Leakardia von Lhandroval

Titel: Euer Wohlgeboren
Lehen: Junkergut Erdasang in Rotenforst
Tsatag: 12. Peraine 1005 BF
Familienstand: vermählt
Nachkommen: 2 Töchter
Kurzprofil: Ritterlich gesinnte, sehr standesbewußte Adlige
Verwendung: Text hierher

 

• Name
Leakardia Eriu von Lhandroval

• Titel
Ritterin Weidens

• Wappen
Auf silbernem Grund ein roter Doppelflug (vom Aar)
vom Schildfuß eingezogene schwarze Spitze, belegt
mit einem silbernen Sporenrädlein.

• Lehen
Edlengut Erdasang, Baronie Rotenforst; WEI-III-09;
Erdasang gilt als das perainegesegnete Herzstück der Baronie Rotenforst. In keinem anderen Bereich der Baronie gibt es vergleichsweise fruchtbare Äcker und saftige Weiden. Nur hier kann man Rinder grasen sehen und auch die alten Obsthaine tragen zum Wohlstand des Lehens bei. Im Süden ragt Erdasang beinahe bis an die Drachensteine, im Norden bestimmen Felder und Äcker das Bild. Im Osten begrenzt das Egisgrimoltsvehn das Lehen, im Westen zunächst der Sieben-Baronien-Weg, ehe sich die Grenze durch die Wildnis der angrenzenden Lehen Westerwaht und Wyrmenskirm schlängelt.

• Geburtsdatum
12. Peraine 1005 BF

• Familienstand
Vermählt mit Marbod von Tompa

• Hauptgottheit
Rondra

• Beschreibung
Leakardia vereint in sich das Aussehen ihrer Eltern: Wie ihre Mutter Salgard ist sie von kräftiger Statur, folgt ihrem Vater Ailfir aber was die Körpergröße angeht. Breite und Länge stehen zu ihrer Zufriedenheit in einem ausgewogenen Verhältnis und Leakardia verwendet einiges an Zeit darauf, ihr gutes Aussehen zu erhalten oder noch zu verbessern. Zusammen mit den dunkelbraunen, schulterlangen Haaren, die in leichten Locken in ihr fein geschnittenes Gesicht fallen und den lhandroval-typischen grauen Augen bietet Leakardia einen sehr ansprechenden Anblick.

• Aventurische Informationen
Erzogen in dem Bewusstsein, einer alten und ehrenwerten Familie zu entstammen, die auf eine nahezu untadelige Geschichte zurückblicken darf, ist Leakarida überaus standesbewusst. Im Jahre 1026 BF von der Herzogin zur Rittfrau geschlagen, verpflichtete sie sich für 4 Jahre den Rundhelmen. Ihr Dienst endete mit Ablauf des Jahres 1030 BF und auch wenn sie im Geheimen wiederholt darüber nachgedacht hatte, ihn zu verlängern, weil ihr das Leben als Rundhelm wahrlich ereignisreicher und interessanter erscheint, als das einer Edlen in Rotenforst, kehrte sie nach Ende des Dienstes nach Sadurac zurück. Nicht zuletzt der Feldzug 1030 BF, mit dem Graf Bunsenhold der Goblinplage Herr werden wollte, stimmte sie um. Angesichts ihrer Erlebnisse hielt sie ihre dauerhafte Anwesenheit auf dem heimischen Gut für unumgänglich.

• Besonderheiten
Die Erbin des Stammlehens birgt in sich – allen Anwandlungen von Arroganz und Sprunghaftigkeit zum Trotz – ein schier endloses Maß an Loyalität und Hartnäckigkeit. Ihr Glaube an und die Treue zur Herzogin suchen selbst unter den sprichwörtlich treuen Lhandrovals ihresgleichen. Ganz sicher übertrifft Leakardia aber jeden lebenden Familienangehörigen an Hartnäckigkeit oder Sturheit. Ein einmal gestecktes Ziel wird sie bis zur Selbstaufgabe verfolgen. Wenn die Verwirklichung für den Augenblick unmöglich erscheint, ist sie höchstens bereit, sie zeitlich auszusetzen, niemals wird sie jedoch ganz aufgeben. Gelingt es einem also, Learkardia als Freundin zu gewinnen, hat man sie ein Leben lang.
Neben der Falkenzucht frönt die Rittfrau dem Bogenschiessen mit gleich bleibender Begeisterung.

• Meisterinformationen
Folgt

• Stärken
Wenn Laekardia sich bemüht, ist sie erstaunlich einfühlsam und in der Lage andere Menschen treffsicher einzuordnen. In solchen Zeiten ist sie von schier endloser Geduld und Warmherzigkeit, doch sind solche Anwandlungen als eher selten einzustufen, denn diese Qualitäten offenbart die junge Frau nicht jedem. Nichtsdestotrotz besteht die Möglichkeit, dass sie sich eines Tages dieser Stärke vollauf bewusst wird.
Leakardia ist für jeden ersichtlich eine Rittfrau mit Herz und Seele. Sie übt sich gerne und regelmäßig an den Waffen, läßt geistige Ertüchtigungen keinesfalls außen vor und bietet alles in allem ein Musterbeispiel Weidener Ritterschaft. Sie ist stets interessiert und neugierig und – in Belangen, die sie interessieren – eine aufmerksame Zuhörerin. Vor allem Weidener Belange, die Geschichte des Herzogtums, wie auch die der eigenen Familie interessieren sie sehr und zu diesem Behufe (und zu ihrer Mutter Erleichterung) hat sie früh Lesen und Schreiben gelernt.
Darüber hinaus hat sie die kleine Falkenzucht ihres jagdbegeisterten Vaters seit ihrer Kindheit mitbetreut und verfolgt dieses Hobby mit konsequenter Leidenschaft. Sie hat ihren Lieblingsfalken Àlako, den sie zu ihrer Schwertleite bekam, stets in ihrer Nähe und arbeitet ständig an seiner Ausbildung.

• Schwächen
Die sprichwörtliche Arroganz der Lhandrovals ist bei Leakardia stark ausgeprägt, gerade Gemeinen gegenüber kann sie sie nur schwer ablegen. Zu ihrer größten Schwäche zählt sicherlich, dass sie sich selbst zuweilen völlig falsch einschätzt und nicht wahrnimmt, wie arrogant sie auf andere Menschen wirkt.
Ihre Sprunghaftigkeit macht den Umgang mit ihr zu Zeiten recht schwer. Demgegenüber steht das famose Gedächtnis für Ungerechtigkeiten, die ihr angetan wurden. Auch Jahre nach einer solchen, wird sich Leakardia genau an das wer, wo und wie erinnern und sie wird mit der ihr eigenen Hartnäckigkeit an einer angemessenen Vergeltung arbeiten.

• Hauszugehörigkeit und wichtige lebende Verwandte
Zugehörigkeit zum Haus Lhandroval. Wichtiger lebender Verwandter ihr Onkel Streitwart Hlutar von Lhandroval, Siegelmeister der Grafschaft Baliho.

• Herausragende Ahnen
Olruk von Lhandroval lebte zu Zeiten Murak-Horas und soll in dessen Gefolge nach Weiden gekommen sein. Aufgrund seiner Verdienste im Jahre später gefochtenen Kampf gegen die Dämonenkaiserin Hela-Horas, wurde er von den Herzogenzwillingen Thordenan I und Thordenin I in den Adelsstand erhoben und gilt als Stammvater des Hauses Lhandroval.
Der Name Grimmfold von Lhandroval ragt gleich aus zwei Gründen über die seiner Ahnen und Erben heraus. Zum einen war er der einzige Lhandrovals, der sage und schreibe fünf gesunde Kinder in die Welt setzte und aufzog. Zum anderen wird er als eine Art Familienheiliger verehrt, weil er 380 BF lieber in den Tod ging, als Rondra, die Schutzgöttin seines Hauses, zu verleugnen. Seine kopfstarke Familie folgte dem Patriarchen ebenso standhaft in den Tod. Allein die jüngste seiner Töchter, Yanna Salionmé überlebte das inquisitorische Massaker. Sie sicherte das Überleben des Hauses Lhandroval auf bis dato unpopuläre Art und Weise und legte durch zurückhaltendes Gebaren und geschicktes Taktieren den Grundstein für den beträchtlichen Wohlstand der Lhandrovals. Nicht verstummenden Gerüchten zufolge soll Yanna ein veritabler Mondschatten gewesen sein.
Nicht als herausragender Ritter oder Held, sondern aufgrund seiner begnadeten Handwerkskunst machte (Lingmar) Onondagan, genannt der Bogner, seinem Namen alle Ehre. Er schuf für seine Schwester einen Langbogen, der einem elfischen Bogen weder in Reichweite, noch in Durchschlagkraft oder Verarbeitung nachstand. Trotzdem die Lhandrovals in den Jahren zwischen 902 bis 933 BF dieser Waffe aus unbekannten Gründen verlustig gingen, hat das Haus immer wieder meisterliche Bogenschützen hervorgebracht.
In der jüngeren Vergangenheit verdient Enn Visalya von Lhandroval eine Erwähnung. Sie war Absolventin des ‘Seminars der elfischen Verständigung und natürlichen Heilung zu Donnerbach’, hat in ihrem langen Leben viel Wissen angehäuft und konnte zumindest einiges davon an die folgenden Generationen weitergeben.

• Zugehörigkeit zu Orden, Ritterschaften und politischen Gruppen
Rittfrau Weidens und ehemalige Angehörige der Rundhelme.

• Freunde & Verbündete
Innerhalb der Rundhelme sowie im Adel Weidens, konkretes noch nicht gesetzt.

• Feinde & Konkurrenten
Leakardia pflegt die Feindschaft zur Familie Rauheneck mit einer gewissen nachtragenden Leidenschaft.

• Kurzcharakteristik
Kompetente Ritterin, meisterliche Bogenschützin, durchschnittliche Lehensherrin und Gesellschafterin

• Herausragende Eigenschaften
Mut, Klugheit, Fingerfertigkeit;
Arroganz, Höhenangst

• Herausragende Talente
Schwerter, Bogen, Lanzenreiten, Reiten, Selbstbeherrschung, Etikette, Überreden, Sagen/Legenden, Geschichtswissen, Garethi, Isdira, Bosporano

• Beziehungen
... zum Weidener Adel: hinlänglich.

• Finanzkraft
Hinlänglich bis ansehnlich.