Arleon von Firunen

Titel: Knappe der Göttin
Tempel: der im Bau befindliche Tempel zu Birken (Baronie Rotenforst)
Tsatag: 30. Efferd 1004 BF
Familienstand: ledig
Nachkommen:
Kurzprofil: Eifriger, um den Ruf seiner Familie besorgter, konservativer Rondrianer
Verwendung: derzeit schwierig, da eingebunden

 

• Name
Arleon Ynglingar von Firunen
geb. Arleon von Ascheraden

• Titel
Knappe der Göttin

• Wappen
Von Grün (Schwarz) und Silber mit zweieinhalb linken Spitzen gespalten.
Aufgrund der Schmach der Familie hat Arleon beim herzöglichen Herold die Tinigierung in auf Silber auf schwarz ändern lassen, weil die Schande der Familie Ascheraden die hehren Farben des Herzogtums nicht besudeln soll. Die Änderung wurde gewährt und in allen Weidener Grafschaften verkündet und allein dieser Antrag Arleons verhinderte die Tilgung der Familie Ascheraden aus der Weidener Wappenrolle.

• Geburtsjahr
30. Efferd 1004 BF

• Familienstand
Ledig;
Eine Schwester

• Hauptgottheit
Rondra

• Beschreibung
Sehr groß (1,97 HF) und muskulös. Seine dunkelbraunen Haare trägt er kurz und zumeist ist sein Gesicht sauber geschabt. Arleons Augen sind blaugrau und scheinen je nach Stimmung eher blau (ruhige/ freundliche Stimmungslage) oder grau (in Wut und Kampfrausch). Die Gesichtszüge des Rondrianers sind recht kantig, sein Ausdruck meist verschlossen. Dennoch kann er durchaus als gut aussehend, wenn auch herb, gelten. Er ist recht kräftig, was in Kampf und Bewegung zulasten seiner Eleganz geht, die vor allem seine Glaubensschwestern überwiegend auszeichnet.
Arleon gewandet sich vorzugsweise in den Wappenrock des Schwertbundes, ein langes Kettenhemd mit Haube sowie ergänzende Plattenteile an Armen und Beinen, die Arleon von Questen zurückbrachte. Sie sind in eher bescheidenem Zustand, trotzdem er sie sorgfältig pflegt.

• Aventurische Informationen
Arleon trägt schwer am Verrat seines Vaters und dem daraus resultierenden Ehrverlust. Die Last dieser Schande hat den einstmals draufgängerischen und lebenslustigen Jungen schweigsam und nachdenklich werden lassen. In den letzten Jahren seines Noviziats hat er sich besonders intensiv mit der Natur der Ehre beschäftigt und verbissen an seinen Kampffähigkeiten gefeilt.
Arleon zählt kirchenintern zu den Honoren.

• Besonderheiten
Arleon reitet äußerst ungern und dementsprechend sind seine Fähigkeiten. Zu seinem Glück, hat er den Wallach seines Schwertvaters, Luppe, einen Norburger Riesen (Falbe), geerbt. Mit seinen annähernd 20 Jahren ist Luppe vollkommen temperamentfrei, trägt seinen Reiter mit unerschütterlicher Gelassenheit und ungeachtet dessen Unfähigkeit nahezu überall hin. Er weiß aus jahrelanger Erfahrung, dass Arleon ohnehin die erste sich bietende Gelegenheit nutzen wird, um seinen Rücken zu verlassen.
Ynglingar, Arleons Namensschwert, ist ein uralter Bidenhänder bornischer Herkunft, manche Annahme (v.a. von seinem Glaubensbruder Horeon aus Salthel) geht dahin, dass es sich dabei um die Klinge eines bosparanischen Theaterritters handelt, die im Laufe ihrer Existenz manch’ bewegte Reise zurückgelegt hat. Der Name Ynglingar deutet zumindest auf tulamidische Sprachwurzeln hin. Archiviert wurde die urtulamidische Schreibweise leider nicht, übersetzt wir der Name in voller Bedeutung mit ‘Klinge des weißglühenden Feuers’, was zu der gekürzten und gebräuchlicheren Bezeichnung ‘Weißfeuer’ führte.

• Meisterinformationen
Er ist ernsthaft und überaus loyal. Arleons Treue ist sprichwörtlich, ebenso sein Wagemut im Kampf. Er sieht es als seine Aufgabe an, die Familienehre rein zu waschen, bis dahin trägt er die Schmähung als stete Mahnung. Diesem Ziel verpflichtet, wirft er sich mit großem Elan in jeden Kampf, je schwieriger der Gegner ist, desto lieber nimmt der Geweihte ihn an und nur in solchen Momenten scheint sein eigentlicher Charakter die Oberhand zu gewinnen: Großzügig und draufgängerisch präsentiert er sich einem Betrachter und lässt vergessen, wie ernst und still er sonst ist.

• Stärken
Er ist ernsthaft und überaus loyal. Arleons Treue ist sprichwörtlich, ebenso sein Wagemut im Kampf. Er sieht es als seine Aufgabe an, die Familienehre rein zu waschen, bis dahin trägt er die Schmähung als stete Mahnung. Diesem Ziel verpflichtet, wirft er sich mit großem Elan in jeden Kampf, je schwieriger der Gegner ist, desto lieber nimmt der Geweihte ihn an und nur in solchen Momenten scheint sein eigentlicher Charakter die Oberhand zu gewinnen: Großzügig und draufgängerisch präsentiert er sich einem Betrachter und lässt vergessen, wie ernst und still er sonst ist.

• Schwächen
In seinem unbedingten Willen, die Familienehre der Ascheraden wieder herzustellen, fällte es im zeitweise schwer, Maß zu halten. Er ist vor allem dem Herzogenhaus überaus ergeben, was seine Urteilskraft zuweilen einschränkt und ihn dann in Konflikt mit seinem geistlichen Stand bringt. Gerade in Kämpfen zum Wohle Weidens tendiert er dazu, den Überblick zu verlieren und sein Wagemut schlägt nicht selten in sträflichen, ja wahnwitzigen Leichtsinn um.

• Hauszugehörigkeit und wichtige lebende Verwandte
Die kleine und bedeutungslose sichelwachter Familie von Ascheraden ist im Jahre 1015 BF ihres guten Namens verlustig gegangen. Arleons Vater Kunrad war es, der dem ominösen Gelehrten Hamid ben Seyshaban die Nutzung und Renovierung des Turmes Dragentodt (in absentia des Barons) zugestand. Die Familie Ascheraden (Vater, Mutter, der Erbe des Hauses Lingmar, Arleon und das Nesthäkchen Torgunn) waren die einzigen aus Dragenfeld, die den verheerendem Zeitensturm entkamen und so dauerte es nicht lange, bis sich die Adligen der Nachbarlehen zusammenreimen konnten, worin das ‘Wunder’ begründet lag. Kunrad, der nach Salthel geflohen war und dort (vergeblich) versuchte eine Borbaradianer-Zelle aufzubauen, wurde als Borbaradianer überführt, der Inquisition überantwortet und nach einer peinlichen Befragung verbrannt. Seine Gemahlin Furgund (obwohl unschuldig) wurde geächtet und ins bornische Exil verbannt. Sie und ihr Ältester überlebten die Reise ins nördliche Sewerien nicht. Arleon wurde von den Begleitern Furgunds in die Obhut des Firuner Rondra-Tempels gegeben, wo er zunächst als Stallbursche, später als Novize diente. Torgunn (*1011 BF) wurde als Mündel in eine Familie des sewerischen Niederadels gegeben. Arleon hält steten Kontakt zu ihr und hofft, eines Tages einen Gemahl für sie zu finden, auf dass sie – geachtet – ins Herzogtum zurückkehren kann.

• Herausragende Ahnen
NN

• Zugehörigkeit zu Orden, Ritterschaften und politischen Gruppen
Mitglied der Rondra-Kirche

• Freunde & Verbündete
Wenige in Weiden. Nur einige Adelsfamilien in Rotenforst sehen über die Geschichte seiner Familie hinweg und unterstützen den jungen Geweihten, namentlich die Familien Rauheneck, Lhandroval, sowie Graufenbein-Drôlenhorst.

• Feinde & Konkurrenten
Der ehemalig Baron von Ingerimms Steg – Fenn Weitenberg von Drôlenhorst – hat der Familie Ascheraden, der er nur zu gerne die Schuld am Desaster in Dragenfeld gibt, die Feindschaft erklärt. Arleon trägt dies mit Fassung, da er seinerseits Fenn für einen schmierigen Opportunisten hält und zutiefst verachtet.
Auf dem Goblinfeldzug 1030 BF ist Arleon mit Graf Bunsenhold aneinander geraten, beide schätzen einander höchstens gering.

• Kurzcharakteristik
Meisterlicher Kämpfer, Kompetenter Geweihter und durchschnittlicher Tempelvorsteher

• Herausragende Eigenschaften
MU, GE, KK

• Herausragende Talente
Zweihandwaffen, Einhandwaffen, Kriegskunst, Wildnisleben, Götter und Kulte

• Herausragende Liturgien
div. Rondra-Liturgien bis Grad III

• Beziehungen
... in Weiden: minimal in Weiden
... in Rotenforst: hinlänglich

• Finanzkraft
Minimal