Eckmar Triselawen von Rhodenstein

Titel: Knappe der Göttin
Tempel: Kloster Rondra Domina trans Aquae
Tsatag: 17. Tsa 1012 BF
Familienstand: ledig
Nachkommen:
Kurzprofil: Eckmar ist ein kompetenter Geweihter, der in der Kirche nicht nach Höherem strebt und zufrieden damit ist, die ihm übertragenen Aufgaben zuverlässig zu erledigen. Seine große Leidenschaft sind rondrianische Geschichten und Legenden. Er ist ein Vertreter der Traditionellen Denkrichtung (Traditionalisten) und dem Aspekt Schild verhaftet.
Verwendung: Eckmar kann als Quelle für rondrianische Sagen und Mythen dienen.

 

NAMEN & TITEL

• Vollständiger Name
Eckmar Triselawen von Rhodenstein

• Geburtsname
Eckmar von Fialgralwabrück

• Schwertname
Triselawen (mit lang gesprochenem e in sel) von "Triselawen iomer Rondra", sehr altes Garethi, Bedeutung in etwa: "Auf immer Sammler der Schätze von/mit Rondras Seele", abgekürzt/verschliffen: "Seelenschatzsammler" oder "Schatzsammler".


• Titel
Knappe der Göttin

• Ämter
Archivar und Kopist im Kloster Domina Rondra Trans Aquae

• Anrede
Euer Gnaden

• Persönliches Wappen
Folgt

• Stand
Klerus

WICHTIGE DATEN

• Tsatag
17. Tsa 1012 BF

• Tag der Weihe
Tag des Schwurs 1035 BF

• Borontag


FAMILIENBANDE

• Ehegattin


• Kinder


ABSTAMMUNG

• Hauszugehörigkeit
Eckmar gehört der in der Baronie Schneehag ansässigen, verarmten Ritterfamilie Fialgralwabrück an.

• Familienwappen
folgt

• Eltern
Enarch von Fialgralwawacht und eine unbekannte Waffenmagd

• Geschwister
folgt

• Wichtige lebende Verwandte
Enarch von Fialgralwawacht, sein Vater
(...)

AUSSEHEN & AUFTRETEN

• Beschreibung
Der Geweihte ist ein rechter Schlacks, dessen im Ansatz breite Schultern nicht übermäßig muskulös sind und sich zudem unvorteilhaft nach vorne neigen. Dies rührt einerseits vom vielen Schreiben an Stehpulten her, ist aber auch dem eher geringen Eifer des Geweihten anzulasten, den er bei den täglichen Waffenübungen an den Tag legt. Eckmar hat einen langen Kopf und ein schmales Gesicht, was  durch einen bis zur Brust reichenden Vollbart, den er spitz zulaufen lässt, noch betont wird. Seine schulterlangen, dunkelblonden Haare trägt er meist zu einem einfachen Pferdeschwanz gebändigt, was die ausgeprägten Geheimratsecken betont. Er hat hellbraune Augen, die sich "zuzuziehen" scheinen, wenn ihn starke Gefühle wir Zorn, Angst oder Begeisterung überkommen. Seine Hände sind stets voller Tintenflecken.
Beinahe immer trägt Eckmar über einem einfachen Kettenhemd den roten Wappenrock der Wahrer und selbst in der Freizeit ist er nie ohne seine Pergamentrolle am Gürtel anzutreffen. Sein Namensschwert hingegen hat der Geweihte innerhalb der Klostermauern nicht immer bei sich und hat es - sehr zu seiner großen Verlegenheit - auch schon vergessen, wenn er außerhalb unterwegs war. Der anderthalbhändige Rondrakamm ist eine schlichte Waffe, die dem Fundus des Rhodensteins entstammt und etwa einhundert Jahre alt ist.
Das Auftreten des Geweihten ist zurückhaltend, bedächtig und still. Eckmar hört zu, macht sich ein Bild und scheint nur das Wort zu ergreifen, wenn es wirklich gar nicht anders geht. In religiösen Belangen ist er, auf sein Wissen bezogen, kompetent, aber ungeübt darin, es weiterzugeben, folgerichtig sind seine Fähigkeiten als Prediger eher bescheiden. Zumindest so lange, bis er vergisst, was von ihm erwartet wird und er sich ganz seinem tiefempfundenen Glauben hingibt, denn dann versteht er es seine Zuhörer zu erreichen und mehr noch: zu fesseln.

• Aventurische Informationen
Eckmar wurde als Bastard des Schneehager Ritters Enarch von Fialgralwabrück im zweiten Orkensturm geboren. Seine Mutter, eine einfache Waffenmagd, überlebte den Krieg nicht und Enarch sah sich gezwungen, die Frucht seines Seitensprungs in seine Obhut und mit zu seiner Familie zu nehmen. Wirklich willkommen war Eckmar auf Fialgralwabrück, einem veramten Rittergut, jedoch nicht. Zum einen, weil er Stiefmutter und -bruder/-schwester beständig an die Untreue Enarchs erinnerte. Zum anderen, weil er ein weiterer Esser war, den zu versorgen keine geringe Herausforderung darstellte.Trotzdem scheute sich Enarch seinen Bastardsohn zu verstoßen, denn Eckmar ist ein Schlachtenkind und ein solches gilt in Weiden, und damit auch Enarch, als besondere Gunst Rondras. Folgerichtig gelobte er der Leuengleichen (und seiner Gemahlin), den Sohn frühestmöglich in die Obhut ihrer Diener auf dem Rhodenstein zu geben, auf dass er ein aufrechter Streiter in der Göttin Namen werde.
Geprägt von dem Gefühl unerwünscht zu sein, war Eckmars Kindheit ein steter Kampf um Anerkennung - die er nie fand - und Lebensunterhalt. Als er wenige Monde nach seinem zehnten Geburtstag auf dem Rhodenstein abgegeben wurde, war es nicht seine Erscheinung, die überzeugte, wohl aber sein unbedingter Wille, die an ihn gestellten Herausforderungen zu meistern und sich einen Platz in der Gemeinschaft der Wahrer zu verdienen.
Dieser unbedingte Wille half dem jungen Fialgralwabrücker durch die langen Jahre seines Noviziats, das ihn schließlich weg vom bekannten Rhodenstein und in den Süden des Herzogtums führte. Im reichen Perainenstein fehlte es den Novizen und Geweihten des 1020 BF gestifteten Klosters Domina Rondra Trans Aquae an kaum etwas und Eckmar genoss erstmals tatsächlich ein Gefühl der Zugehörigkeit. Selbst der Umstand, dass er sich in keinem der wichtigen Talente hervortat, derer Rondrageweihter sich üblicherweise rühmen, änderte daran nichts. Eckmar war und ist ein halbwegs solider Kämpfer mit seinem Namensschwert, sowie der Waffe seiner Wahl, einem Stoßspeer. Er ist kein begabter Prediger oder Seelenkundiger, erwies sich aber als kompeteneter Schreiber und Kenner der rondrianischen Lehre, denn was er einmal gelernt hat, bewahrt er sich.
Doch bis Eckmar so weit war, musste er als Novize manche Extrarunde drehen. Als einziger seines Jahrgangs schloss er sein Noviziat erst nach zwölf, statt nach zehn Jahren ab.
Die Äbtissin von Trans Aquae schätzt Eckmar als zuverlässigen Schreiber, vor allem aber Kopisten. Denn - wie bereits erwähnt - was er einmal begriffen und gelernt hat, behält er sehr genau im Kopf. Deswegen besteht seine Hauptaufgabe darin, immer wieder die selben Bücher, wie spezielle Versionen des Rondrariums oder das Brevier der Zwölfgöttlichen Unterweisung, zu kopieren. Zunehmend wird er aber auch in die Ausbildung der Novizen eingebunden und vermittelt zuverlässlich die im Orden so geschätzte, gestochen scharfe Handschrift.
Im Kloster und den umliegenden Dörfern gilt Eckmar zwar als ein etwas merkwürdiger Rondrianer, wird aber nichtsdestotrotz respektiert und ist ein gern gesehener Besucher. Wenn auch ein seltener, denn er ist nicht gesellig und zieht es vor, sich in seiner Freizeit mit einem Buch zurückzuziehen, in den Archiven des Klosters zu forschen oder eine neu gehörte Geschichte niederzuschreiben.

• Stärken
Eckmar ist ein gewissenhafter Zeitgenosse, der sich viel Zeit nimmt, um eine ihm übertragene Aufgabe zur allseitigen Zufriedenheit zu erledigen. Da er sich viel Zeit nimmt, Gehörtes im Geiste zu wenden und zu drehen, galt er anfangs als begriffsstutzig, bis er Ausbilder und Mitnovizen ein ums andere Mal mit fehlerfreien Rezitationen ganzer Kapitel des Rondrariums überraschte. Seither ist das ausgesprochen gute Gedächtnis Eckmars als seine große Stärke bekannt, die ihm den Weg ins Archiv des Orden ebnete.
Als Lehrer ist Eckmar dann besonders gut, wenn er vergisst, dass er Schüler vor sich hat. Dies passiert, wenn es um eine seiner Leidenschaften geht und er auf einmal überraschend wortgewandt auftritt und mit jedweder Erwiederung umzugehen weiß.

• Schwächen
Eckmar ist kein ehrgeiziger Mensch. Er hat erreicht, was er so unbedingt wollte - die Aufnahme in den Orden - und gibt sich damit zufrieden.
Er ist ungeübt in leichter Konversation und linkisch, wenn er sich doch einmal in einer solchen wieder findet. Kommt das Thema jedoch auf sein Steckenpferd, rondrianische Geschichten und Legenden, neigt er jedoch dazu, kein Ende zu finden. In seiner Begeisterung verpasst er häufig den Punkt, an dem ein Themenwechsel angemessen wäre. Bislang ist es Eckmar nicht gelungen, enge Freundschaften einzugehen. Dies auch, weil er Signale, die andere aussenden zuverlässig übersieht. So entgeht ihm seit Jahren, dass die Äbtissin ihn, und besonders seine gekonnt dargebrachten Geschichten, sehr zu schätzen weiß und ihm durchaus freundschaftlich zugetan ist.

• Kurzcharakteristik
Eckmar ist ein kompetenter Geweihter, der in der Kirche nicht nach Höherem strebt und zufrieden damit ist, die ihm übertragenen Aufgaben zuverlässig zu erledigen. Seine große Leidenschaft sind rondrianische Geschichten und Legenden. Er ist ein Vertreter der Traditionellen Denkrichtung (Traditionalisten) und dem Aspekt Schild verhaftet.

HERAUSRAGENDE WERTE

• Eigenschaften
GE, KO, KL

• Vor- und Nachteile
Verpflichtungen II (Tempel, Orden), Prinzipientreue II (Ordensregel, Rondrakirche), Schlechte Regeneration I (Karmaenergie), Adel I, Geweiht, Begabung (Sagen & Legenden)

• Herausragende Talente
Schwerter, Speere, Kriegslanze; Reiten, Selbstbeherrschung; Götter & Kulte (Rondra), Geschichtswissen, Lesen & Schreiben, Sagen & Legenden.

HINTERGRÜNDE

• Gottheit
Rondra

• Ausbildung
Noviziat im Kloster Rondra Domina Trans Aquae

• Seelentier
Waldkater

• Meisterinfos
Eckmar ist eines der Kinder, die in Weiden "Schlachtenkinder" genannt werden: gezeugt und geboren in einem Krieg und darum eine besondere Art von Bastard. Seinem Vater bot dies die willkommene Begründung dafür, dass er den zusätzlichen Esser zum frühestmöglichen Zeitpunkt - dem Rondramond nach Eckmars 10. Tsatag - auf den Rhodenstein abschieben konnte. Dies auch in der festen Überzeugung, Rondra zurückzugeben, was sie ihm "geschenkt" hat, obgleich er die Gabe insgeheim nicht zu schätzen weiß. Das Gefühl, unerwünscht zu sein ist eines, das Eckmar sein ganzes Leben begleitet und auch geprägt hat.

BEZIEHUNGEN

• Freunde & Verbündete
Hlíf Scelafyr von Rhodenstein (Äbtissin von Trans Aquae)
(...)


• Feinde & Konkurrenten
folgt

• Zugehörigkeit zu Orden, Ritterbunden & sonstigen Gemeinschaften
Orden zur Wahrung

BRIEFSPIEL

• Verwendung
Eckmar ist das, was man einen "normalen" Rondrageweihten nennen kann, einen jener Priester, die es nicht auf Abenteuer hinaus zieht, sondern stattdessen in ihrem Heimattempel hält, wo sie den alltäglichen Pflichten nachgehen, die eine Kirche am Laufen halten. Während seines Noviziats hat er sich in keiner Disziplin besonders hervorgetan und ist im Wesentlichen damit zufrieden, ein halbwegs beschauliches Leben zu führen. Fragen zum Rondraglauben kann er - sofern sie nicht zu speziell sind - beantworten oder an jemanden verweisen, der kompeteneter ist. Wenn es jedoch um rondrianische Geschichten und Legenden fern des nachweis- oder begründbaren geht, blüht er auf und ist ein munter sprudelnder Quell mit großer Bandbreite.

• Spieler
Tobias Kallen

• Beziehungen
... zum Balihoer Adel: gering
... zum Rest von Weiden: gering

• Finanzkraft
gering

• Eindruck gefällig?
Folgt