Alinja von Norburg

Titel: Schwertschwester
Tempel: Lohenharsch
Tsatag: 30. Praios 991 BF
Familienstand: verheiratet
Nachkommen: 2 adoptierte & 2 leibliche Kinder
Kurzprofil: kühles und selbstbeherrschtes Gegenüber, brillante Schwertkämpferin und Priesterin
Verwendung: Alinja kann sowohl als Ratgeberin, wie auch als Lehrmeisterin (für Helden von untadeligem Ruf) verwendet werden. Hin und wieder tritt sie auch selbst als Auftraggeberin in Erscheinung, wenn die noch immer angespannte Personalsituation ihrer Kirche sie zwingt, die Dienste freischaffender Helden für Botengänge oder Erkundigungen in Anspruch zu nehmen.

 

• Name
Alinja Leuenklinge von Norburg

• Titel
Schwertschwester (Tempelvorsteherin) von Lohenharsch (Baliho)

• Wappen
In Silber ein Dreiberg in grün, belegt mit einem hersehenden silbernen Elchhaupt und einer aus dem Dreiberg wachsenden, wehrenden, schwarz bewehrten geflügelten Löwin in Rot
Wappenspruch: Contra spem sperare - Gegen jede Hoffnung hoffen

• Geburtsjahr
30. PRA 991 BF

• Familienstand
verheiratet;
Zwei adoptierte Töchter, einen leiblichen Sohn & eine leibliche Tochter.

• Hauptgottheit
Rondra

• Beschreibung
Mit 85 Fingern ist Alinja nicht übermäßig groß, dank der regelmässigen Kampfübungen aber schlank und athletisch. Ihre dunkelbraunen, unterdessen nun von grauen Strähnen durchzogenen Locken trägt sie etwas über schulterlang. Der Krieg gegen den Bethanier kostete sie ein Auge, das verbliebene ist von ausgsprochen dunklem Braun. Ihr Körper ist von zahlreichen Narben übersäht, von denen die prominenteste sicher ihre leere (linke) Augenhöhle ist, die sie im Alltag hinter einer einfachen grausametenen Augenklappe verbirgt und nur zum Göttinnendienst entblößt.
Alinja achtet auf ein tadelloses Äußeres und ist nur selten ohne standesgemäßen Ornat anzutreffen, bei dem sie lang fallende Wappenröcke in gefälliger Schnittform bevorzugt. Alinja schätzt Schönheit in jeder Hinsicht und so ist er für sie eine Selbstverständlichkeit, ihr tadelloses Erscheinen durch dezente Wohlgerüche zu unterstreichen.

• Aventurische Informationen
Mit Alinja steht dem Rondratempel Balihos eine Geweihte vor, die den klassischen Weg einer Geweihten beschritten und nie verlassen hat. Als Spross eines sewerischen Baronsgeschlechts trat sie dem Norburger Tempel als Kind bei. Ihre ersten Jahre als Knappin der Göttin verbrachte sie auf rondrianischer Questensuche und machte ihre Vorgesetzten in der Zeit des zweiten Orkensturms erstmals auf sich aufmerksam. 1017 BF wurde sie zur Ritterin Rondras geweiht und tauchte in der Folgezeit immer wieder im Umfeld des Schwertes der Schwerter Ayla von Schattengrund auf. Mit ihrer Benennung zur direkten Gesandten der Matriarchin für Darpatien 1025 BF (AB #100) übernahm sie erstmals eine längerfristige Führungsposition, die sie bis Efferd 1029 BF in Darpatien hielt. In dieser Zeit führte sie einige aufsehenerregende Questen an (AB #105), die ihr kirchenintern einen vorzüglichen Ruf einbrachten, den sie im Jahr des Feuers durch einige militärische Erfolge bestätigen können. Trotz immer wieder aufkeimender Differenzen in Bereichen der Kirchenpolitik, gilt die Hochgeweihte als Vertraute der Marschallin Ayla von Schattengrund und zeichnet sich diesbezüglich durch große Loyalität aus, trotzdem sie es lieber sähe, die Matriarchin würde die Kirche traditioneller führen.
Die Versetzung Alinjas nach Weiden und dort in einen bedeutsamen Tempel wird kirchenintern höchst unterschiedlich bewertet. Einige werten sie als "Wegbeförderung" einer lästig gewordenen Kritikerin, allzumal in eine Senne, deren Thron unerreichbar ist. Andere halten sie gar für die Strafe angesichts allzu unverblümt geäußerte Kritik. Besonnenere Strömungen werten es hingegen als Brückenschlag nach Donnerbach, wo mit Aldare VIII. Donnerhall von Donnerbach eine harsche Kritikerin Ayla von Schattengrunds sitzt. Letzteres scheint die wahrscheinlichste Deutung zu sein, denn Alinja wurde umgehend zur Legatin der Metropolitin ernannt und agiert seitdem häufig als Sprecherin der Nordsenne - gerade auf der Löwenburg.

Zur allgemeinen Überraschung heiratete Alinja im Rondra 1032 BF Hrabanus Lucardus von Mees-Mersingen, einen aus der Markgrafschaft Perricum stammenden Edlensohn. Im Tsa 1034 BF schenkte sie einem gesunden Knaben das Leben, auch das zur allgemeinen - dem Vernehmen vor allem der eigenen - Überraschung.

• Besonderheiten
Obwohl Alinjas Ruf vordergründig vor allem auf militärischen Erfolgengründet , tritt die Geweihte weniger kriegerisch, als überraschend ruhig und zurückhaltend auf. Alinja ist eine Vertreterin der kultivierten, leisen Töne, die neben Rondra vor allem Hesinde in höchstem Masse verehrt. Ihre ausgeprägte Neugier und der unstillbare Wissensdurst sind ihr ständiger Antrieb und so muss Alinja als überaus gebildete Frau gelten, die insbesondere im Bereich der Magiekunde einiges an Kenntnis aufzuweisen hat.
In der wenigen Freizeit, die ihr vergönnt ist, frönt Alinja mit Freuden der Malerei, für die sie – ihrer martialischen Profession zum Trotz – eine ausgesprochene Begabung zu haben scheint.

• Meisterinformationen
Gefährlich ist ihr (bornischer) Stolz und das daran gekoppelte Maß an Rachsucht. Wer sich Alinja zum Feind macht, hat es mit einem unerbittlichen Gegner zu tun, der zu allem Überfluss über ein gerüttelt Maß an Geduld, einen scharfen Intellekt und ein gutes Gedächtnis verfügt.
Als Knappin der Göttin erlebte Alinja unaussprechliche Gräuel. Die Erinnerung daran hielt sie sehr lange in ihren Fängen und es war ihr unmöglich, Menschen nah an sich herankommen, sich gar berühren zu lassen. Noch immer plagen sie Alpträume und noch immer ist es nur sehr wenigen Menschen vergönnt, der Geweihten wirklich nahe zu kommen. Der unversönliche Hass, mit dem sie allem Orkischen begegnet, weist zu Recht darauf hin, dass die Quelle aller Ungemach bei den Schwarzpelzn liegt, in deren Gefangenschaft sie im zweiten Orkensturm geraten war.

• Stärken
Alinja ist eine kluge, bedachte Frau, die gelernt hat, ihre Impulsivität zu meistern. Obgleich sie auf ihr Gegenüber meist beherrscht und kühl, wie auch distanziert wirkt, verfügt sie über großes Einfühungsvermögen. Ihre eigene Geschichte hat sie zu seiner meisterlichen Seelsorgerin gemacht, die das Wohl anderer meist über ihr eigenes stellt. Sie ist eine brillante Priesterin, die ihrer Göttin und ihrer Kirche mit Haut und Haar verschworen ist, ohne fanatisch zu sein. Obgleich sie die Interessen ihrer Kirche stets im Blick hat, räumt sie den Bedürfnissen ihr Anvertrauter großen Raum ein und ist eine sensible, aber entschiedene Ratgeberin.

• Schwächen
Mit großem Stolz blickt Alinja auf ihre Abkunft von einem alten sewerischen Adelsgeschlecht und sie pflegt die damit einhergehende Arroganz mit beinahe pedantischer Nostalgie. Obgleich sie Gläubigen jeden Standes ohne jeglichen Standesdünkel begegnet, hegt sie privatim recht konservative Ansichten. Darüber hinaus neigt Alinja zu ausufernden Grübeleien, die nicht selten in Phasen intensiver Selbstkasteiung gipfeln. Als gefährlich sehen ihre Vorgesetzten das hohe Maß an Rachsucht an, das die Bornische bisweilen antreibt.

• Hauszugehörigkeit und wichtige lebende Verwandte
Familie von Elkiauen zu Kreiben; Alexeij Rudjaw von Elkiauen (*986, Bruder, Offizier der Ilmengarde, Ritter von Ilmenstein), Pjerow Iber von Elkiauen(*1009, Neffe; reisender bornischer Ritter), Jedwinja Rassia von Elkiauen und Ebrin (*995, Schwester, Vögtin von Kreiben)

• Herausragende Ahnen
folgt

• Zugehörigkeit zu Orden, Ritterschaften, Gilden und sonstigen Gruppen
Rondrakirche

• Freunde & Verbündete
Ayla von Schattengrund, Aldare VIII Donnerhall von Donnerbach, Thalia Ljosvaki von Donnerbach, Samia Erzwind von Mersingen, Custoda Lumini Heliopais von Anderath, Ardariel Nordfalk von Moosgrund, Arnwulf von Pandlaril, Greifgolda von Mersingen, Mirella Divina von Mees-Mersingen

• Feinde & Konkurrenten
Ritter der Göttin Gilwald Dom’darrax von Trallop, Fenn Weitenberg von Drôlenhorst (wenngleich verstorben), Custodus Lumini Hensgar von Salthel

• Kurzcharakteristik
Brilliante Kriegerin und Rondrageweihte, Meisterliche Seelsorgerin und Gelehrte

• Herausragende Eigenschaften
MU, IN; AG, JZ,

• Herausragende Talente
Schwerter, Zweihandschwerter, Selbstbeherrschung, Götter/Kulte, Menschenkenntnis, Überzeugen, Kriegskunst, Etikette, Heilkunde Seele, Malen/Zeichnen, Geschichtswissen, Magiekunde

• Beziehungen
in Weiden und innerhalb der Rondrakirche groß
in der Rommilyser Mark hinlänglich bis groß

• Finanzkraft
ansehnlich (bis groß – Schwertbund)