| Grafschaft: | Sichelwacht |
| Baronie: | Hahnfels |
| Gutsherr: | Junker Bärfried von Sunderhardt |
| Wappen: | Auf Rot eine silberne Eule über silbernem Schildfuß mit drei schwarzen Spitzen. |
| Einwohner: | knapp 100 |
| Orte: | Uhlengrund (eine Ansiedlung von Jägers- und Waldbauernfamilien) |
| Tempel: | Schrein des Firun |
| Garnison: | Zwei Waffenknechte des Junkers |
| Landschaft: | Das Lehen erstreckt sich über ein mit dichten und düsteren Wäldern bedecktes Tal am Fuße der wilden Vorgebirgslandschaft der Roten Sichel, das allem Anschein nach nie einer Urbarmachung unterworfen wurde. |
| Wege: | Uhlenpfad |
| Besonderheiten: | Der Uhlenspitz (auch Eulenberg), das Wehrgut Dragenwaht, Stammsitz der Familie von Sunderhardt, der Tiefenbach |
Beschreibung:
Das Junkergut Uhlengrund erstreckt sich über ein von dichten und düsteren Wäldern bedecktes Tal (den Uhlengrund) der Roten Sichel, praioswärts des Pfaffenjochs, das den Einheimischen seit jeher als "Uhlengrund" bekannt ist. Woher das Tal seinen Namen hat, erschließt sich dem Interessierten mit einem Blick von der Talsohle aus gen Firun; dort kann man mit dem Uhlenspitz (Goblinisch: Naira Schuhuh, was soviel bedeutet wie Berg der Eule) einen imposanten Gipfel erblicken, auf welchem sich - so zumindest die Schamaninnen der Rotpelze - der Hort des Geistwesens Schuhuh´Tiischa befindet, welches von den Suulak als Wächterin über Imithri-Dais Schlaf verehrt wird.Der Wald, der das Tal bedeckt, sollte nach Möglichkeit nicht ohne einen Ortsunkundigen betreten werden. Auch wenn die wenigen Wege allesamt gut auszumachen sind, gibt es im Forst unzählige Wurzelbolde und Waldgeister, die gerne ihren Schabernack mit den Menschen treiben und sie so ins Verderben führen.
Eine Schneise durch das urwüchsige Tal zieht der Tiefenbach, der hier im Volksmund auch Uhlensang genannt wird und diesen Spitznamen wegen eben jenem melodischen Rauschen trägt, das durch den Uhlengrund hallt und der vor allem bei der Schneeschmelze zu einem reißenden Strom anschwellen kann.
Eine Schneise durch das urwüchsige Tal zieht der Tiefenbach, der hier im Volksmund auch Uhlensang genannt wird und diesen Spitznamen wegen eben jenem melodischen Rauschen trägt, das durch den Uhlengrund hallt und der vor allem bei der Schneeschmelze zu einem reißenden Strom anschwellen kann.
Betreten kann man das Tal am Einfachsten aus dem Praios kommend über den Uhlenpfad, der als einer der wenigen Hahnfelser Wege in seiner Breite und Beschaffenheit ausreicht, um von einem Karren befahren werden zu können. Der Weg, welcher vom Sieben-Baronien-Weg in der Nachbarbaronie Drachenstein kommend über Trakenwüld und Uhlengrund weiter zum Hahnentritt (Birken-Hahnfels) führt, ist in seiner Gesamtheit nur von Anfang Phex bis Ende Travia gangbar.
Eben jener Weg ist neben dem Weiler Uhlengrund das einzige Zeugnis menschlicher Besiedlung in einem von der wilden Natur beherrschten Tal, das allem Anschein nach nie einer Urbarmachung unterworfen wurde. Einzig das unmittelbare Umland des Weilers im firunwärtigen Teil des Uhlengrundes und die wenigen Stätten des ehemaligen Silberabbaus wurde bereits vor Jahrhunderten gerodet, auch wenn sich die Natur letztere Bereiche wieder zurückholt.
Land und Leute:
Die Bewohner des Uhlengrundes sind einfach, fleißig und arm. Nur selten werden sie mit fremden Menschen konfrontiert, weswegen sie in den wenigen Fällen einer Begegnung einen nicht gerade gastfreundlichen Eindruck machen. Fremde, die ungefährlich wirken, werden zwar vorsichtig und kühl behandelt, aber trotzdem bewirtet und mit überlebenswichtigen Gütern und Ratschlägen bedacht, während gefährlich oder exotisch wirkende Besucher nichts als Ablehnung zu spüren bekommen. Die Uhlengrunder sehen sich als große Familie, in der jeder für den Anderen da ist. Bedingt durch die Tatsache, dass nur selten eheliche Verbindungen mit Menschen aus den Nachbartälern entstehen, kann man die Dörfler auch faktisch als große Familie bezeichnen, ist doch schließlich jeder irgendwie mit jedem verwandt.
Die Welt dieser rückständigen Menschen umfasst nur das eigene und in manchen Fällen noch ein bis zwei weitere Täler, weswegen es nicht verwundert, dass kaum ein Uhlengrunder das Tal seiner Vorfahren je einmal verlässt, geschweige denn Interesse oder gar Kenntnis darüber besitzt, was außerhalb der Baronien Hahnfels und Drachenstein geschieht. Ebenso beschränkt wie sein Weltbild, ist auch das Götterbild des Uhlengrunders. Kaum einer kann mehr als vier der Zwölfe und deren Attribute aufzählen. Einzig Firun und Peraine genießen genügend Verehrung, dass deren Aspekte jedem im Weiler bekannt sind. Wobei in diesem Zusammenhang gesagt werden muss, dass die Verehrung der beiden Götter gar Ähnlichkeiten zur Glaubenswelt der Goblins aufscheinen lässt. Die Menschen Uhlengrunds leben vor allem von der Jagd, der bescheidenen Zucht von Kleinvieh und den ebenso bescheidenen Erträgen der kleinen, hauseigenen Waldgärten.
Geschichtsabriss:
Die Jahre des Silberrausches sind lange vorbei und der Niedergang der Baronie und somit auch des Junkerguts schien seitdem als unaufhaltsam. Als das Tal mit der Ankunft von Tannjew vom Sunderhardt und dem Tod des Tatzelwurms besiedelt wurde, gab es hier nicht nur den aus der Priesterkaiserzeit stammenden Turm Dragenwaht, sondern auch eine Silberader und die Junkerfamilie pachtete gar das Schürfrecht. Es waren lange Götterläufe der relativen Sorglosigkeit die folgen sollten, doch als die Mine um 875 BF - etwa zur selben Zeit wie die anderen der Baronie - versiegte schien der Weg für die Bewohner des Tales vorgezeichnet. Die Röst- und Schmelzöfen wichen über die Jahre einfachen Behausungen für Jäger und Bauern und um dasselbe Maß bescheidener wurde auch der Lebensstil der Bewohner - eine Entwicklung, die schlussendlich im Raubrittertum der Herren von Uhlengrund endete.
Geschichtsabriss:Die Jahre des Silberrausches sind lange vorbei und der Niedergang der Baronie und somit auch des Junkerguts schien seitdem als unaufhaltsam. Als das Tal mit der Ankunft von Tannjew vom Sunderhardt und dem Tod des Tatzelwurms besiedelt wurde, gab es hier nicht nur den aus der Priesterkaiserzeit stammenden Turm Dragenwaht, sondern auch eine Silberader und die Junkerfamilie pachtete gar das Schürfrecht. Es waren lange Götterläufe der relativen Sorglosigkeit die folgen sollten, doch als die Mine um 875 BF - etwa zur selben Zeit wie die anderen der Baronie - versiegte schien der Weg für die Bewohner des Tales vorgezeichnet. Die Röst- und Schmelzöfen wichen über die Jahre einfachen Behausungen für Jäger und Bauern und um dasselbe Maß bescheidener wurde auch der Lebensstil der Bewohner - eine Entwicklung, die schlussendlich im Raubrittertum der Herren von Uhlengrund endete.
Der Weiler und das Wehrgut:
Die wehrhafte Siedlung schmiegt sich im firunwärtigen Teil des Tales an den sanften Hang eines Ausläufers der Roten Sichel. Am höchsten Punkt befindet sich das alte Wehrgut mit dem Turm Dragenwaht (1), der heute den Stammsitz der Familie Sunderhardt darstellt und der Legende nach von rondratreuen Recken während der Priesterkaiserzeit erbaut wurde. Erst einige Götterläufe später wurde der trutzige Turm um ein steinernes Gutshaus ergänzt und fortan als Vorposten gegen die renitenten Rotsichelgoblins und einen von Rotpelzen verehrten und von Menschen gefürchteten Tatzelwurm genutzt.
Nach dessen Tod und dem Einzug der ersten Sunderhardter Junker begannen sich immer mehr Menschen im Schatten des schützenden Wehrturmes anzusiedeln, um Silber abzubauen. Meist waren es einfach Jägers- und Bauernfamilien, die nun schon seit Jahrhunderten in einfachen Holzhütten und Katen innerhalb der schützenden Palisaden des Weilers leben. Neben dem Familiensitz der Junker von Uhlengrund findet sich mit dem Schrein des grimmigen Jägers (2) unterhalb des Ritterguts komplett aus Stein erbautes Gebäude. Schenken oder Tavernen sucht der Reisende im Weiler vergebens, dafür mag man die Ruinen der Schmelz- und Röstöfen (3) finden - Relikte aus vergangenen und besseren Zeiten.

Persönlichkeiten:

Persönlichkeiten:
- Bärfried Rondradan von Sunderhardt: ist der umtriebige Junker von Uhlengrund. Lange Jahre machte er mit seinen Getreuen den Sieben-Baronien-Weg unsicher und zwang sich den Reisenden als Geleitschutz auf oder hob den Goblinzehnt ein, ohne dazu befugt zu sein.
- Branda Rechhilde von Trenck: die Gemahlin des Junkers ist die Stimme der Vernunft in Uhlengrund.
- Firnmar: der alte Waffenknecht ist die rechte Hand des Junkers und vertritt ihn bei Abwesenheit auf dem Gut.