| Titel: | Schwertbruder |
| Tempel: | Sankta Pelegarijas Nebeltrutz, Rondratempel zu Birken (Baronie Rotenforst) |
| Tsatag: | 30. Efferd 1004 BF |
| Familienstand: | vermählt |
| Nachkommen: | 1 Tochter, 2 Söhne |
| Kurzprofil: | Eifriger, um den Ruf seiner Familie besorgter, konservativer Rondrianer |
| Verwendung: | derzeit schwierig, da eingebunden |
NAMEN & TITEL
• GeburtsnameArleon von Ascheraden
• Titel
Schwertbruder
• Tempel
"Sankta Pelegarijas Nebeltrutz", genannt Nebeltrutz,
Baronie Rotenforst, Grafschaft Sichelwacht
• Anrede
Hochwürden
LEHEN & ÄMTER
• StandKlerus
• Ämter
Tempelvorsteher (Schwertbruder)
• Ehrungen
Keine
WICHTIGE DATEN
• Tsatag30. Efferd 1004 BF
• Traviatag
X. Firun 1036 BF
• Amtseinführung
Rondra 1043 BF
• Borontag
-
FAMILIENBANDE
• Eltern
Kunrad von Ascheraden (*968 BF - 1016 BF) & Furgund Atria von Bitterforst (*983 BF - 1016 BF)
• Geschwister
Lingmar (*1002 BF - 1016 BF, Knappe)
Torgunn (*1011 BF, Adelsfräulein)
Kunrad von Ascheraden (*968 BF - 1016 BF) & Furgund Atria von Bitterforst (*983 BF - 1016 BF)
• Geschwister
Lingmar (*1002 BF - 1016 BF, Knappe)
Torgunn (*1011 BF, Adelsfräulein)
ABSTAMMUNG
• HauszugehörigkeitFamilie Ascheraden
• Familienwappen
Von Schwarz und Silber mit zweieinhalb linken Spitzen gespalten.
Vormals waren die Farben der Familie Weiß und Grün. Aufgrund der Schmach der Familie
hat Arleon beim herzöglichen Herold die Tinigierung in "Silber auf Schwarz" ändern lassen,
weil die Schande der Familie Ascheraden die hehren Farben des Herzogtums nicht besudeln
soll. Die Änderung wurde gewährt und in allen Weidener Grafschaften verkündet und allein
dieser Antrag Arleons verhinderte die Tilgung der Familie Ascheraden aus der Weidener Wappenrolle.
• Wichtige lebende Verwandte
Trogunn von Ascheraden
• Ehegattin
Firnfee von Rauheneck
• Kinder
Leovar Grimmyr (*1036 BF, ab Rondra 1045 BF Page bei Leakardia von Landroval)
Fähenna Ilmengard (*1039 BF)
Gorhahn Lingmar (*1043 BF)
• Ehegattin
Firnfee von Rauheneck
• Kinder
Leovar Grimmyr (*1036 BF, ab Rondra 1045 BF Page bei Leakardia von Landroval)
Fähenna Ilmengard (*1039 BF)
Gorhahn Lingmar (*1043 BF)
AUSSEHEN & AUFTRETEN
• BeschreibungArleon ist groß (1,97 HF) und muskulös. Seine dunkelbraunen Haare trägt er kurz und sein Gesicht ist in der Regel sauber geschabt. Die Gesichtszüge des Rondrianers sind recht kantig und der Blick aus seinen blaugrauen Augen wirkt häufig verschlossen. Die regelmässigen Waffenübungen, wie auch die körperliche Arbeit, die er ausführt zeichnen verantwortlich für seinen kräftigen Körper, mit breiter Brust und muskulösen Armen und Beinen. Folgerichtig ist ein Kampfstil geradlinig und kraftvoll und weniger elegant verspielt, wie es vor allem seine Glaubensschwestern häufig zueigen ist.
In seiner Rolle als Tempelvorsteher gewandet Arleon sich vorzugsweise in den Wappenrock des Schwertbundes, ein langes Kettenhemd sowie ergänzende Plattenteile an Armen und Beinen. Im Privaten bevorzugt er inzwischen häufig einen wattierten Rock, bei dem er jedoch ebenfalls nicht auf die Insiginien seiner Kirche verzichtet. Ohne Waffen ist der Schwertbruder indessen nie anzutreffen, denn er weiß, wie nahe die Rotpelze den Menschen in Rotenforst von jetzt auf gleich sein können
• Aventurische Informationen
In seiner Rolle als Tempelvorsteher gewandet Arleon sich vorzugsweise in den Wappenrock des Schwertbundes, ein langes Kettenhemd sowie ergänzende Plattenteile an Armen und Beinen. Im Privaten bevorzugt er inzwischen häufig einen wattierten Rock, bei dem er jedoch ebenfalls nicht auf die Insiginien seiner Kirche verzichtet. Ohne Waffen ist der Schwertbruder indessen nie anzutreffen, denn er weiß, wie nahe die Rotpelze den Menschen in Rotenforst von jetzt auf gleich sein können
Lange lag ein dunkler Schatten über Arleon, denn er trug schwer am Verrat seines Vaters, dem daraus resultierenden Ehrverlust, der Vertreibung seiner Familie aus Weiden und dem Tod von Mutter und Bruder auf dem Weg ins bornische Exil. Die Last dieser Schande ließ den einstmals draufgängerischen und lebenslustigen Jungen schweigsam und nachdenklich werden. In den letzten Jahren seines Noviziats im Tempel von Firunen hat Arleon sich besonders intensiv mit der Natur der Ehre beschäftigt und verbissen an seinen Kampffähigkeiten gefeilt. Nach der Weihe kehrte er in die Mittnacht zurück und stellte sich in den Dienst des Balihoer Rondratempels und dieser schickte ihn zurück in die angestammte Heimat seiner Familie, die Sichelwacht. Bis er 1043 BF das Amt des Schwertbruders übernehmen konnte, ging Arleon durch einige große und sehr große Tiefen, die ihn bis heute prägen. Er machte sich einige sehr mächtige Menschen zum Feind, darunter vor allem den Grafen und einige andere zum Freund, wiewohl ihm einige dabei ein ausgesprochen schlechtes Händchen attestieren. Vor allem die Ehe mit einer Angehörigen einies in der Sichelwacht mindestens zweifelhaft beleumundeten Hauses einzugehen, hat seinen Weg kaum erleichtert. Auf persönlicher Ebene jedoch verhalft es ihm zu einem unverhofften und grimmig verteidigten Glück. Inzwischen ist Arleon dreifacher Vater und in Rotenforst als zuverlässiger und - dies ist besonders wichtig - respektvoller Vertreter seiner Kirche anerkannt. Denn kirchenintern zählt Arleon inzwischen zu den Traditionalisten. Seine in Firunen geprägte, honorische Sichtweise kollidierte in den Jahren nach seiner Weihe immer wieder mit der ihn umgebenden Realität, bis er schließlich erkennte, dass er dieser Denkschule längst nicht mehr folgte. Er steht in regelmäßigem und gutem Austausch mit dem Rondratempel von Salthel und hält auch den Kontakt zum Göttinnenhaus in Baliho.
• Stärken
Arleon ist ernsthaft und loyal. Seine Treue ist ebenso sprichwörtlich, wie sein Wagemut im Kampf. Er wirft sich stets mit großem Elan in jeden Kampf, je schwieriger der Gegner war, desto lieber stellt er sich. Als Geweihter, wie als Mensch musste Arleon einige heftige (Schicksals-)Schläge verdauen und hat es bislang geschafft, gestärkt - oder zumindest ungebrochen - aus ihnen hervorzugehen. Das eigene Erleben hat ihn zu einem einfühlsamen Seelsorger gemacht, der gelernt hat, eigene Denkmuster hintan zu stellen, wenn seine Hilfe von Nöten ist.
In seinem unbedingten Willen, die Familienehre der Ascheraden wieder herzustellen, fiel es Arleon zeitweise schwer, Maß zu halten. Er ist vor allem dem Herzogenhaus überaus ergeben, was seine Urteilskraft zuweilen einschränkt und ihn dann in Konflikt mit seinem geistlichen Stand bringt. Gerade in Kämpfen zum Wohle Weidens tendiert er dazu, den Überblick zu verlieren und sein Wagemut schlägt nicht selten in sträflichen, ja wahnwitzigen Leichtsinn um. Arleon ist ein Familienmensch und Wachs in den Händen seiner Lieben, deren Fehler er gerne übersieht und weglacht, allem voran die wirklich besorgniserregenden.
• Kurzcharakteristik
Brillanter Kämpfer, Meisterlicher Geweihter und kompetenter Tempelvorsteher und bodenständiger sowie volksnaher Vertreter seiner Kirche.
HINTERGRÜNDE
• GottheitRondra mit starker Verehrung von Weidener Tagesheiligen.
• Besonderheiten
Arleon reitet eher ungern und entsprechend bescheiden sind seine Fähigkeiten in dieser Kunst. Zu seinem Glück wurden ihm bislang stets einfach zu beherrschende Pferde zugeteilt, zuletzt den inzwischen schon greisen Hajo, der seinen Reiter mit unerschütterlicher Gelassenheit und dessen Unfähigkeit geflissentlich ignorierend, nahezu überall hin trägt. Arleon nutzt von jeher zuverlässig die erste sich bietende Gelegenheit, um vom Pferd zu springen. Unterdessen verbringt Hajo den Großteil seiner Zeit in Birken, wo er einen kleinen Stall auf einer Weide nahe des Tempels hat.
Ynglingar, Arleons Namensschwert, ist ein uralter Bidenhänder bornischer Herkunft, manche Annahme (v.a. von seinem Glaubensbruder Horeon von Baliho aus Salthel) geht dahin, dass es sich dabei um die Klinge eines bosparanischen Theaterritters handelt, die im Laufe ihrer Existenz manch’ bewegte Reise zurückgelegt hat. Der Name Ynglingar deutet zumindest auf tulamidische Sprachwurzeln hin. Archiviert wurde die urtulamidische Schreibweise leider nicht, übersetzt wir der Name in voller Bedeutung mit ‘Klinge des weißglühenden Feuers’, was zu der gekürzten und gebräuchlicheren Bezeichnung ‘Weißfeuer’ führte.
• Meisterinfos
Die kleine und bedeutungslose Familie von Ascheraden ging im Jahre 1015 BF ihres guten Namens verlustig, als Arleons Vater Kunrad dem ominösen Gelehrten Hamid ben Seyshaban die Nutzung und Renovierung des Turmes Dragentodt (in absentia des Barons) zugestand. Die Familie Ascheraden (Vater, Mutter, der Erbe des Hauses Lingmar, Arleon und das Nesthäkchen Torgunn) waren die einzigen aus Dragenfeld, die den verheerendem Zeitensturm entkamen und so dauerte es nicht lange, bis sich die Adeligen der Nachbarlehen zusammenreimen konnten, worin das ‘Wunder’ begründet lag. Kunrad, der nach Salthel geflohen war und dort (vergeblich) versuchte einen Borbaradianer-Zelle aufzubauen, wurde 1016 BF als Borbaradianer überführt, der Inquisition überantwortet und nach einer peinlichen Befragung verbrannt. Seine Gemahlin Furgund (obwohl unschuldig) wurde geächtet und ins bornische Exil verbannt. Sie und ihr Ältester überlebten die Reise (1016 BF) ins nördliche Sewerien nicht. Arleon wurde von den Begleitern Furgunds in die Obhut des Firuner Rondratempels gegeben, wo er zunächst als Stallbursche, später als Novize diente. Torgunn (*1011 BF) wurde als Mündel in eine Familie des sewerischen Niederadels gegeben. Arleon hielt während seiner Zeit in Firunen stets Kontakt zu ihr und hoffte, eines Tages einen Gemahl für sie zu finden, auf dass sie – geachtet – ins Herzogtum zurückkehren kann. Etwas, was ihm letztlich sogar gelang.
BRIEFSPIEL
• Beziehungen... zum Sichelwachter Grafenhof: keine
... zum Weidener Adel: langsam wachsend
• Finanzkraft
Hinlänglich
• Spieler
Liomara
• Eindruck gefällig?
Briefspielgeschichten: (...)
Porträtbild erstellt mit Open AI.