| Titel: | Ritterin |
| Lehen: | Keines |
| Kurzprofil: | *1022 BF, 190 Halbfinger, schlacksig, blondes Haar, braune Augen, "Pferdegesicht" mit langer, schmaler Nase und hohen Wangeknochen, zu Fuß linkisch, zu Pferd erstaunlich elegant; Durchschnittliche Kämpferin zu Fuß, kompetent zu Pferd, loyal, hilfsbereit und fürsorglich, im Umgang mit Fremden aber extrem unbeholfen, wirkt oft sehr zurückhaltend, gelegentlich gar ein bisschen verhuscht. |
| Verwendung: | Folgt |
NAMEN & TITEL
• Titel
Ritterin (Euer Wohlgeboren / Hohe Dame)
• Lehen
Keines
• Ämter
Dienstritterin am Hof des Barons von Rotenforst
WICHTIGE DATEN
• Tsatag
16. Peraine 1022 BF
• Rondratag
5. Rondra 1043 BF / Schwertleite
• Traviatag
Folgt
• Borontag
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FAMILIENBANDE
• Eltern
Wolfherz von Rauheneck (*1006 BF bis 1035 BF / im Junketum Sturmrætzvallt gefallen)
und Glynnis Galdifei (*1007 BF / Bauerstochter und Schankwirtin)
• Geschwister
Wolfgardis & Leoderich (*28. Firun 1025 BF), Wulfbrandt (*10. Peraine 1026 BF), Ganterjan (*3. Travia 1029 BF), Immeke (*29. Efferd 1031 BF) und Dachsbart (*8. Rondra 1035 BF)
• Ehegatte
Keiner
• Kinder
Keine
AUSSEHEN & AUFTRETEN
• Beschreibung
Rossgilda wird von der Verwandtschaft in Rotenforst gern als "langes Elend" bezeichnet, denn ihr Körper schoss zwar schon in jungen Jahren bis auf die stattliche Höhe von 190 Halbfingern, hat in der Breite aber nie aufgeholt: Die Ritterin ist schlacksig und bewegt sich zu allem Überfluss auch noch ziemlich linkisch --- ein bisschen so, als wisse sie nicht ganz, wohin mit ihren dürren Gliedern. Rossgilda hat goldblondes Haar, rehbraune Augen und ein langes, schmales Gesicht, das von einer ebenso langen, schmalen Nase dominiert wird --- wodurch es tatsächlich ein bisschen an das eines Pferdes erinnert.
Die junge Rauheneck ist am Grafenhof von Ferdok ausgebildet worden, unter anderem von einer der bekannten Lanzerinnen, und nicht zuletzt deshalb eine vorzügliche Reiterin, die sich im Tjost zu behaupten weiß, wie kaum jemand sonst aus ihrer Familie. Tatsächlich wirkt es oft so, als würde sie sich auf den Rücken von Pferden wohler fühlen als auf ihren eigenen Beinen und manches Mal auch, als wäre ihr die Gesellschaft der Tiere angenehmer als die von Menschen. Rossgilda ist eine sehr zurückhaltende, schüchterne Frau, in der man wohl kaum eine Ritterin vermuten würde, wäre sie nicht stets bewaffnet und gerüstet.
• Aventurische Informationen
Dass Rossgilda --- die Tochter eines Weidener Kleinadeligen und einer tobrischen Bauerstochter --- eine Ausbildung am fernen Grafenhof von Ferdok erfahren hat, geht auf ein paar bierselige Tage ihres Großvaters Brandulf mit dem Ferdoker Grafen Growin Sohn des Gorbosch im Jahr 1034 BF zurück: Die beiden fachsimpelten über die Schmiedekunst und kamen auch sonst ganz famos miteinander klar. Brandulf befand sich seinerzeit auf einer Pilgerreise in den Kosch und traf im Ferdoker Ingerimmtempel auf den Grafen. Am Ende des Intermezzos stand das Versprechen Growins, die älteste Enkelin seines neuen Freunds bei sich am Hof auszubilden. Ob der Graf zu dem Zeitpunkt noch ganz nüchtern war, ist nicht überliefert.
Gleich wie: Er hielt das Versprechen und sorgte dafür, dass Rossgilda in seinem Haus ab 1035 BF eine vorzügliche Ausbildung erhielt, zunächst ein Jahr als Pagin, danach dann als Knappin. Das Mädchen selbst war über dieses Arrangement aber --- zumindest anfänglich --- gar nicht glücklich. Aus dem engen Familienverband daheim in Rotenforst herausgerissen und in die Fremde geschickt worden zu sein, machte Rossgilda schwer zu schaffen. Sie litt unter großem Heimweh und zunehmenden Ängsten, als sie aus der Heimat immer schlechtere Nachrichten erreichten, unter anderem vom Tod ihres Vaters und Großvaters in einer Fehde der Junkersfamilie Rauheneck mit ihrem Baron Erzelhardt von Graufenbein.
Auf Geheiß des Familienoberhaupts blieb sie jedoch in Ferdok und brachte ihre Ausbildung zu Ende, fand in späteren Jahren, nach einem quälend langen Prozess der Eingewöhnung und des Warmwerdens mit den sie umgebenden Menschen (sowie Zwergen) sogar Freude an bestimmten Aspekten --- insbesondere an allem, was mit Pferden und der Reiterei zu tun hatte. Zu ihrer Schwertleite im Jahr 1043 BF bekam sie von Graf Growin ein Streitross, eine Rüstung sowie einen Reitersäbel geschenkt und hütet all das als wäre es ihr Augapfel. Gleichwohl kehrte sie unmittelbar ins heimische Weiden zurück und dient seit Mitte 1043 BF als Ritterin des neuen Barons von Rotenforst: ihrem Onkel Widderich.
• Stärken
Rossgilda ist ein ausgesprochener Familienmensch: Im Kreis ihrer Lieben fühlt sie sich am wohlsten und kann Stärken wie ihre Güte, Hilfsbereitschaft und Fürsorglichkeit voll ausspielen. Sie steht mit unerschütterlicher Treue zu den Ihren und kann von jetzt auf gleich erstaunlichen Biss entwickeln, wenn sie deren Wohl in Gefahr sieht. Die Jungritterin hat ein Händchen für Tiere, was sicher auch erheblich zu ihrer Stärke im berittenen Kampf beiträgt.
• Schwächen
Selbst die Knappenschaft am Ferdoker Grafenhof hat Rossgilda nur bedingt dabei geholfen, ihre Unsicherheit im Umgang mit fremden Menschen zu überwinden. Sie ist mittlerweile zwar ein bisschen gelassener, aber immernoch zurückhaltend bis schüchtern und völlig außerstande, so etwas wie Smalltalk zu führen, um das Eis zu brechen. Für eine Ritterin wirkt sie im Grunde zu verhuscht und es wird auch dadurch nicht besser, dass sie im Kampf zu Fuß wenig Talent zeigt.
HINTERGRÜNDE
• Gottheit
Rondra, Travia
• Meisterinfos
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BRIEFSPIEL
• Verwendung
Folgt
• Spieler
nics