| Grafschaft: | Bärwalde |
| Baronie: | Brachfelde, eigentlich Olats Wacht im Nebelmoor |
| Gutsherr: | Ritter Beric Fälklin von Schwarze Wacht |
| Wappen: | Text hierher |
| Einwohner: | etwa 40 in Turm und Dorf |
| Orte: | Dorf Schwarzweiler (30 Ew.), Torfstecherlager (10 Ew.) |
| Tempel: | Praioskapelle im Turm, Travia- und Ifirnschrein im Dorf |
| Garnison: | 1 Dienstritter, 2 Waffenknechte und Schildmaiden; ein Halbdutzend Moorjäger |
| Landschaft: | sumpfig-morastige Ebene des Nebelmoors mit diversen Bulten und kleinen Moorhainen |
| Wege: | -- |
| Besonderheiten: | Die Irrbulten mit dem Schwarzbult, einen halben Tagesmarsch entfernt (altes und unheimliches Schlachtfeld). |
Der Turm Schwarze Wacht
| Grafschaft: | Bärwalde |
| Baronie: | Brachfelde, eigentlich Olats Wacht im Nebelmoor |
| Burgherr: | Ritter Beric Fälklin von Schwarze Wacht |
| Art der Burg: | Fester Thurm |
| Bewohner: | etwa ein Halbdutzend |
| Tempel: | Praiosschrein (in Ucuri-Gestalt) |
| Garnison: | Familie des Ritters mit ihren Knappen |
| Besonderheiten: | siehe unten |
Die Kernzelle des Rittergutes ist der Turm Schwarze Wacht, der zur ins Nebelmoor vorgelagerten Wachtturmkette von Olats Wacht gehört, die die Heldentrutzer Finsterwacht fortsetzt.
Schwarze Wacht ist ein dreigeschossiger Turm auf einem flachen, langgezogenen Hügel, der sich aus dem Moor erhebt und von einem schwarzen Tümpel umschlossen wird. Neben dem Turm erhebt sich ein mächtiger Weißdorn, der als Herzbaum des Turmes angesehen wird.
Ein mannshohes Bruchsteinfundament trägt die Fachwerkkonstruktion der beiden oberen Stockwerke, die von einem schindelgedeckten Dach abgeschlossen wird. Auf der Dachplattform findet sich das Wachtfeuer, das im Falle von Angriffen entzündet wird, um die Nachbartürme zu warnen. Darüber hinaus ist hier der Taubenschlag untergebracht, in dem Brieftauben aus den benachbarten Türmen von Beonfirn, Olat oder Torfendorf gehalten werden können.
Ein schmaler Knüppeldamm führt über den schwarzen Moortümpel auf den Turm zu und wird von einem windschiefen Holztor versperrt. Um den Turm sind zahlreiche, angespitzte Holzspieße in den Boden getrieben, dazwischen wachsen sorgsam gepflegte Weißdornbüsche.
Im Turm lebt Ritter Beric Fälklin von Schwarze Wacht (*986 BF, strähnige, graue Haare und Bart, abschätzende, braune Augen, sehniger, wortkarger Ritter, ausgezeichneter Kämpfer mit der Streitaxt), ein mürrischer, aber verlässlicher Kämpfer, der das Moor ausgesprochen gut kennt, mit seiner Gemahlin Isidia von Idramun (*990 BF) sowie seinem Sohn Ucaris (*1022 BF), der als Dienstritter fungiert. Berics Erbe Ucarion (*1007 BF, strohblond, warme, braune Augen, besonnener, frommer Ritter und hervorragender Bogenschütze), lebt mit seinen Kindern Firnmar (*1031 BF) und Uthjane (*1034 BF) im Ritterhaus im Dorf.
Das Dorf Schwarzweiler
| Grafschaft: | Bärwalde |
| Herrschaft: | Ritter Beric Fälklin von Schwarze Wacht, Dorfältester XXX |
| Wappen: | keins |
| Einwohner: | etwa 30 |
| Garnisonen: | – (die Moorjäger wissen sich mit Kurzbogen und Spieß zu verteidigen) |
| Tempel: | Schrein für Travia und Ifirn |
| Gasthöfe: | Schankraum in der Gemeinschaftsscheune |
| Wirtschaft: | Kräutersammlerin XXX, ansonsten Moorbauern, Torfstecher und Moorjäger |
| Besonderheiten: | Text hierher |
| Stimmung: | Text hierher |
Schwarzweiler ist ein kleines Dorf, das sich um den Turm Schwarze Wacht gebildet hat und von wenigen kargen Feldern umgeben ist, auf denen Buchweizen, Rhabarber, Rote Beete, Kohl angebaut werden.
Der Weiler besteht aus etwa einem Halbdutzend Gehöften, die allesamt reetgedeckt und teilweise tief in den Werder hineingetrieben wurden. Selbst das größere Ritterhaus, das die Familie des Ritters Ucarion beherbergt, ist so angelegt.
Zentrum Schwarzweilers ist die große Gemeinschaftsscheune in der Dorfmitte, in der alle Vorräte gelagert und auch Waren angeboten werden, die die seltenen Händler hierher bringen. Abends dient die Scheune als Schänke, in der die Einwohner, zumeist Torfstecher, Kräutersammler sowie Moorbauern und -jäger und Schafhirten, zusammenkommen, um unter den kleinen Statuen von Travia und Ifirn gemeinsam Geschichten zu lauschen. An langen Tischen aus Holzbohlen werden dann deftige Mahlzeiten serviert. Nicht selten kommt dabei Froschragout auf den Tisch, was nicht jedermanns Sache ist.
Einen guten Tagesmarsch von Schwarzwerder entfernt liegt ein Torfstecherlager tief im Nebelmoor, das mit Schwarze Wacht Handel treibt. 1031 BF wurde das Lager Ziel eines Mokolash-Angriffs und die freiheitsliebenden Torfstecher haben den Fälklins ihre Hilfe nicht vergessen.
Besonderheiten
Die Irrbulten, kleinere gras- und moosbewachsene Erhebungen, die etwa einen halben Tagesmarsch von Schwarze Wacht entfernt liegen, waren Schauplatz vieler Scharmützel, vor allem aber der sagenumwobenen Irrlichterschlacht im Zweiten Orkensturm, in der eine Übermacht der Schwarzpelze unter dem Schamanen Urgazz Geisterzwinger der Legende nach von einem vereinten Haufen von Weidener Rittern und Hexen bezwungen wurde. Inmitten der Irrbulten erhebt sich der Schwarzbult, von der die Torfstecher und Kräutersammler der Gegend behaupten, dass sie in Wirklichkeit das Grab eines Orkhexers sei.