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Familie Uhlenhain - Die Treuen
Die Uhlenhainer gelten als treu bis in den Tod, kompromisslos loyal und unbeugsam in ihrer Sturheit. Sie sind ein traditionelles Weidener Rittergeschlecht, dem ritterliche Tugenden, vor allem aber die Treue zu den Ihren und zu denen, denen sie sich verschwören, über alles gehen. Darüber hinaus sind sie sehr abergläubisch und den Weidener Hexen weit mehr verbunden, als den Dienern der Götter. Zwar opfern sie den Zwölfen regelmäßig sowie aufrechten Herzens und behandeln ihre Diener mit Respekt, doch wahre Ehrfurcht empfinden viele Uhlenhainer allein vor den Töchtern Satuarias und deren Weltsicht. Sie fühlen sich dem Land auf dem sie leben sehr verbunden und befolgen überkommene Traditionen mit Innbrunst.
Im Laufe der Familiengeschichte haben einige wenige weibliche Uhlenhains Madas Funke in sich getragen. Doch wiederum nur bei sehr wenigen von diesen war er stark genug, um die Ausbildung einer Tochter Saturaias erfolgreich zu absolvieren. Ist dem aber so, steigen Uhlenhainer Hexen sofort zur "grauen Eminenz", deren Wort auch das jeweils amtierende Familienoberhaupt zu achten hat. Eine Verantwortung, die die meisten Uhlenhainer Hexen verantwortungsvoll und tatsächlich eher aus dem Hintergrund ausgefüllt haben. Doch auch außerhalb der Familienbande würde sich ein Uhlenhainer kaum je dem Geheiß einer Satuarienstochter widersetzen, und dies nicht nur aus Angst vor den Konsequenzen.
Da die ritterlichen Tugenden in der Familie hoch gehalten werden, gilt es als ihr vorrangiges Ziel, so viele Ritter hervorzubringen wie möglich. Traditionell dienen sie dem Haus Weiden-Harlburg als Dienstritter, wobei einige der Nachgeborenen nicht auf eine solche Anstellung hoffen können. Sie stellen sich dann in den Dienst anderer Hochadliger und dies meist auf Vermittlung durch die Hollerheider Baronsfamilie. Ein besonderes Band unterhalten die Uhlenhains aber auch zu den Herzoglich Weidener Pikenieren, den Grünröcken. Jede Generation bringt zumindest ein Mitglied hervor, das dieser Truppe beitritt und erfüllt die Familie mit Stolz. Dass die Grünröcke „nur“ Fußvolk sind und darum mehrheitlich von gemeiner Herkunft, ficht die Uhlenhains nicht an, denn der gute Ruf der Pikeniere spricht für sich.
Stammsitz:
Rittergut mit Turm 'Uhlenhud'
Herzbaum:
folgt
Schutzpatron:
Rondra & Satuaria
Einfluss:
Minimal (in Weiden)
Zusammenhalt:
eng
Lehen und Besitzungen:
Rittergut Uhlenhud (Hollerheide, Bärwalde)
Rittergut Sturmgnad (Herzoglich Nordheim, Baliho)
Familiengeschichte
Die Familie Uhlenhain ist ein altes Rittergeschlecht, das in der Ära der Seneschalke von Pandlarin und Pandlaril (168 BF – 347 BF) gegründet wurde. Herzog Grimold, selbst ein großer Anhänger des Weidener Rittertums, schlug während seiner Regentschaft recht viele Frauen und Männer mit entsprechenden Anlagen zu Rittern. So wurde auch Medegund Eulenrain, eine kampfgewaltige Gardistin mit ausgeprägter Loyalität, 235 BF zur Ritterin von Uhlenhud erhoben, einem Steinturm in der heutigen Hollerheide. Medegund erhielt den Geschlechternamen von Uhlenhain, nach dem Wald an dessen Rand ihr neues Heim lag und im Andenken an ihren bürgerlichen Namen.
Loyal, wie sie sind, blieben die Uhlenhainer der Familie von Weiden auch weiterhin treu und dienen der heutigen Baronsfamilie der Hollerheide, den Weiden-Harlburgs, mit unverbrüchlicher Hingabe und handfester Kampfeskraft.
Familienangehörige
Lebende:
- Arend Wichand von Uhlenhain (*993 BF, Dienstritter auf dem Distelstein, Ritter von Uhlenhud, Familienoberhaupt) vermählt mit Wunnerike von Wolfenthann (*994 BF, Edelmagd und Jagdmeisterin)
- Theodard Hoimar (*1034 BF) Erstgeborener Arends, ab 1045 BF Knappe von Widderich von Rauheneck
- Madelgund Gelda (*1034 BF), Zweitgeborene Arends, zur Ausbildung bei Betrun
- Yandebirg von Moosruh (*991 BF) Dienstritterin auf dem Distelstein, Gemahlin Withold Sigurds von Uhlenhain (verstorben), des Erstgeborenen von Medegund von Uhlenhain & Pagol von Leufels
- Rutger Herwin (*1021 BF), Erstgeborener Withold & Yandebirg, Dienstritter auf dem Distelstein. Bis 1042 BF in Knappenschaft bei Walthari von Leufels in Knappenschaft
- Betrun Caran (*1023 BF), Zweitgeborene Withold & Yandebirg, Magiedilletantin, Zofe von Vögtin Braya. Bildet ihre Großnichte Madelgund aus
- Derya Frodelinde (*991 BF, Zweitgeborene von Medegund von Uhlenhain & Pagol von Leufels, Ritterin im Orden des Donners in Trallop)
- Gundburga Dankrun (*996 BF, Drittgeborene von Medegund von Uhlenhain & Pagol von Leufels, Hausdame beim Dorfvogt von Rhodenstein, Widufred von Weiden-Harlburg)
- Grimold Pagol (*1021 BF), Dienstritter bei Widufred von Weiden-Harlburg in Rhodenstein
- Farling Brun (*1025 BF) Ritter und vermählt mit Grimmberta von Wolfenthann
- Udilgunde Fiya (*1027 BF) Sängerin nach Aldifreid, wandert von der albernischen Westküste einmal durch Nordaventurien bis an die bornische Ostküste
- Medelwech Heldar (*1011 BF) Erstgeborener Dagwins (verstorbener Bruder Arends), Ritter von Sturmgnad und Gefolgsmann von Griniguld von Weiden-Harlburg, der Tante des Hollerheider Barons in Rauderloh, Herzoglich Nordheim (Gft. Baliho)
- Firnmar Tobor (*1013 BF), Zweitgeborener Dagwins (verstorben) dient als Offizier bei den Grünröcken
