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Es ist ein Weißensteiner!

Reichsend & Gräflich Schneehag, Anfang Rondra 1047 BF

Auf die bange Frage, wer die Verwaltung der jüngst heimgefallenen Baronie Schneehag für Graf Emmeran übernehmen wird, gibt es nun endlich eine Antwort: Mitte Praios hat der Löwenhaupter einen seiner engsten Vertrauten vom Reichsender Hof aus gen Süden entsandt. Bei dem Mann handelt es sich praktischerweise um den Vertreter eines altehrwürdigen Weidener Adelsgeschlechts, sodass mit weiteren Protesten vonseiten der benachbarten Barone kaum zu rechnen: Herrn Emmerans Wahl fiel auf seinen langjährigen Dienstritter Ewalt von Weißenstein. Der hat zwar zeit seines Lebens im Schatten der älteren Brüder gestanden, ist aber dennoch – zumindest in der Heldentrutz – kein Unbekannter.

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Beonspfort steht unter neuer Herrschaft

Salthel & Beonspfort, Ende Praios 1047 BF

Vier Monde nachdem die Baronie Beonspfort heimfiel, ist das Rätseln darüber, wer wohl die Nachfolge ihres bisherigen Herrschers Riko von Sterz antreten wird, beendet: Am 6. Praios dieses Götterlaufs hat Adelhildt Irmentraud von Wolkenstein und Wettershag auf der Grafenfeste Aarkopf in Salthel ihren Lehnseid abgelegt und sich wenige Tage später bereits mit Kind und Kegel in die neue Heimat aufgemacht.

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Graf Emmeran verleibt sich Schneehag ein

Reichsend & Gräflich Schneehag, Anfang Praios 1047 BF

Die ziemlich genau 100 Jahre andauernde Herrschaft der Familie Böcklin über Schneehag hat zu Beginn dieses Jahres ein ebenso abruptes wie unrühmliches Ende gefunden. Da der bisherige Baron Firian Böcklin von Buchsbart die Frist, innerhalb derer er beim Grafen zu Reichsend hätte vorstellig werden sollen, verstreichen ließ, erklärte eben jener das Lehn zum Heimfall – und mehr noch als das: zu einem gräflichen Allod. Emmeran von Löwenhaupt hat folglich nicht nur Frau und Kinder des Mannes, mit dem er seit Jahren über Kreuz lag, vor die Tür gesetzt, sondern sich überdies das Land von dessen Ahnen angeeignet.

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Was macht eigentlich Rahjane von Löwenhaupt?

Baronie Mittenberge, Ende 1046 BF

Lange schon ist es um Rahjane von Löwenhaupt, die wohl unbeliebteste Prinzessin Weidens, so still, dass mancher Weidener ihre Anwesenheit in der Mittnacht fast wieder vergessen haben dürfte. Für FANTHOLI gilt das jedoch nicht, deshalb hat sich die Redaktion bemüht, eine Antwort auf die Frage nach dem Verbleib der alten Dame zu finden. 

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Lehnsheimfall und Familiendrama in Beonspfort

Salthel & Beonspfort, 19. Phex 1046 BF

Dass irgendetwas Merkwürdiges in Beonspfort vorgeht, darüber wurde hinter vorgehaltener Hand schon länger gemunkelt. Es ist weithin bekannt, dass der Herrscher der Baronie an der Pforte zur Roten Sichel, Riko von Sterz, viel reist und in der Fremde Ruhm und Ehre an seinen Schild heftet, während er in Weiden wegen unrondrianischen Verhaltens und vermeintlich illegaler Geschäfte von Standesgenossen oft mit scheelen Blicken bedacht wird. Dennoch hat wohl niemand ernsthaft damit gerechnet, dass er irgendwann tatsächlich anderswo sein Glück suchen könnte.

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Baron von Schneehag im Finsterkamm verschollen

Reichsend und Schneehag, Tsa 1046 BF

Schlimme Kunde aus der Grafschaft Heldentrutz: Nach Informationen des FANTHOLI ist Baron Firian Böcklin von Buchsbart zu Schneehag von einem Kampf gegen Orks im Finsterkamm nicht wieder auf die heimische Burg Fîrnhag zurückgekehrt. Damit jedoch nicht genug: Selbiges gilt für einen Großteil der wohl rund 50 Männer und Frauen, die ihn bei einem Vorstoß tief ins Gebiet der Schwarzpelze begleitet hatten. Nach Angaben des Grafenhofs in Reichsend ist der Tod der meisten dieser wackeren Streiterinnen und Streiter mittlerweile bestätigt, das Schicksal des Barons aber nach wie vor unklar – seine Leiche konnte nicht geborgen werden.

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Prinz Arlan ist verlobt!

Bärenburg, Herzogenstadt Trallop, Mitte Travia 1046 BF

Nach all den Jahren des Wartens hat manch einer schon nicht mehr zu hoffen gewagt, dass es irgendwann noch passieren würde. Umso frohgemuter verkünden wir heute: Arlan von Löwenhaupt, Kronprinz unserer schönen Weidenlande, ist unter der Haube. So gut wie jedenfalls. Auf der Bärenburg wurde dieser Tage offiziell seine Verlobung mit Linnea Luminella von Wertlingen verkündet, die ihre Knappenschaft am Tralloper Hof abgeleistet hat und seit einigen Jahren als Bärenritterin ebendort dient.

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Mephalit auf Burg Moosgrund

Burg Moosgrund, Baronie Moosgrund, Efferd 1046 BF

Die schwelende Aufregung, dass erneut ein zwielichtiger Zauberkünstler durch die Lande zieht, hat sich gelegt. Wie uns just zugetragen wurde, bestand keinerlei Grund zur Sorge, denn der reisende Magus ist in offiziellem Auftrag seines Ordens unterwegs und gehört der Weißen Gilde an. Wie kam es überhaupt zu der Verwirrung, die in den Weilern des südlichen Bärwalde ihren Anfang nahm?

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Baeromars Sohn hält sich in Mittenberge auf

Baronie Mittenberge, Efferd 1046 BF

Keine zwei Jahre sind verstrichen, seit Prinzessin Rahjane von Löwenhaupt nach einem längeren Aufenthalt im Reichsgefängnis auf den Efferdstränen in Weidener Gefilde zurückgekehrt ist. Wie FANTHOLI seinerzeit berichtete, hat ihre Schwester, Altgräfin Walderia von Löwenhaupt, sie bei sich in Mittenberge aufgenommen – sehr zum Ungemach der Herzogin sowie des Kronprinzen. Und als wäre das nicht genug, hat die Verfemte nun auch noch ihre Familie nachgeholt. Jedenfalls das Bisschen, was davon übrig ist: ihren Enkel Rupold Avon von Geltring-Weiden, den Sohn des Borbarad-Buhlen und gescheiterten Usurpators Baeromar.

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Sichelgraf verstört Walderias Tsatagsgäste

Olat, Rondra 1046 BF

Für viel Erstaunen hat die Teilnahme des Sichelgrafen Bunsenhold von Wolkenstein und Wettershag an den Feierlichkeiten zum 90. Tsatag der Bärwaldener Altgräfin Walderia von Löwenhaupt gesorgt. Allein schon die Tatsache, dass er überhaupt dort auftauchte, beschwor den Berichten anderer Gäste zufolge viele überraschte Blicke herauf. Schließlich verlässt der mittlerweile hochbetagte Mann die Feste Aarkopf heuer bekanntlich nur noch äußerst selten und ungern.

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Nachbarschaftshilfe

Moosgrund/Brachfelde, Rondra 1046 BF

Im Schatten des dichten Ifirnstanns, wo das Grün vom Regen glänzte und das Licht der Praiosscheibe kaum das Unterholz erreichte, trafen sich die Ritterin Elana von Funkenstreich aus Brachfelde und der Edle Grothan Ysgar von Estven aus Moosgrund, kaum dass das schreckliche Unwetter etwas abgeklungen war. Zwischen den umgestürzten Bäumen und den abgesackten Wänden des Hohlwegs standen sie, die Vertreter verschiedener Welten, vereint durch die Notwendigkeit, die Nurlapfort (von elfisch nurla: Buche) wiederherzustellen, die Mallaith mit Theabrandt verband. Regennass schien der moosüberwucherte Grenzstein aus den Zeiten des guten Kaisers Rohal das seltene Treiben gänzlich unbewegt zu betrachten.

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Raubgesindel auf Bärwaldes Landstraßen

Hagedoch & Waiddorf, Baronie Moosgrund, Rahja 1045 BF

Reisende Händler aufgemerkt, eine neue Gefahr auf den Wegen des mittleren Bärwaldes droht. Sowohl der Ritterin von Moorland, Frau Fenia Salmbinger, als auch dem Jagdmeister der Moosgrunder Baroness, Yidarîl Moosacher, wurde just zugetragen, dass eine ansehnliche Bande von Strauchdieben und Halsabschneidern auf den Wegen lauert und arglose Reisende überfällt und ausraubt.

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Der gleiche Ablauf wie jedes Jahr!

Baliho, Ingerimm 1045 BF

Während der diesjährigen Warenschau in Baliho ereignete sich ein ungewöhnliches Schurkenstück, von dem manch einer noch lange erzählen dürfte: Ein bisher unbekannter Gaukler führte ein Puppen-Possenspiel auf, das zwar das einfache Volk zu erheitern wusste, der Familie Löwenhaupt aber einigen Verdruss bereitete.

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Ein Wunderzeichen des Listenreichen

Balsaith, Baronie Brachfelde, Phex 1045 BF

Der kühle Nachtwind schob dünne Nebelschleier über die Dächer Balsaiths hinweg. Nur hin und wieder brach sich das Licht des aufgehenden Madamals Bahn. In einer verwinkelten Gasse lag der Tempel des Herrn der Schatten in sanftem Dunkel. Genau ein Götterlauf war vergangen seit der feierlichen Weihe des Hauses des Handschlags, und nun, in der Nacht zum 24. Phex näherte sich eine Gestalt im grauen Kapuzenumhang dem metallbeschlagenen Eingangstor. Zärtlich strich ihre schlanke Hand über die eingelassenen kupfernen Sterne und Monde, die im Glanz des Madamals schimmerten. Die Dunkelheit war erfüllt von der Aura des Listenreichen und die Luft war durchdrungen von einer Ahnung des Unerklärlichen.

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Zwei Paukenschläge in Adlerflug

Salthel/Sinopje, Rondra 1045 BF

Unerwartete Kunde gibt es dieser Tage aus der Baronie Adlerflug: Wie der Kanzler der Grafschaft Sichelwacht, Ilmhold Klawitter, auf Nachfrage des FANTHOLI bestätigte, ist dem Marktflecken Sinopje zum 1. Praios dieses Jahres das Stadtrecht verliehen worden. Gemeinhin lehnt Bunsenhold von Wolkenstein und Wettershag solche Ansinnen vehement ab, da freie Städte wie Salthel und Braunsfurt seiner Ansicht nach für den örtlichen Adel nur zu einem Verlust von Einfluss und Einnahmen führen. Dessenthalben kommt die Nachricht für viele auch sehr überraschend. Letztlich scheint es aber eine logische Folge der Entwicklung zu sein, die der einst beschauliche Ort in den vergangenen zwei Jahrzehnten durchlaufen hat.

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Neues Haus der Phexkirche zu Balsaith

Balsaith, Baronie Brachfelde, Phex 1044 BF 

Nur wenige Häuser des Listenreichen sind in Weiden öffentlich bekannt und frei zugänglich, so wie die Halle des Nebels in Trallop, die Alte Schule in Salthel, der Sternentempel zu Nordhag oder die Theabrandter Schattenhalle in der Baronie Moosgrund. Nun gibt es mit dem Haus des Handschlags in Balsaith eine weitere phexgeweihte Stätte für Händler, Kauffahrer und all diejenigen, die ein gutes Geschäft abwickeln oder einfach so den Herrn der Schatten um glücklichen Beistand ersuchen möchten. Die kleine Stadt, die an der für den Handel so wichtigen Alten Straße zwischen Trallop und Nordhag liegt, scheint dafür der passende Ort zu sein.

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