Sänge und Sagen

Traditionen werden im Herzogtum aufopferungsvoll gepflegt, Gedichte und Lieder genutzt, um Sagen und Legenden und damit nicht zuletzt die Geschichte der Weidenlande zu bewahren und weiterzugeben. Bei ihren Festen verbinden die Weidener Sagen und Sänge gern miteinander, rezitieren Verse nicht dröge, sondern singen oder – bei entsprechendem Alkoholpegel – schmettern und grölen sie.

Die Klangwelt der Mittnacht wird von Leiern, Lauten, großen Flöten, Sackpfeifen und Trommeln wie der Weidener Untertrommel mit ihrem spezifischen dunklen Dröhnen beherrscht. Harfen und kleine Flöten gelten zumindest für Feste als ungeeignet, da man sie in der Regel über den Lärm der Feiernden hinweg nicht hört. Konzerte, bei denen die Gäste ausschließlich andachtsvoll der Musik lauschen, sind weitestgehend unbekannt. Der Sinn solch musischer Veranstaltungen erschließt sich zumindest dem einfachen Weidener nicht, da es selten genug Zeit für Kurzweil und Zerstreuung vom harten Leben im Norden gibt. Wenn sich so ein Anlass dann doch mal ergibt, wird der lieber ausgelassen und gesellig verbracht.

Wer Weidener Musik als primitiv bezeichnet, tut der im Herzogtum hochgeschätzten Kunst jedoch Unrecht. Die Bardenschule des Aldifreid von Trallop ist über die Grenzen Weidens hinaus bekannt und Treffpunkt bekannter Musiker und Sänger aus dem ganzen Mittelreich. Weniger bekannt, aber in Weiden dennoch geschätzt, ist der von Yolanda von Brachfelde in Balsaith gegründete erlesene Sängerkreis "Feenklang", der sich eher der elfischen Instrumentalkunst und der Dichtung zuwendet.

Auch wer einzigartige und hochwertige Instrumente erwerben möchte, kommt in Weiden nicht zu kurz. Es gibt im Herzogtum etliche fähige Instrumentenbauer und Meister ihres Fachs wie Zinkhirmox mit seinem Laden "Pfeifen und andere Instrumenteyen" in Trallop genießen auch über die Grenzen des Herzogtums hinaus einen hervorragenden Ruf.

Eine Auswahl von Weidener Sängen und Sagen findet sich Weidener Sänge und Sagen.