Die Statue der Liebenden

Ort:
Tempel der heiligen Rosen, Wargenforst, Baronie Weidenhag

Art:
Heiligtum der Rahja

Beschreibung:

»Gruonet der walt allenthalben.
wâ ist mîn geselle alsô lange?
trûre ist div zît
bi di wulffen lit.
owî! wer sol mich minnen?«
—Inschrift an der Statue der Liebenden
„Es grünt der Wald überall.
Wo ist mein Geliebter so lange?
Traurig ist die Zeit für den,
der beim Wolfen liegt.
Oh weh! Wer wird mich nun lieben?"

Die Statue zeigt einen menschlichen Mann und eine elfische Frau in inniger Umarmung und viele Weidenhager sehen in diesen beiden Perdan und Alari, die mythischen Stammeltern der ehemaligen Baronsfamilie Welkenstein. Rund um das Paar wachsen ganzjährig (auch im Winter) Unmengen von wunderschönen roten Rosen. Die Rosen von der Statue der Liebenden gelten als der Rahja heilig und zählen im praioswärtigen Teil der Heldentrutz als riesiger Gunstbeweis. Kein götterfürchtiger Mensch würde auf die Idee kommen, eine dieser Rosen einem Menschen zu schenken, für den er keine ehrliche Liebe empfindet. Ja, vielmehr soll in so einem Fall die Rose sogar binnen einiger Herzschläge zu welken beginnen.

Meisterinformationen:
Das kleine Heiligtum der schönen Göttin am Rande des Wargenforsts erfreute sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit. Besonders frisch verliebte junge Paare nehmen den Weg in die unwirtliche Gegend am Fuße des Finsterkamms auf sich um eine der heiligen Rosen zu erhalten, die hier im Schatten der „Statue der Liebenden“ wachsen und als riesiger Gunstbeweis gelten.
Das Bildnis zeigt einen menschlichen Mann und eine elfische Frau in inniger Umarmung und die Sage erzählte, dass es sich dabei um die Stammeltern der alten Familie Welkenstein, Perdan und Alari, handelte. Perdan, ein von Rahja gesegneter Held aus dem Gefolge Isegreins des Alten, der sein Leben aufs Spiel setzte um bei seiner elfischen Geliebten zu sein und seine verbotene elfische Liebe Alari, deren Mutter großen Hass auf die jungen Völker hegte und ihre Tochter, in Gestalt eines prächtigen schwarzen Wolfes, von diesen fern zu halten versuchte.
Die Herrin Rahja jedoch erbarmte sich der beiden Liebenden und verwandelte sie zu Stein, damit sie und ihre Zuneigung die Ewigkeit überdauern möge. Rund um die Beiden schützen der Herrin heilige Rosen das Paar vor Übel wollenden, äußeren Einflüssen.
Schenkt man eine dieser Rose einem Menschen, für den man ehrliche Liebe empfindet, dann soll sie auch im abgeschnittenen Zustand ewig blühen. Ist dem nicht so, soll die Rose binnen einiger Herzschläge zu welken beginnen.