Baronie Mittenberge, Ende 1046 BF
Lange schon ist es um Rahjane von Löwenhaupt, die wohl unbeliebteste Prinzessin Weidens, so still, dass mancher Weidener ihre Anwesenheit in der Mittnacht fast wieder vergessen haben dürfte. Für FANTHOLI gilt das jedoch nicht, deshalb hat sich die Redaktion bemüht, eine Antwort auf die Frage nach dem Verbleib der alten Dame zu finden.
Blicken wir ein paar Jahre zurück: 1037 BF wurde Rahjane von Löwenhaupt nach einem Giftanschlag auf Gräfin Walderia von Löwenhaupt verhaftet und im Reichsgefängnis auf den Efferdstränen eingesperrt - für ein Verbrechen, das sie nicht begangen hat, wie sich 1043 BF herausstellte. Nach ihrer Freilassung bot Gräfin Walderia ihr Gastung auf der Wasserburg Auenwacht in Mittenberge, wo sie im Hesinde 1044 BF (leider, so die Ansicht vieler Weidener) einzog. 1046 BF zog ihr Enkel Rupold von Geltring-Weiden zu ihr auf die Burg. Seitdem war von den beiden nicht mehr viel zu hören. Auf schriftlicher Nachfrage teilte die Burgvögtin von Auenwacht, Lavinija von Feynwerth , nunmehr mit, dass Frau Rahjane und Herr Rupold immer noch dort leben. Ein Gespräch mit der Prinzessin wurde FANTHOLI jedoch, trotz ihres angeblich hervorragenden Gesundheitszustands, verweigert. Auch die Frage, wie die Vögtin, welche ebenfalls auf der Burg wohnt, mit ihren beiden hohen Mitbewohnern zurechtkommt, blieb unbeantwortet. Angeblich sollen die beiden Damen kaum etwas miteinander zu tun haben und der Enkel von Frau Rahjane ist öfter unterwegs: Er durchstreift wohl nicht nur die Baronie Mittenberge, sondern ist auch schon in angrenzenden Lehen gesichtet worden. Rahjane von Löwenhaupt und Rupold von Geltring Weiden bleiben also seit der Rückkehr nach Weiden auffällig unauffällig. Was die alte Dame für sich und ihren Enkel plant, bleibt abzuwarten.