopf gebunden ist und braune Augen.
Ihre Figur ist eher üppig, nicht immer an den passenden Stellen, aber betont ihre Weiblichkeit. Ihrem Gott wohlgefällig ist sie meist in widerstandsfähige und praktische Kleidung aus Leder oder robusten Stoffen gekleidet. Ihr Ornat trägt sie üblicherweise nur zu offiziellen Anlässen. Lediglich an der Ewigen Flamme, die sie wie jede Geweihte des Roten Gottes stets mit sich führt, kann man ihren Stand erkennen.
 

Aventurische Informationen

Grinugildis ist das dritte von insgesamt sechs Kindern und wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf dem Junkergut Waldenklamm in der Grafschaft Heldentrutz auf. Das Gut wurde im Orkensturm vollständig zerstört und bis heute nicht wieder aufgebaut.1026 BF wurde ihre Mutter von Herzogin Walpurga von Löwenhaupt – zwischen der und ihrer Mutter war während des Orkkriegs eine Freundschaft entstanden – überraschend zur Vögtin der ihr eigenen Baronie Schroffenfels ernannt. Mit dem Umzug der Familie in die Sichelwacht schienen die schlechten Zeiten zunächst vorbei. Doch nur ein Jahr später verlor Grinugildis ihren Vater auf dem Mythraelsfeld. Dieses Ereignis markierte auch den Wendepunkt in ihrem Leben. Anders als ihre Geschwister zog es sie nach den Schlachten der vergangenen Jahren und den Verlusten und Entbehrungen ihrer Familie nicht auf den Pfad der Ritterschaft. Sie zog sich zurück, suchte eher die Einsamkeit und fand in dem alten Schmied von Runhag einen väterlichen Freund und in der kleinen Schmiede einen Rückzugsort. Über diese nicht gerade standesgemäße Freundschaft kam sie in engeren Kontakt mit dem Ingerimm-Glauben und beschloss, eine Weihe des Himmlischen Schmied zu erlangen. Entgegen ihren Befürchtungen, unterstützte sie ihre Mutter bei diesem Weg.  Denn große Teile der Sichelwachter leben auch von dem, was die Berge an Schätzen hergeben und werden entsprechend auch von den Gefahren bedroht, die davon ausgehen. Deshalb steht der Herr über Feuer und Erz hoch in der Gunst der Sichelwachter.
Sie wurde im Tempel von Salthel aufgenommen und absolvierte dort ihr Noviziat. Auch ihre Weihe erhielt sie dort. Auch sie übt sich in der Perfektion eines Handwerks und macht hochwertige Metallgravuren. Doch ihre eigentliche Kompetenz liegt in der Metallurgie.
Um die Zeit ihrer Weihe wurde auch die Ehe mit Waldhold von Leufels angebahnt. Wie für Geweihte des Ingerimm üblich, ging auch Grinugildis nach ihrer Weihe für einige Zeit auf Reisen. Erst nach ihrer Rückkehr fand 1035 BF dann die Hochzeit statt.
1039 BF gab der Ingerimm-Tempel in Salthel dem Ersuchen der Schroffenfelser Vögtin um Entsendung eines Geweihten zur Betreuung der Minenarbeiter in der neu entdeckten Elektrum-Mine in Goldacker nach. Es war wohl kein Zufall, dass diese Geweihte Grinugildis – die Tochter der Vögtin – wurde und deren Ehemann zum Junker von Goldacker ernannt wurde.
Der Auf- und Ausbau der Mine, die Verhüttung des Metalls sowie die Betreuung der Arbeiter sind Grinugildis inzwischen nicht nur Pflicht, sondern auch Herzensangelegenheit geworden und sie geht ganz darin auf.
 
• Besonderheiten
Grinugildis ist in den Gebirgen des Finsterkamms und der Sichel aufgewachsen. Auch während ihrer Wanderjahre hat sie sich hauptsächlich innerhalb der Sichelgebirge und  Drachensteinen aufgehalten. Sie verfügt deshalb über profunde Ortskenntnisse. Außerdem verfügt sie bereits über tiefgehende Kenntnisse in der Gesteins- und Hüttenkunde.
Wenn sie ihrem Gott besonders nahe sein will, zieht sie sich zurück und fertigt Schmuckstücke, Schließen und Fibeln mit aufwendigen Gravuren her.
 
• Stärken
Gebildet, willensstark, überzeugend, bescheiden

• Schwächen
Intolerant gegenüber Andersgläubigen, neigt zum Fatalismus
 
• Hauszugehörigkeit und wichtige lebende Verwandte
Familie Rinnfoldshaus
Irlegunde Rinnfoldshaus von Waldenklamm, Vögtin von Schroffenfels (Mutter)
 
• Zugehörigkeit zu Orden, Ritterschaften, Gilden oder sonstigen Gruppen
Ingerimm-Kirche (Traditionalistin)
 
• Freunde & Verbündete
Familie Leufels
Familie Keilholtz
 
• Kurzcharakteristik
Kompetente Geweihte
 
• Herausragende Eigenschaften
KL, FF, IN
 
• Herausragende Talente
Hüttenkunde, Gesteinskunde, Schmied (Graveur), Liturgiekenntnis (Ingerimm)
 
• Beziehungen
…innerhalb der Baronie: groß (Vögtin ist Mutter)
…innerhalb der Grafschaft: gering
…innerhalb des Herzogtums: gering
 
• Finanzkraft
gering
 
• Spieler
Leufels