Orden vom Bannstrahl Praios

Wappen der Bannstrahler, (c) IWIm Jahr 335 BF aus loyalen Truppen des Illuminatus von Greifenfurt und ersten Priesterkaisers Aldec Praiofold II gegründet, gilt der Orden vom Bannstrahl Praios´ als eines der letzten Relikte der Herrschaft der Boten des Lichts über das Mittelreich. Wie einst besteht die Hauptaufgabe des Ordens auch heute noch in der Erhaltung und dem Schutz der praiosgefälligen Ordnung, sowie dem Kampf gegen Chaos, Ketzerei und schädliche Magie. Dabei gelten die Geißler, wie sie im Volksmund gerne genannt werden, als fanatisch und in der Wahl ihrer Mittel alles andere als zimperlich.

Augenscheinlich ist die Nähe des Ordens vom Bannstrahl Praios´ zur heiligen Inquisition. Oftmals bedienen sich die Inquisitionsräte bei ihren Aufträgen einer Handvoll Mitglieder der Bannstrahler - sei es zum persönlichen Schutz, oder als Zeichen ihrer Autorität und Wehrhaftigkeit. Gemeinsam mit der Sonnenlegion gelten eben jene drei Institutionen als ausführender Arm der Praioskirche.

An der Spitze des Ordens steht seit 1032 BF der gebürtige Bornländer Praiodan von Weißfels, der die Bannstrahler zentralistisch und im Namen des Ordensheiligen Gilborn von Punin von der beeindruckenden Tempelfestung Auraleth, nördlich von Wehrheim, aus führt. Die Hierarchie innerhalb der Gemeinschaft ist straff und die Gebote des Ordens – Wachsamkeit, Mäßigung, Aufrichtigkeit, Gerechtigkeit und Ehrlichkeit – werden aufs penibelste eingehalten.

 

Der Orden in Weiden:

Der Orden hat innerhalb der Bärenlande einen noch schwereren Stand als die Kirche des Götterfürsten es an sich schon hat, was unter anderem daran liegt, dass kaum eine Provinz so sehr unter der Herrschaft der Priesterkaiser gelitten hatte wie ´Rondras Weiden´. Geweihte und Gläubige der Leuin wurden verfolgt und in vielen Fällen zur Strecke gebracht und es sollten zumeist die Schergen des Bannstrahls und der Sonnenlegion gewesen sein, die diese grausamen Befehle ausführten. Nach dem Ende der Herrschaft der Herzogenwahrer über Weiden und dem Verbot des Ordens durch Rohal den Weisen, konnten die Geißler in der Mittnacht nie wieder wirklich Fuß fassen, auch während der Magierkriege und der neuerlichen Gründung des Ordens nicht mehr.

Man ist nicht nur Äoen von dem Maß an Macht und Einfluss entfernt, das der Orden in der Sonnenmark (wo selbst die Markgräfin einst Ritterin des Ordens war), den Nordmarken (als militärischer Arm der mächtigen Praioskirche), Garetien, Greifenfurt und der Rommilyser Mark besitzt, sondern seit Jahrhunderten in faktischer Bedeutungslosigkeit verschwunden. Anzutreffen sind die Bannstrahler, von denen es innerhalb Weidens lediglich ein Dutzend geben mag, vor allem in Begleitung des Ordentlichen Inquisitionsrats Patras Welzelbogen und beim Schutz der unheiligen Wüstenei.

Die Wachtturmkette der Finsterwacht, welche Weiden seit einigen Jahrzwölften wieder vor der Orkgefahr des Finsterkamms und darüber hinaus warnt, ging auf das Wirken des Ordens zur Zeit der Priesterkaiser zurück.

 

Niederlassungen des Ordens in Weiden:

- Inquisitionstürme in Trallop und an der Wüstenei