Titel: Ritter
Lehen: Junkergut Hirschenheide (dereinst), Baronie Hollerheide, Grafschaft Bärwalde
Kurzprofil: Recht junger Ritter, der sich beweisen will und seine Tugenden ernst nimmt, bisweilen aber etwas dünkelhaft daherkommt.
Verwendung: Als Ritter der Wahrung ist er häufig im Auftrag des Ordens zur Wahrung unterwegs und kann dann als Informant oder als Kontaktvermittler – in Orden- und Adelskreise – dienen.

 

NAMEN & TITEL

• Vollständiger Name
Luten Heilwig Corrhenstein von Hirschenheide

• Titel
Ritter Weidens und der Wahrung

• Lehen
Junkergut Hirschenheide in der Baronie Hollerheide, Grafschaft Bärwalde. Gelegen im Nordosten der Baronie, angrenzend an den Ifirnstann im Norden und Bocksberg mit Theabrannt (Moosgrund) im Osten.

• Ämter
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WICHTIGE DATEN

• Tsatag
2. Rondra 1017BF

• Traviatag
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• Borontag
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• Pagenschaft
Bunsenhold von Waldtreuffen (1025 BF – 1031 BF)

• Knappenschaft
Bärwulf vom Blautann(1031 BF – 1037 BF)

Zöglinge

• Pagen
folgt

• Knappen
Firutin Hadamar von Biberwald (1044 BF - 1050 BF)

FAMILIENBANDE

 

• Eltern
Rutgard Corrhenstein von Hirschenheide (*993 BF) 
Drifold von Grîngelbaum (*990 BF)

• Geschwister
Ursina Rondhild Corrhenstein von Hirschenheide (*1020 BF)

• Ehegattin
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• Kinder
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Aussehen & Auftreten

• Beschreibung
Der Erbe des Junkerreifs ist 184 Halbfinger groß und als geübter Kämpfer recht muskulös. Von seiner Mutter hat er die helle Haut, die zahllosen Feenküßchen sind, wie seine hellbraunen Augen, ein Erbe des Vaters. Er hat kastanienrotes Haar, das in weichen Locken bis zu seinem Kinn er trägt einen Vollbart und hat hellbraunen Augen. In seinem eher schmalen Gesicht fällt die große, verästelte Narbe auf der sofort ins Auge. Sie ist ein Andenken an die Verlorenen Lande, die er im Zug der Herzöge gen Mendena 1039 BF bereiste. Luten ist ein ansehnlicher, aber kein schöner Mann. Er bevorzugt praktische und standesgemäße Gewandungen. Zu Hause sind ist das in der Regel eine jagdtaugliche Kluft aus Beinlingen, Stiefeln, Hemd und Lederweste. Unterwegs und in seiner Rolle als Ritter ist es stets die weithin bekannte Tracht eines Weidener Ritters: wattierte Tunika, darüber ein Kettenhemd und ein Rock mit dem Wappen seiner Familie.
Luten ist in den ersten zehn Jahren seiner Ritterschaft durch manche Tiefe und nur wenige Höhen gegangen. Unterdessen ist er ein ruhiger Mann, der zu Grübeleien neigt und dann gerne mit sich und der Natur alleine ist. Dem Beispiel seines Schwertvaters folgend genießt er geselliges Beisammensein in vertrautem Kreis beizeiten sehr und ist dann ein angenehmer Geselschafter, der mit Hilfe des einen oder anderen Horn Bieres auch sehr launig werden kann. Im Kreis von Standesgenossen fühlt er sich wohl und zunehmend sicher. Gegenüber dem einfachen Volk gelingt es ihm nicht immer, sich von den Dünkeln seiner Herkunft zu lösen.

• Stärken
Luten hat von Kindesbeinen an gelernt, mit den Launen anderer Menschen ein Auskommen zu finden. Er ist gut darin, die Gefühle anderer zu lesen und angemessen darauf zu reagieren. Eine Gabe, die ihm außerdem gerade bei Tieren sehr zum Vorteil gereicht. Er ist außerdem ein vorbildlicher Ritter, der seine Tugenden stets hochhält.

• Schwächen
Er ist nach wie vor recht leicht zu verunsichern, denn echte und bleibende Erfolgserlebnisse blieben ihm bislang verwehrt. Bisweilen lässt er sich von selbstbewussten Zeitgenossen daher einfach überbügeln.


HINTERGRÜNDE

• Aventurische Informationen
Lutens Kindheit wurde maßgeblich von seinem Großvater geprägt. Dieser erzog den Knaben dazu, ein stolzer Corrhensteiner zu sein. Im vollen Bewusstsein, dass alles andere zu Streit führen würde, ließ seine Mutter ihren Vater gewähren, derweil sein Vater Luten wann immer möglich auch die Tugenden der Grîngelbaums näherbrachte.
Lutens Erfahrungen auf den Schlachtfeldern der Verlorenen Lande prägen ihn bis heute. Auf dem Weg nach Mendena hat er sowohl Versagen, als auch Triumph erlebt, vor allem aber viel Erschütterndes gesehen. Als junger, unerfahrener Ritter heftete er nur wenig Ruhm an seinen Schild. Doch er überlebte. Sein spektakulärer Sturz bei einem der Angriffe der berühmten schweren Weidener Reiterei ist – obgleich damals ein Debakel – fest im kollektiven Gedächtnis der Hollerheider – sowohl von adliger, wie von gemeiner Geburt – verankert und bringt Luten regelmäßig Schulterklopfer ein, die meist gutmütig, bisweilen mahnend, aber immer auch anerkennend gemeint sind. Denn nicht jeder hätte sich nach einer solchen Schmach baldmöglichst wieder in den Sattel gesetzt – dicker Kopfverband hin oder her.


Nur selten ist der junge Corrhensteiner ohne seine Hündin Tyr anzutreffen. Die junge Hundedame entspringt der Zucht Rutgards und verkörpert in etwa das, was sich die Ritterin von ihren Zuchtbemühungen verspricht.

• Meisterinformationen
Rutgard sorgte dafür, dass Luten seine Ausbildung bei Standesgenossen antrat, die ein Gegengewicht zu den Ansichten Hargers darstellten. Insbesondere die Pagenschaft bei Bunsenhold von Waldtreuffen erfüllte diese Maßgabe vortrefflich. Eindrücklich lernte Luten, dass seine Abstammung, vor allem aber sein „berühmter Verwandter“ angesichts der Herausforderungen die ein ritterliches Leben mit sich bringt, belanglos waren. Weit angenehmer war dann seine Zeit als Schwertsohn des Bärwulf vom Blautann. Luten lernte alle Aspekte kennen, die gemeinhin zu einem ritterlichen Lebenswandel gehören und in Kombination mit seiner Pagenzeit formte dies einen solide ausgebildeten junger Ritter.
Im Jahr 1043 BF sah es so aus, als habe Luten in Grimmberta von Wolfenthann eine mögliche Gemahlin gefunden. Geistig noch zerrüttet von seinen Erlebnissen auf dem Feldzug gegen den Erzverräter Haffax, fühlte er sich bei der zurückgezogenen und schweigsamen jungen Ritterin gut aufgeboben. Seine Mutter jedoch goutierte seine Wahl ganz und gar nicht. Allem voran, weil beide dazu bestimmt waren, das Gut ihrer Familie zu führen und keiner von beiden dies aus der Entfernung tun konnte, oder wollte. So kam es nicht einmal zu einer Verlobung, wohl aber zur wolmeinenden Vermittlung eines Kontaktes zur Familie von Uhlenhain, bei der Grimmberta einen Gemahl fand. Luten nahm das Hin und Her ziemlich mit und es dauerte bis 1045 BF, als er die Ritterin Arnroda von Haselfähr kennen und schätzen lernte. Unterdessen rechnet der Hollerheider Adel täglich mit der Verkündung der Verlobung der beiden. 

• Gottheit
Rondra & Firun

BRIEFSPIEL

• Beziehungen
hinlänglich

• Finanzkraft
hinlänglich

• Spieler
NSC / Ansprechpartner Liomara

• Eindruck gefällig:
Die einsame Jägerin
Die miserablen Drei

Porträtbilder erstellt mit  OpenAI