Grafschaft: Bärwalde
Baronie: Brachfelde
Gutsherr: Halrik von Trümmerbruch, Dienstritter des Barons Gamhain von Brachfelde
Wappen: Folgt
Einwohner: 60
Orte: Ebersried
Tempel: Travia-Schrein, Ifirn-Schrein
Garnison: Wehrturm "Eberturm", 2 Waffenknechte, 1 Knappe
Landschaft: Rand des Ifirnstanns
Wege: Kronstraße "Alte Straße" nach Mallaith und Farnroden (Hollerheide), Karrenweg zum Fialgralwastieg 
Besonderheiten: Gasthaus "Zum Hirschen"


Lage:
Am südwestlichen Rand des Ifirnstanns liegt Ebersried, ein kleines, aber wehrhaftes Dorf in der Baronie Brachfelde. Im Schutz des wuchtigen Eberturms leben die Bewohner in einfachen Holzhäusern und Blockhütten. Viele Gebäude mussten neu errichtet werden, nachdem der Ort im Tsa 1026 BF von den Orks zerstört worden war. Lediglich der Wehrturm und der Gasthof wurden vor langer Zeit sehr fachmännisch aus Stein gebaut und hielten dem letzten Orkensturm stand. Um künftig besser gewappnet zu sein, ließ der frühere Baron den Ort mit einer Holzpalisade, einem Erdwall und einem Graben befestigen.
Die Alte Straße, eine wichtige Handelsroute zwischen Trallop und Nordhag, führt direkt am Ort vorbei. Die nächsten Orte sind in südwestlicher Richtung Farnroden in der Baronie Hollerheide und in nordöstlicher Richtung Mallaith im Herzen des Ifirnstanns, weiter dann Balsaith mit dem Sitz des Barons. Ein holpriger Karrenpfad führt nach Westen und mündet im Fialgralwastieg, der den Finsterbach nach Norden über Eschenbach nach Beonfirn begleitet.

Allgemeines:
Im Ort lebt eine eingeschworene, wortkarge, aber auch travia- und ifirnfromme Gemeinschaft, die überwiegend vom Ackerbau und der Schweine- und Schafszucht lebt. Neben einigen Jägern und Fallenstellern gibt es den Imker Weiderich, der seinen Honig feilbietet. Ein Grobschmied stellt einfaches Schmiedegut wie Werkzeug und Hufeisen her.
Mittelpunkt des Orts ist aber der urige Gasthof „Zum Hirschen“, wo man sich abends nach getanem Tagwerk trifft. Die Wirtsleute Guldane und Friedwart Glimmspan heißen Reisende stets in Travias Namen willkommen. Das große Steingebäude weist einen Schlafsaal und auch einige wenige Doppelzimmer auf. Die Kost ist einfach, aber lecker.

Rittergut:
Das Rittergut besteht aus dem 10 Schritt hohen Eberturm mit quadratischem Grundriss, einem Wirtschaftsgebäude und einem Stall. Im Auftrag des Barons von Brachfelde wacht auf dem Wehrturm der grobschlächtige Dienstritter Halrik von Trümmerbruch über die Karren und Reisenden auf der Alten Straße, denn in den Schatten des Walds kann man durchaus unliebsame Begegnungen mit Räubern, Schwarzpelzen oder gefährlichen Kreaturen machen. Daher ist man auch gut beraten, am hiesigen Schrein die milde Tochter Firuns um Schutz zu bitten.

Geschichte:
Die frühere Lehnsherrin, Ritterin Willburga von Wutzenacker, fiel am 8. Tsa 1026 BF bei der Verteidigung des Orts gegen die Schwarzpelze, die während des Orkensturms in Brachfelde wüteten. Ihr Opfer rettete einigen uneinsichtigen Ebersriedern das Leben, die im Turm Zuflucht gesucht hatten statt sich wie viele andere Brachfeldener hinter den Mauern von Balsaith in Sicherheit zu bringen. Nachdem Willburga keine Nachkommen hatte, fiel das Lehen an den Baron von Brachfelde zurück.

Besonderheiten:
Der Gasthof „Zum Hirschen“ steht in leidenschaftlicher Konkurrenz zum „Guten Hirten“ im Weiler Trusal, der einige Meilen weiter südwestlich in der Baronie Hollerheide von der Familie Knisterriem betrieben wird. Die grantligen, aber herzensguten Wirtsleute auf beiden Seiten der Grenze tischen Reisenden gern allerlei Geschichten auf, warum man im jeweils anderen Gasthaus so viel schlechter speist oder kaum Schlaf findet. Dabei handelt es sich lediglich um harmlose, augenzwinkernde Zankereien, immerhin ist man sogar verwandtschaftlich verbunden – die Großmutter der Wirtin Farnlieb Knisterriem war eine Glimmspan. Und wie die Vergangenheit gezeigt hat, ist man jederzeit bereit, sich in Zeiten der Not auszuhelfen oder beizustehen.
Zitate: „Bleibt lieber hier, die in der Hollerheide haben eh nur altes Hammelfleisch in ihren Eintöpfen“, oder „Ahh, ich würde lieber hier absteigen, die Brachfeldener halten es so mit den Elfen, da gibt‘s weder anständiges Brot und noch weniger Bier.“