| Titel: | Ritterin |
| Lehen: | Junkergut Hirschenheide in der Baronie Hollerheide, Bärwalde |
| Kurzprofil: | Rutgard ist eine ernsthafte und streng wirkende Vertreterin des Weidener Landadels, die rondrianische und firunische Tugenden gleichermaßen hochhält. |
| Verwendung: | Als etwas untypische, weil ernst und zurückhaltend, Vertreterin des Weidener Rittertums. |
NAMEN & TITEL
• Vollständiger Name
Rutgard Ulfhild Corrhenstein von Hirschenheide
• Titel
Ritterin
• Lehen
Junkergut Hirschenheide in der Baronie Hollerheide, Grafschaft Bärwalde. Gelegen im Nordosten der Baronie, angrenzend an den Ifirnstann im Norden und Bocksberg mit Theabrannt (Moosgrund) im Osten.
• Ämter
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WICHTIGE DATEN
• Tsatag
11. Phex 993BF
• Traviatag
12. Travia 1016 BF
• Borontag
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• Pagenschaft
Folgt (1001 BF – 1007 BF)
• Knappenschaft
Folgt (1007 BF – 1013 BF)
Zöglinge
• Pagen
Godelind von Krayenwede (1039 BF – 1045 BF)
• Knappen
Grimold von Uhlenhain (Rondra 1036 BF bis Rondra 1042 BF)
FAMILIENBANDE
• Eltern
Harger Corrhenstein von Hirschenheide (971 BF)
XYZ von Rauheneck (xxx)
• Geschwister
Rondrymir Corrhenstein von Hirschenheide (*995 BF – 1047 BF, Rondrageweihter)
• Ehegatte
Drifold von Grîngelbaum (*990 BF)
• Kinder
Luten Heilwig Corrhenstein von Hirschenheide (*1017 BF), Ritter Weidens und der Wahrung
Ursina Rondhild Corrhenstein von Hirschenheide oder von Grîngelbaum (*1020 BF)
Aussehen & Auftreten
• Beschreibung
Rutgard ist annähernd 180 Halbfinger groß und für ihr Alter in überzeugend guter Form. Dies ist die Folge steter Bewegung in Wald und Heide, regelmäßiger Waffenübungen sowie der Rastlosigkeit, die Rutgard generell auszeichnet. Ihre kastanienbraunen Haare trägt sie kinnlang und in ihren braunen Augen liegt häufig ein forschender Ausdruck. Meist ist die zukünftige Junkerin in wildnistaugliche Kleidung gewandet und zieht ihre meisterhaft gearbeitete Lederrüstung einem Kettenhemd und Plattenzeug vor. In Gesellschaft neigt sie in jüngerer Zeit standesgemäßen Kleidern zu, die ihrer jugendlichen Figur schmeicheln und dezent, aber unleugbar elegant daherkommen.
Hargers Erstgeborene ist eine wortkarge, ernsthafte Frau, die sich der Natur und den firunischen Tugenden, die in ihren Augen denen Rondras gleichen, sehr verbunden fühlt. In Wald und Flur fühlt sie sich am wohlsten, wohingegen sie Turnierplätze, wie Schlachtfelder als göttergegebene Notwendigkeit erachtet. Die Wehrhaftigkeit – sei es ihre eigene, oder die ihrer Verwandten und Getreuen – nimmt sie sehr ernst. In jüngeren Jahren war sie darum regelmäßig auf Weidener Turnieren zu Gast und dies ganz im Geiste von deren rondragefälligem Schwerpunkt. Der Dreiklang aus soliden Fähigkeiten mit der Ritterlanze, der erwählten Handwaffe und einer standesgemäßen Kompetenz in den firungefälligen Tugenden sind die Säulen ihres Lebens. Diese prägen ihre Tage und auch die ihrer Schützlinge, denn Rutgard ist, wie ihr Vater, eine fähige Ausbilderin. Ihre erwählte Handwaffe ist die Streitaxt, mit Leidenschaft übt sie sich zudem im Speerkampf und gilt auch als meisterliche Speerwerferin. Den hesidianischen Tugenden steht sie zwar weder so ablehnend oder ignorant gegenüber, wie ihr Vater, doch sie befasst sich nur pflichtschuldig und ohne Leidenschaft damit. Sie kann lesen und schreiben, delegiert beides aber liebend gern an ihren Schreiber. Nur wenige wissen, dass Rutgart einen feinen und trockenen Humor und ein überraschend großes Herz besitzt.
• Stärken
Rutgard hört aufmerksam zu und nur wenig entgeht ihrem scharfen Blick. Sie hält sich mit Meinungsäußerungen jedoch zurück, bis diese explizit erfragt werden. Ernsthaft wie sie ist, fallen ihre Urteile überwiegend ausgewogen und überlegt aus. Dies macht sie zu einer guten Ratgeberin und Ausbilderin. Mit wenigen Worten vermag sie es, ihren Standpunkt klarzumachen und diesem bleibt sie treu. Darüber hinaus ist sie eine brillante Waidfrau, die insbesondere ihr Lehen kennt, wie ihre Gürteltasche.
• Schwächen
Die Rittfrau ist nicht sehr zugänglich und ihre ernste Art wirkt auf viele Zeitgenossen abweisend. Allzumal ihre klaren Ansichten und ihre Fähigkeiten bisweilen einschüchternd wirken. Beides entgeht Rutgard regelmäßig. Wie sie auch ebenso oft den Zeitpunkt verpasst, von sich aus Stellung zu beziehen und aktiv in Unterhaltungen einzugreifen. In der Regel ist sie die Beobachterin am Rande, die sich nicht in die Karten schauen lässt
HINTERGRÜNDE
• Aventurische Informationen
Rutgard war eine junge Ritterin, als Dragosch Corrhenstein ins Leben ihrer Familie trat und ihren Vater gänzlich für sich einnahm. Anfangs war auch sie durchaus eingenommen von den charismatischen Darpaten, distanzierte sich innerlich im Laufe der Zeit aber immer mehr. Gegenüber ihrem Vater vermeidet sie dieses Thema schon lange, denn sie teilt seinen Blick auf den Verwandten nicht in Ansätzen. Doch sie ist auch keine „Nestbeschmutzerin“ und hat sich darauf verlegt, die „Causa Dragosch“ schweigend an sich vorbei ziehen zu lassen. Stattessen hofft sie, ihr Beispiel, ihr Verhalten und ihre Handlungen für sich und die Familie sprechen zu lassen.
Mit besonderer Innbrunst züchtet Rutger Hunde, die allem voran treue Begleiter sein sollen und Spuren sicher verfolgen können. Sie träumt davon, noch zu Lebzeiten eine gewisse Konstanz in ihre züchterischen Bemühungen zu bekommen, grämt sich aber auch nicht über die immer wieder vorkommenden Schnippchen, die die Natur ihren Ambitionen schlägt. Auch ihr Gemahl und ihre Kinder sind in die Zucht involviert und verfolgen diese mit Leidenschaft.
• Gottheit
Rondra & Firun
BRIEFSPIEL
• Beziehungen
hinlänglich
• Finanzkraft
hinlänglich
• Spieler
NSC / Ansprechpartner Liomara
Porträtbilder erstellt mit OpenAI