Titel: Truchsess (Haushofmeister) & Ritter
Lehen: Rittergut Kleinwiesloch in der Baronie Hollerheide, Grafschaft Bärwalde
Kurzprofil: In sich ruhender, würdevoller Ritter, der seine Aufgabe als Truchsess auf dem Distelstein als Berufung ansieht.
Verwendung: Kaum jemand in der Hollerheide ist besser vernetzt, als der Truchsess vom Distelstein. Er ist gleichermaßen Abnehmer, wie Lieferant von Informationen, sofern es den Interessen seines Barons entspricht.

 

NAMEN & TITEL

• Vollständiger Name
Torfridur Egnatius von Waldfarnen

• Titel
Ritter von Kleinwiesloch
Truchsess

• Lehen
Rittergut Kleinwiesloch in der Baronie Hollerheide, Grafschaft Bärwalde. Gelegen an Dornpfad und Hollerdrelle in der Heidelandschaft nördlich des Distelsteins und südlich der Löwenreite.

• Ämter
Truchsess auf dem Distelstein

WICHTIGE DATEN

• Tsatag
8. Efferd 984 BF

• Traviatag
12. Travia 1005 BF

• Borontag
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• Pagenschaft
Folgt  (992 BF – 998 BF)

• Knappenschaft
Folgt (998 BF – 1004 BF)

Zöglinge

• Pagen
folgt

• Knappen
folgt

FAMILIENBANDE


• Eltern

Odolaus Tadius von Waldfarnen (956 BF – 1021 BF)
folgt

• Geschwister
Pinarius Löwhold von Waldfarnen (*986 BF) Ritter
Alfinai Justinia von Waldfarnen (*989 BF) ehedem Hofdame am Bärwaldener Grafenhof

• Ehegattin
Frumbirg Gundel von Dürrntann (*985 BF - 1020 BF, eine Edeldame aus der Stadtmark Baliho)

• Kinder
Remigia Walpurga von Waldfarnen (*1006 BF), Erstgeborene, Ritterin
Elwerth Hadulin von Waldfarnen (*1011 BF), Edelknecht

Aussehen & Auftreten

• Beschreibung
Dass der Truchsess mit seinen 172 Halbfingern nicht wirklich hoch aufgeschossen ist, fällt einem Betrachter meist erst auf, wenn er ihn in einer Gruppe Menschen sieht. So aufrecht, wie Torfridur sich in allen Lebenslagen hält, wirkt er größer, als er tatsächlich ist. Seine ehedem schwarzen Haare sind inzwischen ergraut und er trägt sie stets kurz geschnitten. Üppiger, aber dennoch ordentlich frisiert, fällt der bis zu den Mundwinkeln reichende Backenbart aus. Seinen hellblauen Augen entgeht wenig, wie auch den nach wie vor scharfen Ohren. Der Waldfarnener ist stets tadellos gekleidet und beweist bei der Wahl seiner Kleidungsstücke sicheren Geschmack. Meist ist er in einem edlen Wams aus schwarzem Brokat anzutreffen, das über dem Herzen das Wappen seiner Familie trägt. In gefährlichen Zeiten greift er selbstverständlich zu Rüstung und Waffe und trägt unter dann ein feines Kettenhemd unter seinem edlen Wappenrock, die Waffe seiner Wahl ist von jeher ein leichter Streitkolben mit Schild.
Torfridur ist ein würdevoller Mann, ein Vertreter leiser Töne und überlegter Rede. Zurückhaltung, gepaart mit Verlässlichkeit sind seine Maximen. Welche Meinung der Waldfarnen hat, ist kaum zu ergründen und nur wenigen Menschen ist es vergönnt, davon zu erfahren. Erschöpfende Erklärungen abzugeben hält er für Zeitverschwendung. Geht ihm etwas komplett gegen den Strich, handelt Torfridur und ist sich dann auch nicht zu schade, selbst Hand anzulegen. In dem, was zu seinem Aufgabenfeld gehört, ist er selbstsicher. In Angelegenheiten, die darüber hinaus gehen verweist er ohne Umschweife auf den seiner Meinung nach Zuständigen. Wird es allzu gefühlig, ist ihm sein Unbehagen bisweilen recht deutlich anzusehen.

• Stärken
Der Haushofmeister ist, dank sorgfältiger Vorbereitung und inzwischen immenser Erfahrung, fast immer Herr der Lage. Weder weitgereiste, noch hochstehende Gäste bringen ihn aus dem Tritt. Allzu leidenschaftliche und hemdsärmelige Zeitgenossen weiß er zu meiden, an Untergebene weiterzureichen oder mit seinem unerwarteten, trockenen Humor auszumanövrieren.

• Schwächen
Torfridur wirkt unnahbar, insbesondere auf Menschen, die nicht über seine fabelhafte Selbstbeherrschung verfügen. Trotzdem er ein mitfühlender Mensch ist, fällt es ihm häufig schwer, auf andere zuzugehen und Nähe zu spenden. Dies bedauert er selbst sehr und versucht sich im Umgang mit seinen Enkeln daran, diese Schwäche abzumildern. Der Waldfarnener hat eine Schwäche für Gerüchte, gerade wenn es um das gesellschaftliche Adelsparkett geht. Dies ist ihm peinlich und auf dem Distelstein in kleinem Kreis durchaus ein diskret behandeltes Geheimnis, das für das eine oder andere Schmunzeln sorgt.

HINTERGRÜNDE

• Aventurische Informationen
In Weiden lösen zurückhaltende und kultivierte Menschen häufig auf Irritation, ja Befremden aus. Während seiner Ausbildung war Torfridur daher das Ziel nie endender Neckereien und manches unfreundlichen Streiches. Dies war keine leichte Zeit für den Waldfarnen, doch seine Standhaftigkeit und Ruhe brachten ihm schließlich den Respekt ein, der ihn zu dem Menschen heranwachsen ließ, der er heute ist. Der Truchsess hat den Distelstein und sein Gesinde in festem Griff. Er beherrscht die Kunst, die ihm Anvertrauten mit scheinbar leichter Hand zu führen und die Bewältigung seiner Aufgaben kinderleicht erscheinen zu lassen. Getreu dem Wappenspruch seiner Familie ist er seinem Lehensherrn gegenüber strikt loyal.
Torfridurs Gemahlin Frumbirg Gundel von Dürrntann war eine zur Gesellschafterin ausgebildete Edeldame. Die Ehe der beiden war eine typische arrangierte Adelshochzeit. Anfängliche Fremdheit wurde recht schnell zu Respekt und im Laufe der Ehe zu einem liebevollen Auskommen, denn die beiden haben einander gut ergänzt. Frumbirgs Tod im Weidener Wolfswinter 1020 BF hat Torfridur hart getroffen und bis heute besucht er regelmäßig ihr Grab auf dem Boronanger von Grauweiler.

• Meisterinformation
Die lange Tradition der Familie Waldfarnen, anderen, meist höherstehenden Adeligen als Verwalter und Hofmeister zu dienen, hat zu einem fein verästelten Netz an Verbindungen geführt. Dieses zu pflegen und zu erweitern ist Herrn Torfridurs geheime und ganze Leidenschaft. Er ist ein eifriger Briefeschreiber sowie -leser und macht weder an Grafschafts, noch Landesgrenzen halt. Auch wenn er es nie zugeben würde, findet er doch gerade an den Tratschgeschichten im Stile von „wer mit wem“ und dergleichen Gefallen. Trofridur ist meist auf der Höhe der Zeit, bewandert im Weidenschen „wer ist wer“ und daher ein Quell nützlicher Informationen. Sofern er sie denn zu teilen bereit ist.
Nachdem es zu Beginn der Regentschaft Lanzelunds ob der erratischen Art der Lehensführung und der damals rastlos-überschwänglichen Art seines Dienstherren ordentlich geknirscht hat, kommen Baron und Truchsess inzwischen prächtig miteinander aus. Dies vor allem, weil Lanzelund sich weitgehend aus dem Tätigkeitsfeld des Kastellans heraushält. Zudem ist Torfridur für die Kinder des vormaligen Barons von jeher eine Vaterfigur gewesen, deren würdevolle Ruhe auch in absurden und fordernden Situationen ihnen stets Halt gegeben hat.

• Gottheit
Rondra & Prios

BRIEFSPIEL

• Beziehungen
groß

• Finanzkraft
hinlänglich

• Spieler
NSC / Ansprechpartner Liomara

Porträtbilder erstellt mit  OpenAI