Grafschaft: Heldetrutz
Baronie: Gräflich Reichsend (Wei-IV-01G)
Burgherr: Junker Anshold von Erlbrück
Art der Burg: Turm der Finsterwacht
Garnison: 4 Wächter mit Bögen und Äxten
Besonderheiten: gebaut auf dem Fundament eines alten Turms aus der Priesterkaiserzeit.

Etwa eine halbe Meile efferdwärts des Weilers Wolfspfort steht der Turm auf einem Hügel.

Aufgebaut auf dem Fundament eines alten Turms aus der Zeit der Priesterkaiser, ist das Gemäuer mit zwölf Schritt Höhe sowie sechs auf sechs Schritt Grundfläche und seiner zinnenbewehrten Krone das markanteste Gebäude im Junkergut. Errichtet aus örtlichem, hellem Bruchstein, weist er so gut wie keine äußerliche Beschädigungen auf. Als zusätzlicher Schutz ist er von einem Erdwall und einer Palisade umgeben. Der Graben um den Turm wurde in mühseliger Eigenarbeit vom Junker und seinen Untergebenen etwas erweitert und auf vier Schritt vertieft. Die Grundfläche dieser Umfriedung entspricht etwas zwölf mal zwölf Schritt.

Das neu gewonnene Erdreich wurde zum Ausbessern der Wälle und zu deren Erweiterung verwendet. Ebenfalls mit im Wall eingeschlossen ist eine kleine Esse deren steinernes Fundament hier hervorsticht. Dazu kommen ein kleines Stallgebäude und ein kleines Nebengebäude, beide aus Fachwerk errichtet. Zwischen den drei Gebäuden die an den drei Seiten liegen an denen kein Durchgang durch den Wall ist, befinden sich Beete, die mit Gemüse und Kräutern bepflanzt sind. Die Wälle werden mit einer drei Schritt hohen Palisade gekrönt.

Der Keller des Raums ist noch aus der Priesterkaiserzeit erhalten, wenn man diesen Ursprung auch nur noch erahnen kann. Heute werden dort die Lebensmittel gelagert.

Über das Tor im Erdgeschoss gelangt man in den Turm. Dort findet man dann einen großen Tisch, an dem weit Menschen als die Garnison Platz fänden. Nicht selten nehmen hier auch Anshold von Erlbrück oder seine Knappen Platz, wenn sie ihrerseites ihre Wacht halten.

Aus dem Erdgeschoss führt eine schmale Leiter nach oben in den ersten Stock. Dort findet sich eine Schlafkammer, in der die Garnison ihre Strohsäcke hat. Eine weitere Leiter führt in den zweiten Stock, wo sich das Bett des Junkers und seines Knappen finden. Hier steht auch ein Schrein, der Firun gewidmet ist, wird doch nicht selten ein Gebet an den Gott des Winters gerichtet, wenn die Schneestürme um den Turm brausen. Von hier aus führt eine Treppe nach oben auf die zinnenbewehrte Plattform. Hier steht unter einem steinernen Dach die Feuerschale mit der das Feuer der Wacht entzündet werden könnte. Ein Mitglied der Wachbesatzung hält von hier aus jederzeit Wacht.