| Grafschaft: | Heldentrutz |
| Herrscher: | Emmeran von Löwenhaupt |
| Einwohner: | um die 1500 |
| Baronssitz: | Burg Firnhag beim Dorf Steenbukken |
| Orte: | Altenfurten, Dreiwalden, Geestingen, Fûrnost, Ottersberg, Schneekrumme, Steenbukken, Waldenweiler, Winterkulm |
| Tempel: | Firun, Travia, Peraine, Ifirn, Boron |
| Garnison: | Die Niederadeligen der Baronie mit ihrem Waffengefolge. |
| Landschaft: | Hügellandschaft mit wenigen stärkeren Geländeformen. Wenige dichte Wälder, dafür aber zahlreiche lichte Baumgruppen und vor allem Hecken und Sträucher. |
| Wege: | Alte Straße, Alter Weg |
| Besonderheiten: | Folgt |
Herrschaft
• Lehnsherr Graf Emmeran von Löwenhaupt (seit dem 4. Praios 1047 BF),
verteten durch Vogt Ewalt von Weißenstein
• Sitz des Lehnsherrn
Burg Firnhag bei Steenbukken
• Wappen
Auf Silber ein blauer Balken mit drei weißen Ifirnssternen
• Burgen
Burg Firnhag
Wehrgut Buchsbartfeste in Altenfurten
Wehrkloster Etiliengrund
• Garnison
Die Vasallen des Barons und ihr Waffengefolge
Ein Schutzritter und eine Handvoll Tempelgardisten in Etiliengrund
Im Falle der Ausrufung des Heerbanns das Landwehrbanner
Bewohner und Ortschaften
• Einwohner1.400 (laut Census Comitatum im Jahr 1032 BF)
• Adlige und andere wichtige PersonenIsida und Tanit Fälklin von Fûrnost, Ritterinnen zu Winterkulm
Selissa von Adlerfels, Ritterin zu Schneekrumme
Elenor von Adlerfels, Ritterin zu Dreiwalden
• Hauptort
Steenbukken (340 Einwohner) ein Dorf in direkter Nähe zu Burg Firnhag. Es gibt einen Peraine- und einen Ifirntempel sowie einen Phexschrein.
• Weitere Städte, Dörfer und Ansiedlungen
Altenfurten (200 Einwohner)
Geestingen (120 Einwohner)
Fûrnost (110 Einwohner)
Winterkulm (100 Einwohner)
Schneekrumme (100 Einwohner)
Waldenweiler (50)
Dreiwalden (40)
Ottersberg (30)
Junkergut Altenfurten (vakant)
Rittergut Fûrnost
Rittergut Winterkulm
Rittergut Schneekrumme
Rittergut Dreiwalden
• Tempel und Schreine
Die meisten Tempel in Schneehag sind klein und noch relativ neu --- aus einem einfach Grund: Die alten Tempel wurden im letzten Orkensturm niedergebrannt und mussten nach 1026 BF wiederaufgebaut werden. Im Einzelnen gibt es in Schneehag folgende Tempel und Schreine:
Traviatempel XXX in Altenfurten (der auch den Y-Schrein in Dreiwalden betreut) und "Herdheimtempel" in Steenbukken
Boron-Wehrkloster "Etiliengrund"
Firuntempel "Jägerhaus" auf Burg Firnhag
Ifirntempel "Birkenheim" in Fûrnost
Perainetempel "XXX" in Steenbukken, "XXX" in Geestingen. Der Schrein in Dreiwalden wird von Geweihten aus den beiden Tempeln betreut, die sich die Arbeit teilen.
Efferd-Schrein XY in Altenfurten
Phex-Schrein in Steenbukken, der von wandernden Geweihten betreut wird
Landschaften und Wege
• Landschaften und Regionen• Gewässer
Flüsterbach - Quellen im Finsterkamm, mündet in den Vierlehensee
Klammsee - heißt im Rest der Grafschaft Vierlehensee
Winterbach - Quelle im Finsterkamm, mündet in den Finsterbach
• Straßen
Alte Straße (Trallop - Peißen - Balsaith - Mallaith - Ebersried - Altenfurten - Nordhag, dort wird aus der Straße der Norrnstieg
Alter Weg (Anderath - Rhodenstein, der weiterführende Weg durch den Blautann und nach Nordhag ist seit Ewigkeiten vewaist)
Trutzweg (Nordhag - Geestingen - Wolfspfort - Scheutzen - Reichsend)
Rajokspfad (---)
• Ressourcen
Folgt
• Besondere Orte
Blautann samt Alter Klamm, Fûrnwald, Iyifels (Firun-Heiligtum) bei Waldenweiler.
Sonstiges
• Helden und HeiligeIIn der Regel wenden sich die Schneehager bei Sorgen und Nöten des Alltags an die milden Herrinnen Travia, Peraine und Ifirn, von denen sie sich am ehesten Verständnis und Unterstützung versprechen. Besondere Erwähnung verdient der Sonnenbock Bragh, der vor allem von Viehbauern und Hirten verehrt wird. Daneben wenden sich die Schneehager an regionale Tagesheilige. Wer einen Heiligen für die sichere Heimkehr aus der Wildnis anrufen möchte, wendet sich an Lidari, einen der Silberschwäne Ifirns.
• Feiertage
Fest der eingebrachten Früchte (Erntefest) am 1. bis 3. Travia, Tag der weißen Maid am 30. Firun, Weidener Schleppvieh (Saatfest) Anfang Peraine und Reinigungsfest am 30. Rahja.
• Talismane
Folgt
• Ansprechpartner
NSC-Baronie:
Geschichte der Baronie:
• Die Vorzeit:
Zu den Dunklen Zeiten und auch davor mag es schon menschliche Siedler zwischen dem Finsterkamm und dem Fialgralwa gegeben haben ---schriftliche Belege dazu gibt es aber nicht. Einzig bei den Finsterkammzwergen wäre es vielleicht möglich, aus diesen Tagen noch etwas zu erfahren. Eine Sage, die vom Ursprung der Baronie handelt, gibt es aber: "Die Mär von den drei Fremden" ist mehr als 1000 Jahre alt und stammt aus der Zeit von Olat dem Bogner. Genauso lange soll die Familie Böcklin auch über das Land geherrscht haben.
• Die Neuzeit:
Der Vater des letzten Böcklin-Barons Firian von Buchsbart, Marbert Böcklin von Buchsbart, festigte die Macht der Familie über die Baronie, indem er neue Lehen an Gefolgsleute oder Familienmitglieder vergab. Firian war während seiner gesamten Regentschaft damit beschäftigt, das Land zu entwickeln und zu stärken --- mit einem einzigen, klaren Ziel: Die Wehrfähigkeit für den nächsten, sicher kommenden Orkensturm zu erhöhen.
Firian Böcklin regierte Schneehag als fünfter Böcklin-Baron vom 1.Praios 1034 BF bis zum 3. Praios 1047 BF. Nach seinem spurlosen Verschwinden bei einem Scharmützel mit Orks im Finsterkamm wartete Graf Emmeran von Löwenhaupt ein paar Monde zu, erklärte ihn dann für Tot und erklärte Schneehag zum Lehnsheimfall, weil Firian seiner Ansicht nach den Befehl missachtet hatte, sich in seinem Hass auf den Schwarzpelz nicht mehr zu Alleingängen verleiten zu lassen. Noch im gleichen Mond, am 5. Praios nämlich, machte er Ewalt von Weißenstein, einen Ritter, der bis dahin an seinem Hof gedient hatte, zum Verwalte der Baronie, die er an sich zog und zu einem gräflichen Allod erklärte.
Landschaften, Regionen und besondere Ort:
Schneeauen - Eine kleine Seenlandschaft mit vielen kleinen Seen und Teichen, die vom Winterbach gespeist werden und im Nordwesten der Baronie, südlich von Etiliengrund, liegt. Die Schneeauen sind recht fischreich, ebenso gibt es hier viele Schwäne. Zwischen dem ersten See der "Schneeauen" und dem Rand des "Wintertanns" liegt die Hochmotte "Ganterwacht", die zur Finsterwachtturmkette gehört.
Otterbruch - Sumpfland im Nordosten der Baronie, nahe des Weilers Ottersberg. Dort leben einige Familien, die sich ihren Lebensunterhalt mit dem Anbau von Schilf, Seggen und Kräutern verdienen und außerdem den "Rajokspfad" in Schuss halten, der hier über einen Knüppeldamm verläuft.
Fûrnwald - Dichtes Gehölz im Südwesten der Baronie, der weitgehend unbeürht ist, weil in ihm ein paar Angehörige der Bärenherzhütersippe (Isdira: Valburnfûrn) leben, die vor allem für ihren Hass auf die Orks bekannt ist.
• Bewirtschaftung:
Der Boden in Schneehag ist nicht sonderlich fruchtbar, aber gut genug, um genügsames Getreide wie Dinkel, Emmer und Roggen anzubauen. Der Ackerbau beschränkt sich auf kleine, nah an den Bauernhöfen liegende Felder, Äcker, auf denen Gemüse wächst, und Kräutergärten, die aufwendig gehegt und gepflegt werden müssen. In vielen Siedlungen Schneehags gibt es außerdem Streuobstwiese oder zumindest ein paar Obstbäume.
Viele Schneehager halten Schafe und Ziegen oder anderes Kleinvieh wie Hühner und Hasen. Größere Herden gibt es nur bei vermögenderen Freibauern. Schweine werden eigentlich nur auf den Höfen gehalten, die Käse herstellen, um die anfallende Molke zu verwerten. Rinder gibt es so gut wie keine, weil deren Haltung zu aufwendig und kostspielig ist. Allein, Baron Rissan von Menzheim aus der Grafschaft Baliho unterstützt die Verteidigungsanstrengungen der Heldentrutz seit einigen Jahren, indem er eine gewisse Anzahl Rinder spendet. In Schneehag sind die aber meist schneller verzehrt und verwertet, als man gucken kann.
• Magische Orte:
Blautann - Viele Namen trägt der Forst im Süden der Baronie. Die Elfen nennen ihn Fialgrala (Tannicht, wo die Orken hausen), den Orks ist er bekannt als „Wald des Todes“ oder „Brazoraghs Pfuhl“. Der dunkle Forst wurde Gerüchten zufolge nicht nur von Islaraan dem Schwarzen als Revier auserkoren, sondern wird auch von einer Vielzahl anderer Kreaturen und einem berüchtigten Hexenzirkel bewohnt. Die allermeisten Menschen meiden ihn daher.
Alte Klamm - Sie Klamm liegt im Blautann, durch sie führte früher der mittlerweile verwaiste Alte Weg, eine ehemals vielbefahrene Handelsstraße. Die Straße bildet aber auch heute noch die Grenze zur Baronie Waldleuen.
Götter und Glaube:
Unter der Herrschaft der Böcklins ist die Baronie Schneehag in gewisser Hinsicht aus der Reihe getanzt: Wo in fast allen sonstigen Baronien des Herzogtums Rondra die größte Verehrung zukommt, wurde hier lange Jahre vor allem mit Firun gehuldigt, weil das der Gott ist, dem sich die Barone seit Generationen am nächsten fühlten. Das lag nicht zuletzt daran, dass sie der Meinung waren, viele Gebote Rondras würden sie im Kampf gegen den Schwarzpelz eher behindern als voranbringen. Statt Ehrenhaftigkeite wollten sie ihrem Feind lieber mit firunischer Härte entgegentreten und ihn gnadenlos jagen.
Neben Firun und Ifirn hat die Eidmutter Travia in Schneehag stets hohe Verehrung gefunden, sorgt sie doch dafür, dass die Menschen nach den langen, harten Kämpfen an ein wärmendes Herdfeuer und zu ihren Familien zurückkehren können. Ihr folgen Peraine und Boron. Die relativ hohe Verehrung des Letzteren ist ebenfalls eine Besonderheit und findet ihren Ursprung darin, dass das Kloster Etiliengrund mit dem einzigen Borontempel westlich des Pandlarils in dieser Baonie liegt. Die Geweihten und Akoluthen stehen den Menschen mit Rat und Tat zur Seite und haben so ihr Vertrauen sowie ihren Respekt erworben.
Die Landwehr:
Die Schneehager Landwehr wird oft auch als "Schneehager Flegelschwinger" bezeichnet. Organisiert ist sie nach den Geboten der feudalen Waffenfolge, die ein Banner pro Baronie und ein Regiment pro Grafschaft vorsieht. Je nach Größe und Anzahl der Freien haben diese Banner vollkommen unterschiedliche Größe und bestehen nur formell aus 50 Streitern. Die Landwehr ist jedoch seit vielen Jahren nicht mehr in einen Kampf verwickelt gewesen, da die Böcklins vornehmlich auf Ritter und deren Lanzen zurückgriffen. Dazu hatte der letzte Baron eine stehende Truppe aufgebaut, die "Katzbalger", welche aber im Efferd 1046 BF komplett vernichtet wurden.
Feiertage:
Auch die Menschen in der Heldentrutz und damit in der Baronie Schneehag begehen im Götterlauf den ein oder anderen Feiertag. Aufgrund der verbreiteten Armut in der Grafschaft fallen diese Feste aber natürlich wesentlich weniger aufwendig aus als etwa im reichen und stets satten Baliho. Auch die Menschen in Schneehag begehen letztendlich die gleichen Feiertage wie alle anderen Weidener. Besondere Erwähnung verdienen.
Der Adel Schneehags:
Schneehager Adelsfamilien:
Der Adel Schneehags ist durch die Ereignisse der letzten zwei bis drei Jahrzehnte stark gebeutelt. Es gibt kaum noch Mitglieder der in der Baronie lebenden Adelsfamilien. Die meisten Schneehager Adelshäuser sind zahlenmäßig klein und in der Regel erst seid wenigen Generationen im Adelsstand. Ausnahmen bilden die Nebenlinien größerer Adelsfamilien von außerhalb der Heldentrutz.
Familie von Fûrnost:
Die Familie von Fûrnost ist eine der wenigen Familien, die schon vor dem letzten Orkensturm auf ihrem Lehen im Süden der Baronie Schneehag saßen. Die folgenden Mitglieder beziehungsweise Nachfahren der folgenden Mitglieder leben heute noch in Schneehag:
- Ritter Lein von Fûrnost (978 bis 1031 BF)
verheiratet mit XXX (979 bis 1026 BF)- Ritter Edil von Fûrnost (*1004 BF)
seit 1042 BF vermählt mit Fianna Perainiane von Hohentann (*1007 BF)
- Odalbrecht von Fûrnost (*1043 BF)
- Malina von Fûrnost (*1045 BF)
- Mirya von Fûrnost (*1047 BF)
- Mutter Edline von Fûrnost (*1013 BF)
seit XXX verheiratet mit Y- ZZZ
- ZZZ
- Ritter Edil von Fûrnost (*1004 BF)
- Ritter Landerich von Fûrnost (980 bis 1026 BF / Orkensturm)
ab XXX verheiratet mit YYY- Laronis von Fûrnost (1001 bis 1039 BF)
ab 1020 BF vermählt mit Ritter Borka Fälklin (999 bis 1040 BF)- Isida Fälklin von Fûrnost (*1021 BF)
- Tanit Fälklin von Fûrnost (*1021 BF)
- Laronis von Fûrnost (1001 bis 1039 BF)
Familie von Adlerfels:
Die weit verzweigte Familie von Adlerfels hat in den letzten Generationen viele Federn gelassen. Die letzten Mitglieder wissen gar nicht mehr so genau, wo sie noch Verwandte haben und wie viele von ihnen leben. Aktuell ist sie mit zwei Rittergütern in Schneehag belehnt.
- Ritter Baeromar von Adlerfels (*985 BF)
verheiratet ab XXX mit YYY- Ritterin Elenor von Adlerfels (*1009 BF)
verheiratet seit XXX mit YYY- ZZZ
- ZZZ
- Ritterin Selissa von Adlerfels (*1012 BF)
verheiratet seit XXX mit YYY- ZZZ
- ZZZ
- Ritterin Elenor von Adlerfels (*1009 BF)