Titel: Junker von Allenstein
Lehen: Junkergut Allenstein (Baronie Mittenberge)
Tsatag: 10. Peraine 973 BF
Familienstand: Verwitwet (verheiratet mit Ysilda Dornschild, 981-1021 BF)
Nachkommen: Schilderich (*1003 BF), Larilda (*1009 BF), Dankwart (*1011 BF)
Kurzprofil: Ehemals kampfstarker Ritter und herausragender Trossmeister.
Verwendung: Schilbert kann in hellen Momenten als einer der profundesten Kenner der Schnitterumtriebe und der Geschichte der Silberfalken gelten, getreu seines Mottos ‚Kenne Deinen Feind besser als er sich selbst.‘

 

Schilbert ist heute nur noch ein Schatten seiner selbst. Einstmals war der hochgewachsene und eher korpulent zu nennende Ritter voller Tatkraft und Elan, ein Ritter wie er im Buch steht. Heute ist sein Körper von Alter dünn geworden, die vielen Verletzungen auf zahlreichen Schlachtfeldern schmerzen und er verbringt die meiste Zeit damit, auf den Pandlaril zu blicken, den Vögeln zu lauschen und sich am Duft der vielen Blumen zu erfreuen, die überall auf Burg Allenstein wachsen.

Schilbert blickt auf ein bewegtes Leben zurück, das viele Höhen und Tiefen hatte.

Als Sohn von Landrittern (die Familie Aubinge verlor ihren Stammsitz im Zweiten Orkensturm) war er Page bei Neunhild von Moosgrund und kam dann als Knappe an die Bärenburg. Hier bewies er großes Geschick in der Organisation der Ritterlanzen und sogar kleinerer Heerhaufen, sodass er nach seiner Schwertleite in die I. Kaiserlich-Weidener Garde, die Nordweidener Bären, eintrat und in Windeseile zum Leutnant der Reichsarmee aufstieg.

Aufgrund seiner absoluten Verlässlichkeit und Treue, sowie seiner Kenntnisse der Pandlarilregion, ernannte Herzog Waldemar ihn 1002 BF zum Vogt der Baronie Moosgrund, nachdem deren Baron Hargrord als Schnitter enttarnt und eingekerkert worden war. Schilbert mühte sich redlich, den Ruf des Moosgrunder Baronsthrons wiederherzustellen, so rehabilitierte er die Familie seiner Frau Ysilda, die Dornsschilds, bereits im Jahre 1002 BF und führte einen vehementen Feldzug gegen die Schnitter und deren Handlanger.

1009 BF wurde Schilbert für seine treuen Dienste von Herzog Waldemar zum Junker von Allenstein erhoben, nachdem es Kaiser Hal gefallen hatte, Avon Nordfalk zum Baron von Moosgrund zu machen. Die beiden Männer verstanden sich auf Anhieb und blieben über die Jahre enge Freunde. 1021 BF focht Schilbert mit den Nordweidener Bären an der Trollpforte und überlebte den Untergang des Garderegiments nur knapp und schwer verwundet. Dass seine geliebte Gattin bei der Schlacht um Ysilia im gleichen Jahr durch den Verrat der Silberfalken ums Leben gekommen war, wie er nach seiner Rückkehr erfuhr, erfüllte Schilbert mit unbändigem Hass auf alle Silberfalken und die Familie von Geltring-Weiden. Und er setzte alles daran, Angehörigen des Ordens das Leben schwer zu machen, womit er sich nicht nur Freunde machte.

Mitte der 1030er Jahre setzte ein geistiger und körperlicher Verfall bei Schildert ein, sodass er heute kaum noch öffentlich in Erscheinung tritt. Wohl aber empfängt er immer wieder Besucher aus seiner Zeit bei den Nordweidener Bären, die allesamt hohe Stücke auf ihn halten.