| Titel: | Ritter |
| Lehen: | --- |
| Kurzprofil: | *1008 BF, stiller und reserviert-berechnender Ritter, exzellenter Staatskundiger, mäßiger Kämpfer |
| Verwendung: | Folgt |
NAMEN & TITEL
• Vollständiger Name
Aldron Gordmar von Rabenmund ä.H.
• Titel
Ritter
• Lehen
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• Ämter
Gemahl der Bärwaldener Gräfin Griseldis von Pallingen
WICHTIGE DATEN
• Tsatag
1008 BF
• Traviatag
12. Travia 1043 BF
• Borontag
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FAMILIENBANDE
• Eltern
Cordovan von Rabenmund (*984 BF) und
Gylduria von Harffenberg-Binsböckel (*985 BF)
• Geschwister
Mariella (*1006 BF, Traviageweihte und Gerichtsherrin der Rommilyser Mark), Oshelm (*1011 BF, Scholar an der Halle der Antimagie zu Gareth)
• Ehegattin
Griseldis von Pallingen (Gräfin von Bärwalde)
• Kinder
Tharald von Pallingen (*1044 BF)
AUSSEHEN & AUFTRETEN
• Beschreibung
Aldron ist ein hochgewachsener Mann mit athletischer Statur. Er hat die grünen Augen der Rabenmunds geerbt und die eher feinen Gesichtszüge, denen sich viele Angehörige der Familie Binsböckel erfreuen. Sein glattes, braunes Haar ist stets akkurat geschnitten, sein Auftreten – wiederum rabenmundtypisch – still und zurückhaltend. Eine ruhige und tiefe Stimme unterstreicht den insgesamt recht distinguierten und reservierten Eindruck, den er vermittelt.
Aldron kleidet sich gerne in edle Gewänder nach neuester Garether Mode und bevorzugt dabei gedeckte Farben, Braun und Gold mag er am liebsten. Rüstungen trägt er nur, wenn es gilt, zu tjosten oder auf eine Strafexpedition auszureiten. Allerdings ist er nie ohne sein schlankes Langschwert anzutreffen, dass in einer kostbaren Scheide steckt.
• Stärken
Der Rabenmund ist wegen seiner Kenntnisse in der Etikette und Staatskunst ein kompetenter Anführer, der sich wegen seiner unaufgeregten Art auch auf diplomatischem Terrain sehr gut schlägt. Das Kämpferische liegt ihm weniger, aber das war auch wahrlich nicht der Schwerpunkt seiner Ausbildung am Hof Barnhelms von Rabenmund.
• Schwächen
Aldron neigt dazu, Probleme bis zum Letzten zu zerdenken, weswegen viele glauben, dass er entweder antriebslos oder ängstlich sei. Abgesehen davon ist er äußerst penibel bei allem, was er tut. Und er hat die Angewohnheit, alle Ressourcen seinen Plänen unterzuordnen, ob also Pferde, Waffen oder seine Leute bei der Ausführung zu schaden kommen, ist ihm absolut egal.
Sein Sohn Tharald ist Aldron das Wichtigste im Leben. Für das Wohlergehen des Jungen würde er alles geben oder opfern. Seit der Geburt fällt es ihm auch leichter, die arrangierte Ehe mit Griseldis zu ertragen. Aldron ist zwar nach wie vor kreuzunglücklich und mit seiner Frau immer noch nicht wirklich warm geworden, als Angehöriger der ungemein traviagläubigen Familie Rabenmund sträubt er sich aber dagegen, die Verbindung als gescheitert zu betrachten und kämpft darum, sie irgendwie am Leben zu halten.
HINTERGRÜNDE
• Aventurische Informationen
Aldron ist Sohn von Cordovan von Rabenmund und damit Enkel der Balihoer Traviatempelvorsteherin Aldessia. 1022 BF kam er als Knappe an den Hof seines Großcousins Barnhelm, des Grafen vom Ochsenwasser, und hat von diesem sowohl untadeligen Benimm gelernt als auch einen Hang zu exquisiter Mode nach neuestem Garether Stil übernommen. Als sein Vater 1029 BF zum Kronverweser der Traviamark erhoben wurde, ging Aldron zurück nach Rommilys und stellte sein Schwert in den Dienst der Mark.
Nach der Friedensbulle von Rommilys im Jahr 1036 BF, kehrte er zurück an den Hof seines Großcousins, der mittlerweile zum Marktvogt der Kaisermark Gareth erhoben worden war. 1039 BF nahm er am Zug gegen Mendena teil, nachdem er sein kompliziertes Verhältnis mit Markgräfin Swantje der Rommilyser Mark befriedet hatte.
Aldrons Großmutter Aldessia führte ab 1040 BF lange Verhandlungen mit der Gräfin von Bärwalde, Walderia von Löwenhaupt, und es gelang den beiden Damen schließlich, die Hochzeit zwischen Griseldis und Aldron zu verabreden. Es sei angemerkt, dass die Eheleute diese Verbindung nicht wollten, sondern sie sich nur aus Pflichtgefühl ihrem Stand und ihren Familien gegenüber fügten. 1041 BF wurde die Verlobung der beiden bekannt gegeben und die Hochzeit schließlich im Travia des Jahres 1043 BF auf Burg Rotdorn in Gräflich Pallingen gefeiert.
• Meisterinfos
Aldron lernte seine Gemahlin erst wenige Monate vor der Hochzeit kennen. Zuvor waren ihm nur Bilder der jungen Ritterin gezeigt worden – und was er sah, gefiel ihm nicht besonders. Griseldis entspricht in keinster Weise Aldrons Frauengeschmack. Mit ihrem Anblick hat er sich mittlerweile zwar arrangiert und ist sogar fast zufrieden, wenn die Gräfin die eleganten Kleider aus Gareth trägt, die er von seinen Ausflügen mitbringt. Ihr nachlässiges und romantisches Wesen sowie ihre etwas rustikale, beinahe rückständige Art machen ihn aber nach wie vor rasend.
Aldron vermutet, dass Griseldis eine Affäre mit ihrem vormaligen Geliebten Wolfhart von Creyenach unterhält, ist sich dessen aber nicht sicher. Da er die Ehe – gemäß der Tradition seiner Familie – als etwas Heiliges wahrnimmt, schmerzt ihn der Verdacht sehr. Als außerordentlich traviagefälliger Gatte müht er sich, die Schwächen seiner Frau ohne Murren zu ertragen und ihr so gut es geht beizustehen. Das wird meistens deswegen schwierig, weil Griseldis sich wenig von ihrem Mann anzuhören bereit ist, obwohl er weitaus mehr von der hochherrschaftlichen Lehnsführung versteht als sie. Aldron bemüht sich daher, seinen Einfluss gezielt auf die Berater seiner Frau auszudehnen, um so selbst die Geschicke der Grafschaft besser zum Guten beeinflussen zu können.
Dass er die Wutanfälle seiner Gattin stoisch und ohne Groll erträgt, nötig vielen Respekt ab, einigen jedoch erscheint er deswegen als verweichlichter Waschlappen.
• Gottheit
Travia, Praios, Rondra
BRIEFSPIEL
• Beziehungen
... zum Adel der Rommilyser Mark: groß
... zum Weidener Adel: hinlänglich
... zur Traviakirche: ansehnlich
• Finanzkraft
ansehnlich
• Spieler
NSC / Kanzlerinnenfigur