Das Dorf Kaltenturm

Grafschaft: Baliho
Herrschaft: Dorfschulze Mandilor Hagedocher
Wappen: keins
Einwohner: etwa 80
Garnisonen: 1 Dorfbüttel, 2 Vetreranen des Mendena-Feldzugs
Tempel: Pandlaril- und Peraineschrein
Gasthöfe: Gasthof Lautenherz
Wirtschaft: Krämer, Schnitzer, Spinnerei, Zimmermann
Besonderheiten: Der Kaltenturm, ein mächtiger Felssporn, der alleinstehend aus den bewaldeten Hügeln ragt und wie ein urtümlicher Wehrturm anmutet. An seiner breiten Basis entspringt ein kleiner Bach, das Kaltwasser, der sich munter plätschernd Richtung Nordwesten schlängelt. Über der Quelle wurde eine reich verzierte Nische in den Fels geschlagen, die als Pandlarilschrein benutzt wird und von einem kunstvollen Pavillon beschattet wird.
Stimmung: folgt

 

Kaltenturm liegt in den Ausläufern des Bärnwaldes (isd. Silfûrn) und seine Einwohner leben von der Spinnerei und Weberei, der Schnitzerei sowie der Jagd auf Niederwild. Behutsam geht man auch dem Holzeinschlag, der Köhlerei sowie dem Ackerbau auf kleinen Feldern und der Viehzucht nach. Die Dorfbevölkerung spaltet sich in zwei Lager auf: die traditionsbewussten Weidener Handwerker, Jäger und Holzfäller auf der einen und die seit wenigen Jahren ansässigen tobrischstämmigen Schafzüchter und Bauern auf der anderen Seite.

Dennoch ist die Stimmung meist gut zwischen den beiden Parteien, vor allem, seit man herausgefunden hat, dass sich Bausch und Schafswolle zu einem guten Gewebe kombinieren lassen. Der Dorfschulze Mandilor Hagedocher (ein jugendlich wirkender Mann mittleren Alters, der stets Dörrobst zu kauen scheint) kümmert sich seit Jahren mit Langmut und feinem Humor um die Belange der Leute des Dorfes und ist hochangesehen bei den Dörflern. Sein Wort findet sogar bei Baron Rissan Gehör.

Das Dorf besteht aus knapp zwei Dutzend Holz- und Fachwerkhäusern mit tief gezogenen Dächern. Es gibt einen kleinen Gasthof, in dessen Schlafsaal sich einige Kastenbetten mit frisch aufgeschütteltem Stroh finden.

 

Wichtige Gebäude in Kaltenturm

folgt