Titel: Mutter
Tempel: Sankt Travideus Einkehr - Traviatempel von Rhodenstein
Kurzprofil: Kompetente Traviageweihte und hingebungsvolle Mutter, die alle Rhodensteiner - alt eingesessene, wie solche auf Zeit, zu ihrer Familie zählt.
Verwendung: Lindoria ist eine Dorfgeweihte mit offenem Geist, festen Prinzipien und goldenem Herzen.

 

NAMEN & TITEL

• Vollständiger Name
Lindoria "Travilinja" Rodehag

• Geburtsname
Lindoria Rodehag

• Titel
Mutter (Tempelvorsteherin)

• Tempel
"Sankt Travideus Einkehr" - Traviatempel in Rodenstein, Baronie Hollerheide, Grafschaft Bärwalde.

WICHTIGE DATEN

• Tsatag
19. Peraine 1004 BF

• Traviabund
5. Travia 1030 BF

• Borontag


FAMILIENBANDE

• Ehegatte
Malchus Heidstromer (Vater des Rhodensteiner Traviatempels)

• Kinder
Mascha (*1031 BF, Travianovizin)
Travike (*1031 BF – adoptiert)
Idamil (*1032 BF, Travianovize)
Angfold (*1033 BF – adoptiert)
Vieska (*1034 BF, der Wildfang)
Trajan (*1034 BF – adoptiert)
Immengard (*1036 BF)
Waldhold (*1037 BF – adoptiert)

AUSSEHEN & AUFTRETEN

• Beschreibung
Lindoria ist eine stattliche Erscheinung, die stets auf ein tadelloses Äußers achtet und - aller Bescheidenheit zum Trotz - Wert auf gut geschnittene und ordentliche Kleidung legt. Ihre gelborangenen, bodenlangen Kutten näht sie selbst und hat dabei ein Händchen für einen vorteilhaften Schnitt. So sind sie zwar schlicht, fallen aber dennoch ansprechend. Die Geweihte ist über 180 Halbfinger groß und kräftig gebaut, ohne dick zu sein. Sie hat langes, dunkelblondes Haar, das sie im Alltag meist in einem dicken Zopf trägt. An Feiertagen bevorzugt sie jedoch hübsche Hochsteckfrisuren, die sie gerne mit Blümchen, Blättern oder Gänsefedern schmückt. Ihr Gesicht ist ziemich breit und die Nase recht prominent, so daß Lindoria zwar keine Schönheit, aber durchaus von angenehmem Äußerem ist.
Die Hohe Mutter des Rhodensteiner Traviatempels wuchs mit dem Traviglauben auf und hat ihn tief verinnerlicht. Sie ist eine tugendhafte, bescheidene Frau, die sich insbesondere als Hüterin der Familie betrachtet. Hierbei legt sie auch eine gewisse Strenge an den Tag, wenn es um die Einhaltung travianischer Tugenden geht. So unnachgiebig sie hierbei ist, so sehr versteht sie sich aber darauf, ihren Standpunkt auf freundliche, zumindest aber höfliche Art und Weise zu vertreten. Dies tut sie auch stets im direkten Dialog und nicht hinter vorgehaltener Hand, denn ihr will nicht recht einleuchten, wie so etwas helfen sollte. Ihren Kindern ist sie eine liebevolle Mutter, die im Hinblick auf Regeln aber nahezu unbeugsam ist. Lindoria ist es dabei wichtig, jedes Kind nach seinem ureigenen Wesen zu fördern und nicht, nach ihren Wünschen. Umso glücklicher macht es sie daher, dass ihre beiden ältesten leiblichen Kinder, Mascha und Idamil, von selbst den Wunsch äußerten, in die Fußstapfen ihrer Eltern zu treten.

• Aventurische Informationen
Die Rodehags stammen aus der Reichsstadt Baliho und sie sind stolz darauf, dass sie auf eine ungebrochene Linie von Geweihten zurückblicken, die allesamt Dienst im dortigen Traviatempel getan haben. So auch Linorias Eltern, Travis und Torbenia Rodehag. Travis jedoch ist auch gerne auf den Straßen der Grafschaft unterwegs, um Reisenden Hilfe und Beistand anzubieten und Lindoria liebte es von kleinauf, ihren Vater auf diesen "Wanderungen", die selten länger währten als zwei Wochen, zu begleiten. So bekam sie schon früh einen tiefen Einblick in das Wirken eines Traviageweihten und es stand für sie völlig außer Frage, dass sie diesen Weg selbst beschreiten würde. Einen Teil ihres Noviziats verbrachte sie jedoch nicht in Baliho. Es war Mutter Aldessia von Rabenmund, die Tempelvorsteherin persönlich, die den Eltern riet, ihr Kind auch anderen Einflüssen auszusetzen, auf dass sie zu einer "vollständigen Geweihten" würde. Also verbrachte Lindoria ihre ersten Jahre als Novizin in der Balihoer Baronie Rotenwasser, im Reihertempel, wie der Traviatempel im Hauptort Rössenwede heißt. Unter dem damaligen Vater Meinloh Grünbein genoss sie eine sehr traditionelle und konservative Ausbildung, die in einigem im Widerspruch zu dem stand, was sie selbst aus Baliho kannte. Nach anfänglicher Verwirrung und beizeiten auch innerer Abwehr, schaffte sie es, sich mit dem alten Tempelvorsteher zu arrangieren und das aus seinen Lehren zu ziehen, was sie für sinnvoll hielt. Der Grundstein für ihre Tugendhaftigkeit wurde also sicher im Reihertempel gelegt.
Doch dabei beließ sie es nicht und schloß sich einige Zeit einem Wandervogel an, der in den Süden des Mittelreichs zog. In dieser Phase erprobte sie das Erlernte in gänzlich anderen Umfeldern und behauptete sich auch gegenüber Andersdenkenden. Die letzten Jahre ihres Noviziats verbrachte sie schließlich wieder in Baliho, wo sie auch geweiht wurde.
Es war keine wirkliche Überraschung, dass Lindoria schon wenige Jahre nach ihrer Weihe in Aussicht gestellt wurde, die Führung des nicht allzu unbedeutenden Traviatempel im Bärwaldener Rhodenstein zu übernehmen ... so sie denn nur endlich den Traviabund eingehen würde. Bislang war Lindoria immer zu beschäftigt gewesen, um an ihr eigenes Wohl und damit an die Gründung einer eigenen Familie zu denken. Oder zumindest: diesem Projekt die nötige Zeit einzuräumen. Nun aber entwickelte diese Frage eine gewisse Dringlichkeit und vermutlich hätte sich deren Lösung auch noch hingezogen, wäre Abhilfe nicht überraschend schnell zur Hand gewesen. Sie kam in Gestalt von Malchus Heidstromer, einem spätgeweihten Bruder, den Lindoria schon einige Zeit kannte - nicht zuletzt von Begegnungen während ihrer beider Wandervogel-Zeit. Sie mochte Malchus und seine tatkräftige Art gefiel ihr ebenso, wie die ritterlich anmutende Art, in der er nachgerade um sie minnte. Also nahm sie seinen Antrag  - mit dem Segen ihrer Eltern - an und beide gingen den Bund ein.
Gemeinsam zogen sie in die Hollerheide und Lindoria begriff, was für ein unschätzbarer Vorteil es war, dass ihr Gemahl aus einer dort nicht nur angesehenen, sondern auch weit verbreiteten Familie stammt, denn sie war dort sofort zu Hause, allzumal die beiden Gatten schnell mit Nachwuchs gesegnet waren.

• Stärken
Lindoria begegnet ihrem Gegenüber weitgehend vorurteilsfrei Sie ist eine gute Verwalterin und versteht es bestens, Tempel, wie Familie zu organisieren. Sie ist zudem tugendhaft,  entschlußfreudig und stark im Glauben.

• Schwächen
Geht es allzu turbulent zu und überschlagen sich die Ereignisse, fühlt sich Lindoria bisweilen überfordert. Ist dem so, wird sie reizbar und hält mit ihrer schlechten Laune nicht hinter dem Berg. Ihr scharfe Zunge schlägt dann bisweilen Wunden, die lange benötigen, um zu heilen.
Ihr Gemahl schafft es wie kein zweiter, sie auf die Palme zu bringen. Insbesondere, wenn er sich ihrer Meinung nach nicht standesgemäß verhält und dem Trunke zu sehr zuspricht. Es fällt Lindoria bisweilen schwer, hier das rechte Maß zu finden, obgleich sie Malchus innig liebt.

• Kurzcharakteristik
Kompetente Traviageweihte und hingebungsvolle Mutter, die alle Rohdensteiner - alt eingesessene, wie solche auf Zeit - zu ihrer Familie zählt.

HINTERGRÜNDE

• Gottheit
Travia

• Besonderheit
Die Geweihte ist keine sehr gute Köchin, dafür aber eine begnadete Bäckerin. Sofern sie Zeit hat, experimentiert sie gerne mit allerlei neuen Brotsorten und ist bei bislang unbekannten Rezepten stets Feuer und Flamme. Sehr gerne backt sie auch mit ihren Kindern und deren Freunden, wobei meist Kekse oder kleine, gut zu transportierende Kuchen herauskommen.
Sie wird von ihrem Mann, Verwandten und Freunden Dori genannt. Außerhalb dieses illustren Kreises ist der Spitzname zwar auch bekannt und gebräuchlich, allerdings schätzt die Geweihte plumbe Vertraulichkeiten solcher Art überhaupt nicht und ist sehr strikt darin, wem sie erlaubt, sie so zu nennen und wem eben nicht.

• Meisterinfos
Gelegentlich ist Lindoria hin- und hergerissen zwischen den verschiedenen Ausprägungen, die der Traviaglaube annehmen kann. In solchen Phasen kann sie bisweilen strenger sein als üblich, an anderen Tagen ist sie hingegen milder gestimmt, als normalerweise. Zu zweifeln und stets zu hinterfragen, ist ihre zweite Natur und begründet seltene Phasen von Trübsinn, in denen es ihr dann an Tatkraft mangelt.

BRIEFSPIEL

• Verwendung
Lindoria ist eine Dorfgeweihte mit offenem Geist, festen Prinzipien und goldenem Herzen. Reisende haben in ihr eine prinzipiell wohlmeinende Ansprechpartnerin mit recht weitreichenden Verbindungen in der Hollerheide und in die Reichsstadt Baliho.

• Spieler
NSC