Frodewin von Mäuseburg

Titel: Lehrer der Leidenschaft
Fohlenmeister der Heiligen Herde von Menzheim
Tempel: Hag der göttlichen Stute zu Baliho
Tsatag: 28. Rondra 993 BF
Familienstand: Ledig
Nachkommen: Folgt
Kurzprofil: Durchschnittlicher Charmeur, kompetenter Tierpfleger und Zureiter und Züchter, erfahrener Seelsorger
Verwendung: Auftraggeber für Nachforschungen und Ratgeber in Pferdeangelegenheiten (Rosstäuscher, Pferde schindende Adlige, gesuchte Heilmittel, besondere Tiere)

 

• Name:
Frodewin Gereon 'Amandinus' von Mäuseburg

Titel:
Lehrer der Leidenschaft, Fohlenmeister im Hag der Göttlichen Stute zu Baliho

Spieler:
J. Behler (eher NSC, der auf Nachfrage gern verwendet werden kann)

Geburtsjahr:
28. Rondra 993 BF

Familienstand:
Ungebunden

Hauptgottheiten:
Rahja

Beschreibung:
Amandinus ist ein athletischer, gutgebauter Mann von einem Schritt und 40 Fingern Größe in seinen besten Jahren. Der tägliche Umgang mit den Pferden und die Arbeit in den Ställen haben seinen Körper gestählt und seinen Geist rege gehalten. Sein Gesicht zeigt zwar schon einige Falten, die aber eher von Lebenserfahrung und einem frohem Gemüt, als vom Alter zeugen. In seinen grauen Augen spiegelt sich nur allzu oft seine Laune wieder. Zumeist ist diese gut, aber wenn er einmal in Rage gerät, zieht in ihnen ein Gewitter auf, dass einem Diener der Leuin gut zu Gesichte stehen würde. Meist trägt er einen Dreitagebart und obwohl dies die Folge einer gewissen Nachlässigkeit zu sein scheint, lässt es ihn jedoch nicht ungepflegt erscheinen. Es ist vielmehr so, dass es ihm einen gewissen rauen Charme verleiht. Auch die mittlerweile immer häufiger in seinem dunkelbrauen Haar und Bart auftauchenden grauen Strähnen, treffen zwar die gesunde Eitelkeit Frodewins, leisten seinem guten Aussehen aber keinen Abbruch, so dass er auf Männer wie Frauen weiterhin gleichermaßen, wenn nicht sogar besonders anziehend wirkt. Gekleidet ist er meist praktisch und robust, wie es seine Arbeit erfordert. Wenn er jedoch in einem warmen Sommer mit freiem Oberkörper mit den Jährlingen arbeitet, ist das ein äußerst rahjagefälliger Anblick. Oft genug passiert es ihm jedoch, dass ihn Fremde nicht als Geweihten erkennen und erst darauf hingewiesen werden müssen. Oft jedoch von Dritten, da der Fohlmeister das Spiel mit diesem Missverständnis durchaus als kleinen Spaß zu schätzen weiß. Im Tempeldienst oder zu offiziellen Anlässen trägt er jedoch die den nördlichen Gefilden, angepasste Gewandung eines Geweihten der lieblichen Göttin.

Aventurische Informationen:
Amandinus ist ein freundlicher, geselliger und fröhlicher Geselle. Ein schönes Fest scheint ihm der beste Dienst an der Göttin, auch wenn er die Völlerei und den blinden und grenzenlosen Suff meidet und als Rahja ungefällig erachtet. Sein Lebensinhalt jedoch sind die Pferde. Ihnen widmet er sich mit größtem Eifer Dies ist sein Weg, um der Göttin zu dienen. Manchmal jedoch geht sein Eifer zu weit. Die schlechte Behandlung seiner Schutzbefohlenen und anderer Tiere, sei es aus Dummheit oder noch schlimmer aus niederen Beweggründen, beschwört seinen gewaltigen Zorn herauf. Nur jahrelange Meditation half ihm seine Selbstbeherrschung soweit zu stärken, dass er sich meist in Zaum haltenkann. Dennoch haben seine Vorgesetzten noch immer ein Auge auf ihn und diesen unrahjanischen Wesenszug. Vor seiner Miss- oder Verachtung sind Tierquäler dennoch nicht geschützt, unabhängig von Rang und Namen.
Seine zweite vollauf rahjanische Passion ist die eigene Erscheinung. Es ist ihm Pflicht im Dienste der Göttin der Sinnesfreuden auch eine ebensolche zu sein, soweit es ihm möglich ist. Daher wäscht er sich nicht nur nach seiner Arbeit mit den Pferden, sondern benutzt auch noch eine besondere Salbe, welche die von der Arbeit im Freien stark beanspruchte Haut jung halten soll. Diese und einen angenehmen Geruchsstoff bezieht er von der schönen Rinalda, die in der Nähe des in der Baronie Schneehag gelegenen Altenfurten lebt. Seitdem das Alter ihm die ersten grauen Haare beschert, ist er außerdem bemüht sich die Störenfriede auszuzupfen. Wobei er langsam zu merken scheint, dass auch die ersten Zeichen einer gewissen Lebenserfahrung anscheinend seiner Attraktivität nicht unbedingt Abbruch tun, nein sie vielleicht gar fördern. Ein Phänomen dessen Bedeutung sich ihm noch nicht erschlossen hat. Desweiteren verwendet er einige Zeit darauf sich zu frisieren. Was in seinem Fall insbesondere bedeutet, dass er Haupt- und Barthaar kurz hält. Tatsächlich rasiert er sich niemals ganz glatt. Ein wuchernder Bart erscheint ihm orkisch, während ein glattes Kinn seiner Meinung nach von Unerfahrenheit zeugt.
Außerdem achtet er trotz seines Aufgabenbereichs darauf ordentlich gekleidet zu sein. Bei seiner Arbeitskluft bedeutet dies vor allem regelmäßige Reinigung. Man wird ihn kaum mal länger mit Flecken darauf oder etwa Strohhalmen im Haar sehen. So nützlich seine Arbeitskleidung sein muss, bevorzugt er bei ihr ebenso wie bei der ‘offziellen‘ Geweihtengewandung einen, seine körperlichen Vorzüge betonenden und die Nachteile kaschierenden Schnitt. Wobei es tatsächlich noch keine Nachteile zu kaschieren gibt.

Besonderheiten:
Als Fohlenmeister der 'Heiligen Herde von Menzheim' kennt er sich äußerst gut mit den einzelnen Tieren der Zucht in Baliho aus und weiß ihre Stärken und Schwächen einzuschätzen. Wenn ihn etwas wirklich in Rage bringen kann, ist dies der falsche und noch mehr mutwillig schädigende Umgang mit Tieren. Seit Rat wird durchaus auch von weltlichen Tierzüchtern, insbesondere natürlich im Bereich der Pferdezucht gesucht.

Meisterinformationen:
Frodewin ist mondsüchtig, bisweilen schlafwandelt er in mondlosen Nächten und tut dabei manchmal seltsame Dinge, an die er sich hinterher nicht erinnern kann.

Stärken:
Kann sehr gut mit Tieren, insbesondere Pferden, umgehen (Tierfreund). Freundlich und offen zu allen, die ihm nicht böswillig gegenübertreten. Sein einehmender Charakter, aber auch sein Äußeres wirken sich meist positiv für ihn aus (Gutaussehend).

Schwächen:
Neugierig, trotz jahrelangem meditativen Training bisweilen jähzornig, eitel

Hauszugehörigkeit:
Das Haus Mäuseburg steht traditionell im Dienst der Barone und Baroninnen der Hollerheide, auch nachdem die Mäuseburg mit dem dazugehörigen Gut vor langer Zeit aufgegeben werden musste.
Durch die Verheiratung seines Neffen mit Lavinija Auenwacht von Feynwerth besteht nun auch eine Verbindung zum ehemaligen Baronsgeschlecht der Baronie Mittenberge.

Wichtige lebende Verwandte:
Seine Wohlgeboren Eilhart von Mäuseburg, Junker zu Flachswerder, sein Neffe

Herausragende Ahnen:
Houtman, der Waidman, Stammvater der Familie und früher Pionier im Ifirnstann

Zugehörigkeit zu Orden, Ritterschaften und politischen Gruppen:
Rahja-Kirche

Freunde & Verbündete:
Folgt

Feinde & Konkurrenten:
Folgt

Kurzcharakteristik:
Durchschnittlicher Charmeur, kompetenter Tierpfleger und Pferdezureiter und Züchter, erfahrener Seelsorger

Herausragende Eigenschaften:
IN, CH, FF, KK

Herausragende Talente:
Körperbeherrschung, Reiten, Selbstbeherrschung, Singen, Betören, Lehren, Menschenkenntnis, Pflanzenkunde, Tierkunde, Abrichten, Viehzucht
Sprachen: Tulamidya, Isdira

Beziehungen:
... zum Weidener Adel: hinlänglich
... zur Rahja-Geweihtenschaft: ansehnlich

Finanzkraft:
Gering

Zitate:
„Ruhig Brauner..."
"Immer langsam mit den jungen Pferden."
"Ihnen zeigen, wer der Herr ist, heißt nicht sie zu brechen. Vor einem guten Herrn hat man Respekt und nicht Angst."

Quellen:
Fantholi 36 - "Brutaler Überfall auf das Gut der Balihoer Kanzlerin"