Grafschaft: Grafschaft Heldentrutz
Baronie: Gräflich Reichsend
Gutsherr: Tannfried von Rothenbrick
Wappen: identisch mit dem von Haus Rothenbrick 
Einwohner: ca. 25 (verteilt auf ein paar Höfen)
Kurzbeschreibung: Typisches Weidener Rittergut; Ein größeres Gehöft mit Haupthaus für hochadlige Jagdgesellschaften, einem Wohnhaus für den Ritter und die Bediensteten, Scheune, großem Stall und einem steinernen Wehrturm
Tempel: Firun-Schrein
Garnison: Der Ritter mit seinem Gefolge
Landschaft: Nordöstlicher Ausläufer des Rothwildener Forsts
Besonderheiten: Der Ritter von Rothenbrick ist gleichzeitig Wildhüter des Rothwilden, der ein beliebtes Jagdrevier der Grafenfamilie ist; Der Ritter besitzt ein Jagdrecht im Rothwilden
Fehden Das führt immer wieder zu Problemen mit dem Junker von Hirschquell auf der anderen Seite des Forstes, welches der Familie Rothwilden gehört. Diese haben nämlich schon seit zwei Generationen kein Jagdprivileg mehr in dem Wald, der ihren Namen trägt (oder wohl eher umgekehrt).


Das Rittergut liegt in der nordöstlichen Biegung des Rothwildener Forsts und wird somit im Wesen und Süden vom Wald begrenzt. Das einfache Rittergut ist von – für Heldentrutzer Verhältnisse – recht fruchtbarem Land umgeben, dass für Land- und Viehwirtschaft geeignet ist. Auf dem Lehen befinden sich noch ein paar Bauernkaten. Die dort lebenden Leibeigenen bestellen das Land und versorgen den Ritter mit seinem Gefolge.

Das Gut wurde auf den Grundmauern einer alten Burganlage erbaut. Der kleine Wehrturm wurde aus den Überresten des Burgfrieds erbaut, der das einzige Überbleibsel der alten Burg war. Keiner kann sich mehr erinnern, wann hier mal eine intakte Burg stand und wem diese gehörte. Interessant zu erwähnen ist, dass schon die alte Burganlage rund um einen verlassenen Magierturm errichtet wurde, der zum Burgfried umgewandelt wurde. Wahrscheinlich wurde dieser schon zu Zeiten der Priesterkaiser verlassen. Laut einer Inschrift des Turmes muss das Gut einst „Airasarne“ geheißen haben, jedoch konnte niemand bisher die Bedeutung dieses Namens entschlüsseln. Das eigentliche Haupthaus steht die größte Zeit leer und wird nur zur Jagd vom Grafen oder anderen Gästen genutzt. Das Nebenhaus ist zweigeteilt, auf der einen Seite befinden sich die Schlafräume der Bediensteten sowie die Küche, auf der anderen Seite befinden sich die Räume des Ritters. Die restlichen Gebäude sind typischerweise aus Holz errichtet. Um den Hof befinden sich mehrere Felder, da der Hof vom Personal vor allem als Bauernhof geführt wird.

Nachdem der letzte Ritter von Rothenbrick, Erwulf, bei der Jagd plötzlich  verstarb, übernahm sein Sohn Tannfried von Rothenbrick (*1020 BF), der von Graf Emmeran kurz zuvor zum Ritter erhoben wurde, das Rittergut Rothenbrick und das Amts des Wildhüters von Rothwilden.

Bewohner des Ritterguts

  • ein fleißiger Verwalter als Haufhofmeister (Verwaltung, Finanzen, Personal, Botschaften)
  • ein erfahrener Jäger als Jagdmeister (Wald, Jagd)
  • ein mürrischer Stallmeister und zwei junge Stallburschen-Zwillinge (Tiere)
  • ein alter Schmied und vier bewaffnete Knechte (Waffen, Eskorte, Wache)
  • eine gutmütige Köchin und zwei jung/alte Mägde (Nahrung, Waschen, Dienen)