Rittergut Pergelgrund

Grafschaft: Heldentrutz
Baronie: Dergelquell (Wei-IV-07)
Gutsherr: Ritterin Aerin Blaubinge von Pergelgrund
Wappen: Folgt
Einwohner: 153
Orte: Dorf Pergelgrund
Tempel: Schrein der Rondra und der Peraine
Garnison: Die Lanze des Ritters
Landschaft: Das Lehen erstreckt sich über ein, mit düsteren Wäldern und Wiesen bedecktes Tal am Fuße des mächtigen Finsterkamms.
Besonderheiten: Geistererscheinungen an der Furt über den Pergelbach (Schlachtfeld in der Priesterkaiserzeit), "Unterschlupf" der Orkenschädelbande


• Beschreibung
"Est bibendum sanguinem..."
- Inschrift im Rondraschrein zu Pergelgrund, inzwischen zur Unlesbarkeit verwittert

Das Rittergut Pergelgrund liegt in der Baronie Dergelquell direkt am Fuße des mächtigen Finsterkamms. Das Lehen erstreckt sich über ein großes, von Wiesen und Wäldern bedecktes Tal, durch welches der Fluss Pergel fließt. Der Großteil des Lehens ist bewaldet, nur die wenigen, aber umso saftigeren Weiden der Bauern bilden die Ausnahme, weswegen es wenig verwunderlich ist, dass die Zucht von Schaf und Ziege das ständige Überleben der Pergelgrunder sichert. Die Reise vom Baronssitz Papenstein nach Pergelgrund ist ein Abenteuer für sich. Es gibt keine guten Wege, geschweige denn Landstraßen. Einzig ein mehr oder weniger gut ausgetretener Waldpfad ermöglicht ein Fortkommen durch den Wald - einem nicht Ortskundigen ist deshalb stets zu empfehlen mit einem Einheimischen zu reisen. Nach einigen Meilen des Waldes erreicht man den Pergelbach, welcher zwar nur einige Schritt breit ist aber über eine nicht zu unterschätzende Strömung verfügt. So ist es nur an der "blutroten" Furt problemlos möglich den Pergelbach zu überqueren. An dieser Furt fand im Jahre 463 BF eine Schlacht zwischen weidnisch-rondrianischen Aufständischen und den Soldaten des Priesterbarons Praioslieb Fälklin statt, welche die Furt dereinst blutrot gefärbt haben soll. Als Zeichen des Sieges der Rondratreuen wurde an der Furt ein Schrein zu Ehren der himmlischen Leuin geweiht, welcher auch noch heute, etwas gezeichnet durch die Witterung an der Seite des Pergel steht. Noch heute, so sagen es die Einheimischen sind die Klageschreie der gefallenen Praioraner in so mancher Nacht, in der das Madamal im Rad steht an der Furt zu hören. Einige hundert Schritt nachdem man die blutrote Furt überquert hat erreicht man das Dorf Pergelgrund, welches malerisch gelegen am Hang eines Ausläufers des mächtigen Finsterkamms liegt.


• Land und Leute:

Die Leute im Schatten des Finsterkamms sind einfach, arm und schweigsam gegenüber Fremden. Die Gebote der Peraine werden hoch gehalten, Traditionen gepflegt und Fremde nicht gerne gesehen. Die Menschen sind wehrhaft und geprägt vom ständigen Kampf gegen den Ork. Schon als kleine Kinder werden sie im Kampf gegen die Unbilden des Landes unterwiesen, denn jeder von ihnen ist im Wald oder auf der Weide auf sich allein gestellt. Die Menschen aus Pergelgrund leben vor allem von der Viehzucht, denn der Boden ist karg und noch lange über den Winter schwer zu bestellen und der Holzschlag ist aufgrund der ewig drohenden Gefahr auftauchender Orken für die einsamen Holzfäller äußerst gefährlich. Die Menschen in Pergelgrund sehen sich weniger als Weidener oder Dergelqueller, sondern vielmehr als Pergelgrunder - und das nicht ohne Stolz, denn jeder Pergelgrunder, egal ob Greis oder Kleinkind kennt die Geschichten vom Widerstand des Wenzel von Pergelgrund gegen den letzten Priesterbaron oder die vielen Angriffe der Orks aus dem Finsterkamm, welchen man in den meisten Fällen standhielt. Vom Grafen oder der Herzogin jedoch erwartet man in Pergelgrund wenig bis gar keine Hilfe, so liegt es an jedem Einzelnen die Gemeinschaft des Dorfes zu schützen.


Meisterinformationen
Der von Wenzel gestiftete Schrein der Rondra an der Furt des Pergelbaches ist eigentlich dem Tairach geweiht.