Sariya von Donnerbach

Titel: Text hierher
Tempel: Text hierher
Tsatag: Text hierher
Familienstand: Text hierher
Nachkommen: Text hierher
Kurzprofil: Text hierher
Verwendung: Text hierher

 

• Name
Sariya Fulmiar von Donnerbach

• Titel
Tresslerin des Ordens zur Wahrung,
seit Firun 1033 BF Erzkanzlerin

• Wappen
Folgt

• Geburtsjahr
11. Hesinde 988 BF

• Familienstand
Ledig

• Hauptgottheit
Rondra

• Beschreibung
Sariya ist Aranierin mit dem für ihre Heimat so typischen rotbraunen Teint sowie schwarzen Augen und Haar, das lang und glatt fällt, inzwischen aber von feinem weißem Silbergespinst durchzogen ist. Üblicherweise bändigt die Tresslerin es in einem strengen Pferdeschwanz, allein im Kampf oder in den von ihr so geliebten Schwerttänzen fallen ihre Haare offen und weit in den Rücken.
Die Geweihte ist hochgewachsen und schlank, ihr Leib durch ständige Leibesertüchtigungen gestählt. Tadellose Kleidung - manch' Weidener Bruder würde sie vielleicht gar unbescheiden nennen - sind der Geweihten wichtig. Als Aranierin mißt Sariya dem Zusammenhang von Schein und Sein nach wie vor große Bedeutung bei und gibt sich entsprechend. Zwar haben sich ihre Vorlieben unterdessen an die Weidener Gepflogenheiten angepasst, doch zumindest die Vorliebe für kostbaren Stoff ist ihr geblieben. Nur überaus selten sieht man sie in schlichtem Leinen. Silberbrokat in rot und weiß, zuweilen auch mit Samt ergänzt, ist ihre übliche Wahl. Niemals fehlt dabei ihr rotlederner und Nietenverzierter Schwertgürtel, an dem neben Fulmiar, ihrem Namensschwert, auch stets ein tulamidischer Blutdolch und eine lederne Pergamenthülle für Papiere, Federmesser und Schreibfedern hängt. Eine weitere Vorliebe, die ebenfalls ihrem tulamidischen Erbe anzulasten ist, ist ihre Vorliebe für Silberschmuck. Selten trägt sie weniger als drei Fingerringe sowie Armreifen und Ketten tulamidischer Machart und ihr Rangabzeichen ist eine smaragdverzierte Agraffe, wie sie die Geweihten in der Donnersturmsenne tragen.

• Aventurische Informationen
Als Tochter einer Händlerin in Baburin aufgewachsen, schien ihr Lebensweg vorgezeichnet. Sariya sollte die Mutter beerben und ihren Kontor weiter führen, reich heiraten und ihrem Gemahl Kinder schenken. Doch früh schon übte der im Süden so farbenprächtiger und extrovertierte Rondra-Kult eine gewisse Faszination auf das Mädchen aus. Stets in dem Wissen erzogen, dass ihr Lebensweg vorbestimmt war, wurde diese Gewissheit tief erschüttert, als es ihr vergönnt war, ihre Mutter nebst einem großen Handelszug von Perricum aus nach Donnerbach zu begleiten. Zum einen konnte und wollte sie sich nicht mit der Hilflosigkeit abfinden, die ihre Mutter angesichts der zahlreichen Gefahren einer so weiten Reise zeigte. Andererseits brachte die Andersartigkeit Donnerbachs eine Seite in ihr zum Klingen, die sie in ihren Grundfesten erschütterte. Sie benötigte einige Tage um zu erkennen, dass ein Ruf sie ereilt hatte und sie benötigte noch einmal etliche Tage und hitzige Streitgespräche, ehe ihre Mutter diesen Ruf akzeptierte. Mit 15 Jahren trat Sariya als eine der ältesten Novizen ihre Ausbildung in Donnerbach an.
Nach ihrer Weihe bereiste sie Aventurien und war dabei noch vor der Suche nach Questen, auf die Sammlung rondrianischen Wissens aus. Anfangs brachte sie die Ergebnisse ihrer Bemühungen stets nach Donnerbach, doch als der Orden zur Wahrung gegründet wurde, war sie eine der ersten Rondrianerinnen, die um Aufnahme baten.
Die Bitte wurde nicht nur gewährt, Sariya wurde sofort zur Tresslerin erhoben und füllt dieses Amt seitdem zuverlässig und hingebungsvoll aus.
Während Brins Zeit als Meister der Mittellande mauserte sich Sariya zudem als Gegenpart des Erzkanzlers, der mit seinem zuweilen doch recht machthungrigen Auftreten dem Orden nicht immer einen guten Dienst erwies.

• Besonderheiten
Entspannung und Zerstreuung findet Sariya in der Kunst der Kalligraphie, der sie gerne (und bis tief in die Nacht) frönt. Kunstvolle Ur-Tulamidische Suren aus dem Rondrarium zieren nicht wenige Wände der Bibliothek und eine solche von der Hand der Tresslerin geschenkt zu bekommen, gilt als großer Gunstbeweis.

• Meisterinformationen
xxx

• Stärken
Sariya zeichnet sich durch all jene Eigenschaften aus, die einer Rondrianerin gut zu Gesichte stehen: stolz und ehrenhaft, aufbrausend zu Zeiten und milde den Hilfebedürftigen gegenüber, streng zu ihren Novizen, aber respektvoll ihren Mitbrüdern und -schwestern gegenüber.
Inzwischen gereift, ist aus der heißblütigen Tulamidin eine bedachte Diplomatin geworden, die Erzmarschall Brin gerade in delikaten Angelegenheiten gerne einsetzt.

• Schwächen
Sie folgt ihren Aufgaben mit ungebrochener Leidenschaft und ist eine gestrenge Hüterin der Bibliothek auf dem Rhodenstein. Hier lässt sie sich von niemandem ins Handwerk pfuschen und schreckte vor ihrer Erhebung auch nicht davor zurück, sich den Anweisungen des Erzkanzlers zu widersetzen. Sie führt ein strenges Regiment, in dem ihre Leidenschaft zuweilen ihren Blick eintrübt. Ab und an fällt ihr Urteil ob einer neuen Illumination darum übermäßig harsch aus und wenn es um die Beschädigung ihrer geliebten Bücher geht, fragt sie selten nach dem Schuldigen und bestraft mit großzügiger, aber nicht immer treffsicherer Hand. Ihre Untergebenen verehren und fürchten sie gleichermaßen.

• Hauszugehörigkeit und wichtige lebende Verwandte
Tochter einer Händlerin aus Baburin

• Zugehörigkeit zu Orden, Ritterschaften, Gilden oder sonstigen Gruppen
Rondra-Kirche, darin der Heiliger Orden zur Wahrung aller (Schriften und) Taten zu Ehren Unserer Frauwen und Göttin Rondra zu Rhodenstein

• Freunde & Verbündete
Brin Lyrondian von Rhodenstein
Alinja Leuenklinge von Norburg
(...)

• Feinde & Konkurrenten
Geron Leomir von Löwenhaupt-Blauenburg, ihr Vorgänger im Amt

• Kurzcharakteristik
Brillante Archivarin, meisterliche Geweihte und Diplomatin

• Herausragende Eigenschaften
MU, CH, KL
JZ

• Herausragende Talente
Schwerter, Reiten, Selbstbeherrschung, Götter und Kulte, Rechtskunde, Überreden, Etikette, Überzeugen, Schreiben und Lesen, Zeichnen, Heraldik, Sagen und Legenden,

• Beziehungen
... im Orden zur Wahrung: ansehnlich

• Finanzkraft
Hinlänglich (privat), ansehnlich (Ordensgelder)



Bild von Diana Rahfoth.