Burgen, Güter, Dörfer und Weiler in der Baronie Urkentrutz

Burg Urkenfurt

Grafschaft: Bärwalde
Baronie: Urkenturtz
Burgherr: Baronin Lyssandra von Finsterborn
Art der Burg: Höhenburg über dem Finsterbachtal
Bewohner: Baronin Lyssandra von Finsterborn, Töchter Minerva und Eylin, Dienstritterpaar Oberon und Danja von Uhlredder
Tempel: Burgkapelle, der Peraine geweiht mit Altären für Rondra und Tsa
Garnison: Dienstritter: Oberon und Danje von Uhlredder und 6 Schildmaiden und Waffenknechte
Besonderheiten: folgt

 Burg Urkenfurt

 

Quelle: https://www.burgrekonstruktion.de

Das Lehen der Baronin mit seinen Ländereien rechts und links des Finsterbachs ist zentral in der Baronie Urkentrutz gelegen. Burg Urkenfurt ist eine Höhenburg an der ehemaligen Furt und heutigen Steinbrücke über den Fialgralwa beim gleichnamigen Ort. Das Lehen ist gekennzeichnet durch eine fruchtbare Landschaft im Zusammenflussgebiet von Finsterbach mit Bingenbach und Eberbach. Wiesen, Weiden, Felder, Auen und kleine Wäldchen prägen es. Unweit des Ortes und der Burg beginnt die Langen Klamm, mit dem Steinbruch, der zum Lehen gehört und einen Teil der Einkünfte der Baronin generiert. Der Urkentrutzer Tann versorgt die Baronin mit Bauholz.

 

Urkenfurt

Grafschaft: Bärwalde
Herrschaft: Baronin von Urkentrutz
Wappen:  
Einwohner: 450
Garnisonen: Burgwachen, Lanze der Baronin, 6 Büttel der Baronin
Tempel: Traviatempel "Herd der Großen Mutter", "Fialgralwa"-Schrein
Gasthöfe: Weggasthof "Brückenwirt", Gasthof "Zur springenden Forelle", Schänke "Bei Zonzegg"
Wirtschaft: Mühle am Fialgralwa, Flößer und Lastkahnführer, Fischer
Besonderheiten: Steinbrücke, die Ortschaft liegt beidseits des Finsterbachs, der größere und ältere Teil firunseitig
Stimmung: Urkenfurt ist ein beschaulicher Ort am Finsterbach, von dem viele der Bewohner direkt oder indirekt leben.

Der Hauptort der Baronie hat etwa 450 Siedler und liegt zu beiden Seiten der Steinbrücke, die vor etwa 50 Götterläufen neben der ehemals genutzten Furt errichtet wurde. Der größere Teil des Ortes mit dem Dorfplatz, an dem sich er kleine Traviatempel befindet, liegt unterhalb des Burgberges auf dem die Burg Urkenfurt thront. Der kleinere und jüngere Siedlungsteil liegt auf der südlichen Flussseite.
An der Brücke auf Seiten der Burg liegt auch der Weggasthof "Brückenwirt". Es gibt noch einen weiteren Gasthof "Zur springenden Forelle" und die Schänke "Bei Zonzegg".
Flußaufwärts vor der Brücke ist eine Floßlände, wo vor allem im Frühjahr die Flosse vom Oberlauf des Fialgralwa anlegen und zerlegt werden. Außerdem finden sich hier auch eine Mühle und der Boronanger. Hinter der Brücke, flussabwärts befindet sich ein Anleger für die kleinen Lastboote, Plätten genannt, die Gebrauchsgüter und Lebensmittel flußabwärts bis Farnbrunn oder bis über die Baroniegrenze zum Rhodenstein transportieren.
Am Flussufer, nahe der Brücke, steht auch der "Fialgralwa"-Schrein. 

 

 Junker- unt Rittergüter

 Junkergut Schwarze Au

 

Junkergut Schwarze Au


Grafschaft: Bärwalde
Baronie: Urkentrutz
Gutsherr: Horatio von Finsterborn (Bruder, Ritter und Vogt der Baronin)
Wappen: geteiltes Wappen: oben Brunnen auf schwarzem Grund, unten Schwertarm auf weißem Grund
Einwohner: 20
Orte: Schwarze Au, Urken
Tempel: Travia-Tempel in Urken
Garnison: Horatio von Finsterborn, Knappe, Waffenknechte, Lanze des Ritters
Landschaft:  Auwälder und Bingenbacher Lohe, Obstwiesen und Weiden
   
Wege: Urkenweg, Urkenstieg Herzoglich Waldleuen
Besonderheiten: großes Vorkommen der vierblättrigen Einbeere, die vermutlich dem Junkergut den Namen gab. 

Quelle: https://www.burgrekonstruktion.de/

Ihren Namen hat die Schwarze Au von der Auenlandschaft am Bingenbach, die von der dunklen Farbe der Rohrkolben, den schwarzen Stämmen der Trauer- und Boronsweiden an den Ufern und den Schwarzen Einbeeren, die man zuhauf finden kann, geprägt ist. Die Schwarze Au hat gute Böden, Weideland, Streuobstwiesen, die Bingenbacher Lohe mit Eichen, Erlen und Buchen entlang des Bingenbaches und Heidelandschaft in höheren Lagen Richtung Eberhöhen. Die Menschen betreiben Fischerei am Bingenbach. Die dort produzierten Marmeladen, Obstsäfte, Obstweine und Brände sind in ganz Urkentrutz und darüber hinaus bekannt und beliebt.

 

 Rittergut Stegelsche

Grafschaft: Bärwalde
Baronie: Urkentrutz
Gutsherr: Ontho von Uhlredder
Wappen: Geteilt von Grün auf Silber, oben ein silberner Uhl mit ausgebreiteten Schwingen, unter den Schwingen und Körper stilisierte silberne Pfähle, unten in Silber fünf Lilien, drei über zwei
Einwohner: Knapp über drei Dutzend
Orte: Das Gut und ein paar kleine Einzelhöfe 
Tempel: keine
Garnison: ein paar Waffenknechte/Schildmaiden
Landschaft: Hügelige Landschaft mit vielen Wiesen und Weiden und ungewöhnlich vielen Feldholzinseln
Wege: Keine ausgebauten Wege nur ein paar häufiger genutzte Wagenspuren.
Besonderheiten: Text hierher

 

Stegelsche ist das Gut von Ritter Ontho von Uhlredder. Die alteingesessene Ritterfamilie besitzt das Lehen am Rande des Bärwaldes inmitten einer hügeligen Landschaft mit Wiesen, Weiden und ein paar Äckern. Auffällig sind die vielen Feldholzinseln die die Gegend prägen. In fast allen davon befinden sich mindestens einer meistens aber mehrere Überhälter. In sehr vielen diesen Überhälter brüten Eulenvögel. Das Rittergut der Familie liegt versteckt innerhalb einer großen Feldholzinsel (auf dem Bild sind die umliegenden Bäume nicht eingezeichnet) und ist nur über einen schmalen Redder (Ein Redder ist ein Weg, der beidseitig von einer Hecke begrenzt wird) zu erreichen. Die Familie ist bekannt dafür Jagd mit Pfeil und Bogen, sowie dem Wurfspeer zu betreiben. Vor allem aber für die Falknerei mit Uhus, Eulen und Käuzen. Daher tragen sie auch den Uhl (die Eule) im Wappen. Entstanden ist die Familie vor gut 250 Jahren war aber vorher schon lange Zeit als Jagdmeister der Barone von Urkentrutz und Eulenzüchter bekannt.

Obwohl die Familie nie besonders reich war sind sämtliche Gebäude des Gutes in gutem Zustand. Neben dem zweistöckigen (plus Dachgeschoss) Hauptgebäude gibt es noch drei weitere Häuser im Inneren des Gutes. Zwei davon haben Reetdächer während das dritte kleinere, ebenso wie das Hauptgebäude mit Holzschindeln gedeckt ist. Die beiden Reetdachhäuser sind Stall, Scheune und Werkstatt und gleichzeitig Wohnhaus jeweils einer Freibauernfamilie. Das kleinere dritte Haus hat im Erdgeschoss eine kleine Werkstatt in der gejagtes Wild verarbeitet wird. Aufbrechen, aus dem Mantel hauen, zerlegen, gerben und alles weitere findet hier statt. Im Dachgeschoss wohnt eine weitere Freibauernfamilie. Im Haupthaus wohnt die Familie Uhlredder auf zwei Stockwerken. Unter dem Dach liegen ein paar Kammern von Bediensteten und Gefolge. Im steinernen Turm des Gutes finden sich die Vorratsräume des Gutes. Oben auf den steinernen Stockwerken (von denen es drei gibt) ist ein weiteres aus Fachwerk mit Holzschindeldach gesetzt worden. Hier befindet sich Falknerei für Eulenvögel der Familie Uhlredder. Sie ist der Grund warum die Familie, trotz geringer Größe und wenig Abgaben liefernden Bauern, genug Einkommen hat, um ihren Status als Ritterfamilie und der dafür notwendigen Ausrüstung aufrechtzuerhalten. Die Feldholzinsel ist sehr groß, wie ein kleiner Wald und die Bäume sind teilweise bereits sehr hoch und alt. Der Turm ist inzwischen, selbst mit draufgesetztem Fachwerkgeschoss, zu niedrig um Ausschau zu halten. Aus diesem Grund gibt es vom Fachwerkgeschoss des Turmes eine kleine Seilbrücke zu einer Plattform auf dem höchsten Überhälter der Feldholzinsel. Von dort aus kann der Türmer dann doch seiner Aufgabe nachgehen und die Umgebung beobachten. Umringt ist das Gut von einer hölzernen Palisade. Diese befindet sich allerdings in einem schlechten, fast löchrigen Zustand und ist zu kaum mehr als Markierung der Lage wo das Gut beginnt, bzw. die Feldholzinsel in der es liegt, und wo es aufhört. Lediglich ein halbes Dutzend Schritt links und rechts des Tores sind in einem wehrhaften Zustand. Ebenso wie das Tor selbst. Die Uhlredders verlassen sich heutzutage darauf, dsas die vielen Schlehen und Brombeeren, die zwischen die Bäume der Feldholzinsel wachsen, ihnen Schutz bieten. Es gibt einen äußeren Ring der direkt am hinter dem Außenrand der Insel beginnt und einen inneren Ring der direkt an die Außenseite der Palisade gepflanzt wurde. Dazu einen Streifen jeweils links und rechts des Redders, der zum Tor des Gutes führt. Sowohl im inneren als auch im äußeren Ring gibt es ein paar Stellen wo man relativ gefahrlos, wenn auch sehr langsam, durchschlüpfen kann. Diese kennen aber nur die Bewohner des Gutes. Das hegen und pflegen dieser beiden Ringe beansprucht einen großen Teil der Arbeitszeit der Bewohner des Gutes. Außerhalb der Feldholzinsel gibt es ein paar kleine Äcker hauptsächlich mit Kohl und Kartoffeln.

Im Umkreis von höchstens einer Meile befinden sich insgesamt 4 kleine Hofstellen mit Leibeigenen, die dem Ritter unterstehen und ein wenig weiteres Land bewirtschaften. Im Notfall können diese Menschen zum Gut fliehen. Jede Hofstelle hat aber auch in der nächstgelegenen Feldholzinsel eine kleine Erdmiete, die groß genug ist, damit sich die Bewohner in ihr eine ganze Weile verstecken können.

 

 

Rittergut Jammerried

Grafschaft: Bärwalde
Baronie: Urkentrutz
Gutsherr: Ritter Luthias von Spießling
Wappen: Text hierher
Einwohner: Text hierher
Orte: Oberwaldig
Tempel: Firunkapelle "Ärö-Wunder", die Ärö, dem weißen Hirschs, aus dem Gefolge der Wilden Jagd gewidmet ist.
Garnison: Lanze des Ritters
Landschaft: s.u.
Wege: Fußpfad über eine Hängebrücke über die Lange Klamm nach Pallingen
Besonderheiten: Firunkapelle "Ärö-Wunder"

 Gut Jammerried

Das Rittergut Jammerried liegt am Eberbach. Ritter Luthias von Spießling entstammt einer Ritterfamilie mit Ursprung in Waldleuen. Der Name des Gutes kommt vom Wind, der dort durch das Ried am Eberbach zieht und dabei "jammert". Im Lehen gibt es mehrere kleinere Wälder voller Wildschweine, Wuidsenwoid genannt, sie liegen zwischen Finsterbach, Eberbach und dem Bärnwald im Süden. Man lebt von der Jagd. Zeitler (Waldimker) und Waldwirtschaft bilden eine weitere Quelle für den Wohlstand des Rittergutes, allerdings gibt es nur wenig Weide- und Ackerland.
Ritter Luthias von Spießling ist zudem ein passionierter Angler. Er hat am Eberbach, an dem das Rittergut Jammerried liegt, einige Fischteiche angelegt. 
Südlich des Rittergutes liegt im Wuidsen-Woid die Ortschaft Oberwaldig mit der Firunkapelle "Ärö-Wunder"

 

Rittergut Natternhag

Grafschaft: Bärwalde
Baronie: Urkentrutz
Gutsherr: Gormla vom Blautann
Wappen: Schräggeviert von Silber und Blau, darauf ein Tannenkreuz in gekonterten Farben
Einwohner: 12
Orte: Weiler Natternhag (90) unweit des Gutes, Weiler Farnbrunn (35)
Tempel: Text hierher
Garnison: Lanze der Ritterin
Landschaft: s.u.
Wege: Karrenpfad zum Urkenweg, Fußweg nach Farnbrunn
Besonderheiten: Text hierher

 

Das Lehen von Gut Natternhag liegt am Rand des Blautanns, in dem die Hexen des Blautannzirkels ihre Rituale feiern. Der Gutshof befindet sich an dem kleinen Gehölz, das dem Lehen den Namen gibt - dem Natternhag. Die Landschaft bietet gutes Weideland und etwas Heide bis hin zum Urkenweg und im Norden bis zum Alten Weg. Die Blautanns stammen ursprünglich aus der Trutz. In ihrem Lehen gibt es vor allem Schafe und Ziegenwirtschaft, Imkerei und Jagd soweit man sich bis in den Blautann wagt. Ritterin Gormla vom Blautann ist eine eigenwillige Frau. Sie lebt mit einer gebürtigen Aranierin auf Gut Natternhag. Beide haben sich auf das Erhalten seltener Tierrassen verlegt hat.

 Gut Natternhag

 

Rittergut Hollergrund

Grafschaft: Bärwalde
Baronie: Urkentrutz
Gutsherr: Ritterin Carissima von Binsböckel
Wappen: Text hierher
Einwohner: s.u.
Orte: Hollergrund (120), Weiler Queckingen (90)
Tempel: Travia-Kapelle
Garnison: Lanze der Ritterin
Landschaft: s.u.
Wege: Urkenweg, , Heckentritt: Karrenweg zwischen Urkenweg, Kardenbrache und Queckingen
Besonderheiten: Zentrum der Textilherstellung der Region

 Hollergrund

Hollergrund ist ein Gut mit viel Heideland und Imkerei nördlich des Hauptortes Urkenfurt. Familie Binsböckel aus Baliho ist die zweitgrößte Familie Weidens, der Urkentrutzer Zweig mit Carissima von Binsböckel ist jedoch eher unbedeutend und wenig einflussreich. Trockene, wenig fruchtbare Böden bieten etwas Weideland für Schafe und Ziegen. Die Bauern ernten auf dem kargen Grund nur wenig Getreide, etwas Emmer und Einkorn, jedoch nicht mehr als sie selbst verbrauchen. Auf den trockenen Heideböden gedeiht neben Wacholder und anderen Kräutern auch der Lein und Hanf recht gut. In den Weilern Hollergrund und Queckingen sind die Unfreien mit dem Ernten, Trocknen, Kardieren und Spinnen des Flachses und Hanfes beschäftigt. Die meisten von ihnen besitzen auch einen einfachen Webstuhl und weben Stoffe und Borten. Neben der Textilwirtschaft sind vor allem das Brennen von Wacholderschnaps und das Sammeln und Trocknen von Kräutern für das Auskommen der Bewohner des Lehens zuständig.

 

Rittergut Kardenbrache

Grafschaft: Bärwalde
Baronie: Urkentrutz
Gutsherr: Ritter Eberlieb von Wachtelfingen
Wappen: Text hierher
Einwohner: 95
Orte: Kardenbrache
Tempel: Text hierher
Garnison: Lanze des Ritters
Landschaft: Eibenhain
Wege: einfacher Karrenweg zum Heckentritt: dem Karrenweg zwischen Urkenweg und  Queckingen, Fußweg entlang der Krumme nach Süden und Norden
Besonderheiten: Text hierher

 Rittergut Kardenbrache

Das Gut von Ritter Eberlieb von Wachtelfingen mit dem dazugehörigen Weiler Kardenbrache ist das Lehen der Familie, die eher zurückgezogen lebt, sich weniger für Politik und mehr für das Landadeligenleben und die Textilverarbeitung interessiert. Sie bewohnen einen schmalen Streifen entlang der Krumme. Hauptsächlich besteht das Wirtschaftsland aus Heide, wenigen Äckern (Emmer und Einkorn, Gemüse und Kartoffeln) im Tal der Krumme und Wald (Ausläufer des Eibenhains). Fischerei wird an der Krumme betrieben. Haupteinnahmequelle ist die Verarbeitung von Flachs und Hanf zu Textilien. Der Lein und auch der Hanf wachsen auf den trockenen Heideböden nördlich des Fialgralwas recht ordentlich. Im Weiler Kardenbrache sind die Unfreien mit der Ernte, Kardierung und der Verarbeitung der Textilfasern beschäftigt. Das Spinnen und Färben der Stoffe mit einfachen Naturmaterialien wird als alte Tradition in den meisten Familien als Freizeitbeschäftigung ausgeführt. Alle Haushalte besitzen einen einfachen Webstuhl und weben Hanf und Flachs zu einfachen Stoffen oder Borten.

 

Dienstrittergut "Eibengrund"

Das Gut liegt unweit der Baroniegrenze am Waldrand des Eibenhains. Es besteht aus einem kleinen Gutshaus im Stil eines Jagdhauses mit viel Holz, ein paar Wirtschaftsgebäuden und einem Stall.

Die Landschaft bietet gute Weide- und Ackerböden. Im Eibenhain kann man jagen. Am nahegelegenen Auenbach finden sich ein paar Fischteiche in denen Forellen, Saiblinge und Karpfen gezüchtet werden. Es gibt kein Dorf in der Nähe, aber ein paar einfache Gehöfte, Eigenhörige, sowie das Rittergut und den Weiler Kardenbrache in einem halben Tagesritt Entfernung. In der benachbarten Baronie Gräflich Pallingen befindet sich das Gut Wiesenrath in wenigen Meilen Entfernung.

Gut Eibenhain

 

Dienstrittergut „Dachsrath“ 

Das Gut mit dem Weggasthof "Straubenbaisl" liegt an der Baroniegrenze zur Baronie Herzoglich Waldleuen. Es dient als Wachtposten an der Grafschaftsgrenze Bärwalde/Heldentrutz. Der Gutshof ist mit einem Turm und einer Palisade gesichert. Neben dem Weggasthof gibt es in Dachsrath eine Schmiede und eine Stellmacherei für havarierte Durchreisende. Zum Gut gehören Weideland und ein kleiner Acker, auf dem Gemüse für den Eigenbedarf von Rittergut und Weggasthof angebaut werden kann. Auf den Weiden grasen Schafe und Ziegen. Man hält ein paar Schweine. 

 Gut Dachsenraith

 

Bildquelle für alle Zeichnungen der Güter und Burgen: https://www.burgrekonstruktion.de/

 

Dörfer

Dorf Schwarze Au

Das Dorf liegt unweit des Junkergutes am Urkenweg in Richtung Bingenbrück in Kaiserlich Blaubinge. Schwarze Au hat ca. 250 Einwohner, die meisten sind Eigenhörige des Junkers von Finsterborn. Ein paar freie Bauern und Handwerker komplettieren die Dorfgemeinschaft. Die Dorfschänke heißt „Zur Schwarzen Au“. Sie bietet eine Auswahl traditioneller Gerichte mit den lokalen Spezialitäten.

Das Dorf Urken

Die drittgrößte Siedlung der Baronie bietet etwa 200 Einwohnern Platz. Die meisten Gebäude sind einfache Fachwerkgebäude. Der kleine unscheinbare Traviatempel "Haus der Vereinenden" liegt etwas zurückversetzt hinter dem Dorfbrunnen, um den herum sich eine Art kleiner Dorfplatz gebildet hat. Eine Schneiderin, ein Schreiner, ein Korbflechter, ein Töpferehepaar und ein Knochenschnitzer bieten in diesem Dorf ihre Dienste und ihre Waren an. Das Wirtshaus „Urkenstolz“ gehört einem Urkentrutzer, der für seine Heimatliebe berühmt ist. Zu fortgeschrittener Stunde, und meist angefeuert durch einige Stamperl Hochprozentiges, gibt Dankwart Semmelweiß mit laut schmetternder Stimme gerne patriotische Lieder zum Besten. 

Oberwaldig

Die anlässlich des "Ärö-Wunders" vor einigen hundert Götterläufen gegründete Kapelle entwickelte sich schnell zum Pilgerziel. Das heutige Dorf Oberwaldig mit seinen etwa 190 Einwohnern ist durch die Ansiedlung zahlreicher Pilger entstanden. Die Kapelle ist in einem Blockhaus untergebracht, das einer Jagdhütte ähnelt. Sie ist dem weißen Hirsch des Gottes Firun geweiht, der Wächter über Tiere, Pflanzen und Gestein ist. Er begleitet den Alten vom Berge bei der Wilden Jagd und steht für waidmännische Tugenden. Auch die meisten Häuser sind aus dem Holz des Oberwaldiger Forstes gezimmerte Blockhäuser oder einfache Hütten. So auch das "Gasthaus zum Hirschen".

Queckingen

Dorf am Karrenweg "Heckentritt", der die Baronie Hollerheide mit Urkentrutz verbindet. Queckingen liegt rechts des Flüsschens Krumme und des dahinter liegenden Bôrghains und nur wenige Meilen südlich des Alten Weges. Die etwa 90 Einwohner leben hauptsächlich von der Verarbeitung von Leinen und Flachs. Dazu kommen die Schäfer, die in der Heide ihre Ziegen und Schafe weiden. In den meisten Bauernhäusern und Katen wird der "Queckinger Rachenputzer", ein kräftiger Wacholderschnaps gebrannt. Diesen bekommt man auch im "Dorfkrug" nach einem deftigen Eintopf kredenzt. Der Dorfschulze heißt Heido Rentlinger.

Hollergrund

Die Siedlung Hollergrund, die sich rund um das gleichnamige Rittergut gebildet hat, ist ein typisches Straßendorf. Die einfachen Fachwerkhäuser der etwa 120 Einwohner, die hauptsächlich von der Herstellung und Weiterverarbeitung von Stoffen leben, stehen rechts und links der Verbindung des Heckentritts mit dem Urkenweg. In zweiter Reihe und im Umland Hollergrunds sind die Hütten der Schäfer verteilt. In der Dorfschenke "Zum Gagelbrauer" bekommt man neben dem würzigen Kräuterbier aus Hafer und lokalen Kräutern auch manchmal ein Zicklein oder einen Lammbraten serviert.

Jammerried

Die Jammerrieder sind genügsame Menschen, die von den Erzeugnissen der Natur leben. Dorf und gleichnamiges Gut liegen am Eberbach. Man nutzt das "im Wind jammernde Ried" zum Decken der Dächer und für die Korb- und Stuhlflechterei. Ansonsten weiß man das fruchtbare Weide- und Ackerland für die Landwirtschaft zu nutzen und treibt Schweine zur Mast in die Eberbacher Holze genannten Waldinseln.

Kardenbrache

Im Weiler Kardenbrache sind die Unfreien mit der Ernte, Kardierung und der Verarbeitung der Textilfasern beschäftigt. Das Spinnen und Färben der Stoffe mit einfachen Naturmaterialien wird als alte Tradition in den meisten Familien als Freizeitbeschäftigung ausgeführt. Fast alle Haushalte besitzen einen einfachen Webstuhl und weben Hanf und Flachs zu einfachen Stoffen oder Borten. Einkehren kann man im "Kardenbacher Krügle".

Wurznhofen

An der Wegkreuzung des Urkenwegs mit dem Alten Weg, der zum Rhodenstein führt, hat sich rund um den Gasthof "Zum Obstler" ein Dorf entwickelt. Man lebt von der Landwirtschaft, die auch den Weggasthof versorgt. Der ein oder andere bietet Anwohner bistet den Reisenden auf dem Alten Weg seine Dienstleistungen (Stellmacher, Sattler, Seiler, Barbier) an.

 

Weiler

Stegelsche

Das Lehen liegt am Rande des Bärwaldes inmitten einer hügeligen Landschaft mit Wiesen, Weiden und ein paar Äckern. Auffällig sind die vielen Feldholzinseln die die Gegend prägen. In fast allen davon befinden sich mindestens einer, meistens aber mehrere Überhälter. In sehr vielen dieser einzeln stehenden, großen Bäumen brüten Eulenvögel. Das Rittergut der Familie liegt versteckt innerhalb einer großen Feldholzinsel und ist nur über einen schmalen Redder (Ein Redder ist ein Weg, der beidseitig von einer Hecke begrenzt wird) zu erreichen.
Neben dem zweistöckigen Hauptgebäude des Rittergutes gibt es noch drei weitere Häuser im Inneren des Gutsareals.  Im Umkreis von höchstens einer Meile befinden sich insgesamt 4 kleine Hofstellen mit Leibeigenen, die dem Ritter unterstehen und ein wenig weiteres Land bewirtschaften. Im Notfall können diese Menschen zum Gut fliehen. Jede Hofstelle hat aber auch in der nächstgelegenen Feldholzinsel eine kleine Erdmiete, die groß genug ist, damit sich die Bewohner in ihr eine ganze Weile verstecken können.

Natternhag

Rund um das Gut der Ritterin Gormla vom Blautann haben nicht nur einige Eigenhörige ihre einfachen Hütten, Ställe und Weideflächen, sondern auch eine Handvoll Eigenhörige, die sich dem Gedanken der Ritterin verschrieben haben, außergewöhnliche, selten gewordenen Tierrassen eine Heimat zu bieten, um sie vor dem Aussterben zu bewahren. Die Landschaft im Umkreis des Gutes ist geprägt von saftigen Wiesen und Weideland.